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Review: Another Perfect Day |
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Album:
| | THE GOTHENBURG POST SCRIPTUM, 2010, Supreme Chaos |
Stil:
| | Progressive Melodic Death Metal |
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.U., 13.05.2010 |
Review:
| | Another Perfect Day ist eine deutsche Band, die 1993 gegründet wird. Anfänglich spielt man "klassischen" deutschen Death Metal, wobei man sich schon stilistisch zwischen melodischen Göteborg Death Metal und melancholischen, englischen Doom Death bewegt. Für 1997 ist das erste Album angekündigt, jedoch zerfällt die Band kurz zuvor. Ein Song aus diesem Album schafft es dann doch in das aktuelle Album THE GOTHENBURG POST SCRIPTUM als Bonus-Track. Sänger, Gitarrist und Songwriter Kristian "Kohle" Kohlmannslehner schlägt sich als Studio- und Livemusiker durch; 1999 gründet er sein eigenes Studio. 2005 enstehen spontan zwei Songs "The Lullaby" und "The Ghost she slept beside me", die euphorisch aufgenommen werden und "Kohle" dazu animiert, doch ein Album herauszugeben. Dies geschieht zwei Jahre später mit THE GOTHENBURG POST SCRIPTUM.
Mit "For you... forever" beginnt das Album. Tiefer, grölender Gesang gepaart mit melodischen Gitarren, die leicht schwerfällig klingen. Von "melodic" ist hier nicht viel zu spüren. Es ist eher die härtere Gangart, klingt aber sehr harmonisch. Und mit fast sieben Minuten kann man sich so richtig auf das Album einstimmen lassen.
Nicht weniger hart zeigt sich der zweite Song "The Matador". Von der Machart lehnt er sich stark an seinen Vorgänger an. Die Gitarrenriffs sind schnell und einprägsam. Leicht schrubbend. Im Mittelteil und zum Ende hin verliert der Song ein bisschen seine Schnelligkeit und es wird (endlich) melodischer.
Wie bereits erwähnt stammt der Song "The Ghost she slept beside me" aus de Entstehungsphase. Er klingt schwerfällig und getragen. Dennoch hört man die metallische Schiene deutlich heraus. Aber auch das melancholische hat seinen Platz hier. Diese Zwischenphase will nicht so recht zum Gesamteindruck passen. Das ist wirklich melodisch.
Weiter geht es mit "Until you bleed". Der Song beginnt mit klassischen akustischen Gitarrenklängen. Auch der Gesang klingt eher als sei der Sänger von etwas seht stark berühmt. Melancholisch und depressiv. Eher schon in Richtung Ballade. Aber er kann auch anders, was er dann in der zweiten Hälfte zeigt. Es wird wieder härter. Wesentlich härter.
Mit Klavierklingen kommt "The great Nothing" daher. Das elektronische Gepipse im Hintergrund nervt ein bisschen. Ansonsten wieder ein Song vom Typ Ballade. Auch kommen wieder akustische Gitarren zum Einsatz. "Until You Bleed" und "The Great Nothing" passen nicht so ganz recht zum Album.
Endlich wieder was los. So richtig fetzig zeigt sich "In the End... the End". Da werden die Gitarren bearbeitet bis zur Schmerzgrenze. Gleiches gilt für die Stimme des Sängers. Na also, geht doch!
Auch "The Lullaby (come Step closer)" stammt aus der früheren Entstehungsphase. Der Song klingt aber eher rockig bis poppig. Aber darauf verlassen sollte man sich nicht. Denn es ist eher eine Mischung aus allem, also auch mit metallischen Passagen. Eine gut gelungene Kombination aus vielen Stilrichtungen.
Ein kurzes Zwischenspiel gibt "For us... together" mit nur etwas über zwei Minuten. Das Rauschen und Knistern kommt nicht vom Lautsprecher sondern ist Bestandteil des Songs. Also: Da ist nichts kaputt. Irgendwie wird man den Verdacht nicht los, das Ganze klingt eher nach Spanien. Wenigstens die Gitarren hören sich so an.
Und mit "Composition in Black" kommt das Album schon wieder zu seinem Ende. Und dieser Song versöhnt den geneigten Zuhörer, da doch so manches Lied nicht ganz den Erwartungen entsprechen konnte. Auf jeden Fall kehrt man noch einmal zu seinen Wurzeln zurück. Harte Gitarren und harter Gesang. Ganz so, wie man es schon am Anfang zu hören bekommen hat.
Fazit: Es ist immer wieder erstaunlich, welch gute Bands aus Deutschland kommen, von denen man sehr wenig oder so gut wie nichts gehört hat. Another Perfect Day ist solches Beispiel. Es ist immer wieder schade, dass solche Bands eher im Untergrund spielen als in der breiten Öffentlichkeit. Aber vielleicht will man das ja auch so. Das hier vorgestellte Album mit neun facettenreiche Songs ist eine absolut ausgewogene Mischung aus melodischem Death Metal, klarem Gesang und progressiven Momenten - ein sehr gut gelungenes Debüt! Manche Songs wie Until you bleed" und "The great Nothing" passen aber nicht so richtig zum Konzept. Aber trotzdem "Daumen hoch". |
Anspieltipps:
| | "For you... forever", "The Matador" und "The Lullaby (come Step closer)". |
Tipp:
| | Wer Edge Of Sanity mochte, Opeth liebt und die alte Göteburg-Schule vermisst, ist hier genau richtig! |
Titel-Liste:
| | - For you... forever
- The Matador
- The Ghost she slept beside me
- Until you bleed
- The Great Nothing
- In the End... the End
- The Lullaby (come Step closer)
- For us... together
- Composition in Black
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.mysace.com/apdmetal  |
Probehören und Kaufen:
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