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Enjoy it! |
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Review: Amberian Dawn |
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Album:
| | CIRCUS BLACK, 2012, Spinefarm |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 13.05.2012 |
Review:
| | Amberian Dawn behalten ihre eifrige Veröffentlichungsgeschwindigkeit bei und präsentieren vier Jahre nach ihrem Debut nun bereits schon ihren vierten Longplayer. CIRCUS BLACK heißt die Scheibe, mit der sich die Band weiterhin auf den großen Fußspuren von Nightwish bewegt.
Angesichts der gesamten Album-Atmosphäre mit einem leichten Düster-Zirkus-Flair und des Albumtitels werden die Nachahmer-Rufe wegen Nightwishs letztem Werk natürlich wieder lauter. Irgendwie wirkt diese Thematik-Ähnlichkeit auch schon ein wenig unglücklich, wenngleich Amberian Dawn auch diesmal wieder äußerst solide komponieren und sich ihr Album letztendlich schon von Nightwishs IMAGINAERUM unterscheidet.
Und mit CIRCUS BLACK beweisen Amberian Dawn trotzt des kleinen qualitativen Ausrutschers des Vorgängers END OF EDEN, dass sie zu den besseren Bands im Windschatten der großen Landsleute gehören. Die Stücke sind facettenreich und drücken unterschiedliche Emotionen musikalisch gelkonnt aus. Dabei begehen die Finnen weiterhin einen gelungenen Pfad zwischen metallischer Härte und symphonischem Bombast. Die Ballance aus beiden Elementen ist gut gewählt. Zwar wird mit orchestralem Pomp nicht gespart, dennoch umschiffen Amberian Dawn dabei geschickt die kitschigen Gefilde.
Das Songwriting ist durchweg gutklassig. Man kann kaum spezifische Anspieltipps nennen, da die Kompositionen keine Ausschläge nach unten oder oben offenbaren. Es hängt deshalb von einzelnen Melodien oder Höhepunkten ab, welche Songs einem am besten gefallen. Bei mir sind es "Cold Kiss", "Charnel's Ball", "Letter", "I share with you this Dream" und der Titeltrack"Circus Black"
Auch handwerklich gibt es auf CIRCUS BLACK nichts zu beanstanden. Alle Musiker machen einen prima Job. Man muss zweifellos den opernhaften Gesang von Heidi Parviainen mögen, um an der Musik so richtig Gefallen zu finden, aber sie hat sich nochmal gesteigert und singt eigentlich recht angenehm. Interessant ist der vermehrte Einsatz männlicher Co-Vocals (z.B. von Timo Kotipelto bei "Cold Kiss") als Kontrast. Aber dass die Instrumentalisten sogar ohne gesangliche Begleitung einen schönen Song hinbekommen, zeigt beispielsweise auch das coole Instrumental "Rivalry between Good and Evil".
Fazit: Amberian Dawn rufen mit CIRCUS BLACK noch einmal die qualitative Klasse ihres bisher besten Albums THE CLOUDS OF NORTHLAND THUNDER ab. Sie haben sich mittlerweile in die Spitzengruppe des symphonischen Gothic Metal vorgearbeitet. Das absolute Hammeralbum steht zwar noch aus, mit CIRCUS BLACK kommen sie aber wieder deutlich näher ran. Genrefans sollten das Werk unbedingt antesten. |
Titel-Liste:
| | - Circus Black
- Cold Kiss
- Crimson Flower
- Charnel's Ball
- Fight
- Letter
- I share with you this Dream
- Rivalry between Good and Evil
- Guardian
- Lily of the Moon
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.amberiandawn.com  |
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Bandinfos |
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