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Review: Angeline |
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Album:
| | DISCONNECTED, 2011, Avenue of Allies |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 28.12.2011 |
Review:
| | Überrascht hat die Schweden der Erfolg ihres 2010er Albums CONFESSIONS, welches das erste Werk mit komplett eigenen Songs darstellte und was lag näher, als dort weiter zu machen. Nur ein Jahr später ist das Quartett bereits mit einem weiteren Album am Start. DISCONNECTED zeigt, dass die Band nun nach langen Jahren des coverns durchaus in der Lage ist, mit eigenen Songs und einem ganz eigenen Stil zu überzeugen. Irgendwo zwischen amerikanischem Rock von Jon Jovi, kanadischen Melodic-Klängen von Harem Scarem, skandinavischen Anleihen von D:A:D aber auch modernen Einflüssen von 3 Doors Down, Daughtry & Co. entspricht dem klanglichen Spektrum des Albums, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer jetzt denkt, dass dieser wilde Stilmix niemals als Einheit funktionieren kann, den kann ich beruhigen. Schon nach dem ersten Durchlauf steht fest, so manch ein Großer von heute könnte sich glücklich schätzen, wenn er solch gutes Material aus dem Hut zaubern könnte.
Bereits der Opener "When the Lights go down" macht schnell klar, diese Band hat erkannt, wie man melodischen Hard Rock zelebriert und den Fans als waschechte Rock-Hymne unterschiebt. Treibende Rhythmen, groovige Hookline und straighter Refrain laden zum Mitwippen und -singen ein.
"Falling into you" schläg erneut in die gleiche Kerbe und präsentiert sich seinem Vorgänger ebenbürtig, wenn auch mit einem Hauch weniger Härte.
In die gefälligere AOR-orientierte Melodic Rock-Schiene biegen die Schweden erstmals mit dem Song "Take a little Time" ein und brauchen sich nicht hinter Genregrößen zu verstecken. Trotz gewissem Kuschelfaktor bleibt man jedoch Dank dominanter Gitarren nahe am Hard Rock.
Noch mehr Groove gefällig? Dann heißt die Lösung "I had enough" - oder eben nicht, denn hiervon kann man einfach nicht genug bekommen. Nach dem Opener eindeutig das zweite Highlight der Scheibe.
Nach dem Up-Tempo-Rocker "Run run run" gibt es mit "Found" die erste waschechte Ballade, die rundum überzeugen kann und auf allzu viel Schmalz, wie man es manchmal bei Bon Jovi, Nickelback und Co. gewohnt ist. Hier sieht man, es geht auch gut ohne, muss sich jedoch beim Herzschmerz-Faktor hinter den Genannten einordnen.
Wie es sich für einen Titelsong gehört, sollte man ihn nicht blindlings wählen. "Disconnected" irgendwo zwischen dem Opener und "I had enough", verbindet mit Bon Jovi-like Wah-wah-Gitarren-Effekten geschickt die Tugenden beider Songs.
In der zweiten Hälfte bewegt man sich abgesehen vom bluesig angehauchten "First Time around" und dem soliden Up-Tempo-Rocker "Way down", der einen sleazigen Beigeschmack hinterlässt, in ruhigeren Gewässern, was für mich persönlich bedeutet, dass ich häufiger die erste Hälfte im Player berücksichtigen werde, während Kuschelfreunde wohl der zweiten Hälfte den Vorzug geben werden.
Fazit: Die vier Schweden von Angeline haben alles richtig gemacht und dem Erfolg von CONFESSIONS konkrete Taten folgen lassen. Mit der gezeigten Performance kann man sicherlich eine größere Schnittmenge erreichen, vereint man doch den klassischen Hard Rock mit jeder Menge Melodik und verleiht vielen Songs eine gewisse aber nicht allzu übertriebene Modern Rock-Note. |
Tipp:
| | Bon Jovi, Harem Scarem, Daughtry und wie sie alle heißen, gehören zu Angelines Vorbildern und werden Fans diese Bands mit Sicherheit begeistern. |
Titel-Liste:
| | - When the Lights go down
- Falling into you
- Take a little Time
- I had enough
- Run run run
- Found
- Disconnected
- In Times like these
- Solid Ground
- If it's the last Thing I do
- First Time around
- Way down
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.angelinetheband.se  |
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Bandinfos |
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