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Enjoy it! |
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Review: Architects |
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Album:
| | DAYBREAKER, 2012, Century Media |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | D.R. 17.07.2012 |
Review:
| | Eines muss man den vier Jungs aus England lassen: Sie haben einen unglaublichen Output! Erst letztes Jahr haben sie einen Long-Player herausgebracht! Und nun - ein Jahr später - folgt bereits der nächste Kracher.
Zunächst beginnt bei "The bitter End" noch alles ziemlich friedlich. Sänger Sam zeigt hier zum ersten Mal seine angenehme Stimme. Gegen Ende wird jedoch aus dem Gesang Geschrei. Das zeigt wohin die Reise gehen soll.
"Alpha Omega" legt dann nämlich richtig los. Die Gitarren aufgedreht, es wird geshoutet und das Drumming ist hart. Im Refrain wird alles zurückgeschraubt; damit anscheinend auch das Omega um Zuge kommt.
Bei "These Colours don't run" wird des sogar noch knackiger, Weder in den Strophen noch im Chorus werden hier Gefangene gemacht. Doch der eigentliche Leckerbissen folgt erst im zweiten Drittel. Da wird es richtig heftig. Da hat man nur noch Lust abzugehen und mitzumachen.
"Daybreak" beginnt dann ähnlich energisch, wobei hier der cleane Gesang wieder eingesetzt wird, wenn auch nur in kleinen Teilen.
Beim folgenden "Truth, be told" wird es dann gemächlicher. Im Chorus setzen dann zwar die Gitarren ordentlich ein, aber zu den vorherigen Songs doch schon mit einem größeren Unterschied, "Even if you win, you´re still a Rat" lockert dann jedoch die Fesseln wieder, Es gibt auch ruhige Passagen, die im krassen Gegensatz zu den Strophen stehen. Das fällt hier besonders stark auf.
Beim folgenden "Outsider Heart" wird das Konzept übernommen. Im Wesentlichen ist der Song jedoch härter, schneller und wirkt wütender.
Da zeigt sich "Behind the Throne" von einer anderen Seite. Das Intro besteht aus Streichern und Klavier, Auch bei Einsetzen des Gesangs ist der instrumentale Part herunter gedreht.
"Devil´s Island" beginnt zunächst ähnlich, doch nach kurzer Zeit wird wieder purer Hass gepredigt. Zwar ändert Sam sei Geschrei auch mal in cleanen Gesang, die Jungs hinter ihm drosseln aber kaum ihre Instrumente. Bei "Feather Of Lead" wird dann noch eine Schippe auf das Ganze draufgelegt. Hier wird dem Zuhörer gar keine Erholungspause eingeräumt.
Diese Pause räumt jedoch dann "Unbeliever" ein. Der Song ist ähnlich aufgebaut wie "Behind the Throne", wobei "Unbeliever" sogar noch ein wenig melancholischer, düsterer wirkt. Im zweiten Drittel explodiert der Song aber nochmal regelrecht. Sam und seine Mannen zeigen hier noch einmal, welche Bandbreite sie haben und wozu sie fähig sind.
Fazit: Im Gegensatz zum Vorgänger prügeln sich die Architekten durch das Album. Zwar gibt es auch immer mal einige Erholungsmomente, doch im Großen und Ganzen errichten die Briten ihr Album auf hartem Sound. Und auf hartem Sound kann man gut aufbauen! |
Anspieltipps:
| | "These Colours don't run", "Daybreak" und "Truth, be told" haben viel Spaß beim Hören gemacht. |
Titel-Liste:
| | - The bitter End
- Alpha Omega
- These Colours don't run
- Daybreak
- Truth, be told
- Even if you win, you're still a Rat
- Outsider Heart
- Behind the Throne
- Devil's Island
- Feather of Lead
- Unbeliever
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.band.tld  |
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