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Review: Ambassador Gun
 
WHEN IN HELL

Album:
 WHEN IN HELL, 2009, Pangea

Stil:
 Grindcore, Metal, Punk

Wertung:
 4 von 7
4 von 7 Punkten
 M.U., 12.06.2010

Review:
 Ambassador Guns sind eine dreiköpfige Band aus Minneapolis, Minnesota, U.S.A.. Musikalisch frönt man dem Grindcore. Schaut man sich das Bandbild an, könnte man denken, Max Cavalera ist mit von der Partie, denn einer von den Jungs hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Frontmann von Soulfly. Mit dem Album WHEN IN HELL präsentieren sie ihr drittes Album, welches bereits 2009 erschienen ist. Selbst sagt man davon, dass es ihr stärkstes Album ist: Eine Mischung aus Nasum, Slayer, Mastodon und Cro-Mags. Und mit 16 Songs ein stolzes Werk, das man hier vorstellt.

Um es gleich von vorne weg zu nehmen. Auf alle Songs einzeln einzugehen macht diesmal keinen Sinn, da die Länge des längsten Songs gerade mal knapp drei Minuten beträgt. Daher gibt es diesmal eher eine Zusammenfassung bzw. Übersicht über alle Songs. Das Album ist eine furiose Mischung aus Speed, Death, Thrash und Heavy Metal. Die Songs werden sehr schnell gespielt, die Stimme bewegt sich eher auch dem Niveau von Death Metal während die Instrumente eher dem Speed Metal zugeneigt sind. Was wohl für diese Genres üblich zu sein scheint, ist wohl die Tatsache, dass die Instrumente bis hart an den Rand des erträglichen beansprucht werden. So auch hier.

Typische Vertreter dieser Stilrichtung sind gleich die beiden ersten Songs "Killed Hooker's Money" und "Serpent Stampede". Der Songs bringt es mit "Stampede" fast genau auf dem Punkt: Es klingt wie eine durchgehende Büffelherde. Roh, gewaltvoll und man genau hinhört, erkennt man sogar ein paar punkige Elemente; diese bleiben jedoch eher im Hintergrund.
Der längste Song ist übrigens "Ignorance is this" (von "Ignorance" bekommt wegen der zehn Sekunden Spiellänge gar nichts mit).

Fazit: Leider sind die sonstigen Informationen über Ambassador Guns sehr spärlich und MySpace ist nicht unbedingt die Plattform für Banddaten. 16 Songs, die man schnell und zuverlässig in knapp 29 Minuten abhandelt. Das dürfte wohl mit Sicherheit rekordverdächtig sein. Wenn allerdings neun Songs gerade mal eine gute Minute dauern, sogar ein 10 Sekünder dabei ist (Napalm Death lässt grüßen!), dann weiß man, wie man so etwas zustande bringt. Wenn man dann alle 16 Songs durch hat wird man zu der Schlussfolgerung kommen, dass sie irgendwie alle gleich klingen, man merkt ja kaum, dass einer aufhört und der nächste anfängt. Und das wird auch noch durch die extreme Kürze unterstützt, denn da bleibt den Musikern nicht viel Zeit, irgendwelche anderen Einflüsse einzubringen oder ein bisschen zu experimentieren. Was man letztendlich von diesem Album halten soll, sollte jeder für sich entscheiden. Reinhören ist allemal zu empfehlen.

Anspieltipps:
 "Killed Hooker's Money", "Serpent Stampede", "Ignorance is this" und "Steady Diet".

Titel-Liste:
 
  1. Killed Hooker's Money
  2. Serpent Stampede
  3. Ignorance
  4. Ignorance is this
  5. When in Hell
  6. Hurricane
  7. So Pristine
  8. Organization of an Anthill
  9. Steady Diet
  10. Taylor Reign
  11. Animal Fight
  12. Death Nail
  13. Reprisal
  14. Population Control
  15. Bottom Feeder
  16. Delorean

Laufzeit:
 28:50 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/ambassadorgun 

  • Probehören und Kaufen:
    Ambassador Gun: WHEN IN HELL

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