News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Umfrage bis 20.05.2012
Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Armory
 
THE DAWN OF ENLIGHTENMENT

Album:
 THE DAWN OF ENLIGHTENMENT, 2007, Eigenvertrieb

Stil:
 Power Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 16.05.2008

Review:
 Armory, eine Power Metal-Band aus Townsend, einer Stadt im US-amerikanischen Massachusetts wurde im Sommer 2001 von den Gitarristen Chud Fisher und Joe Kurland gegründet. Der Sound der europäischen 80er hat es den beiden von Anfang an angetan und so setzten sie alles daran, genau so zu klingen. Die Amerikaner machen erst gar keinen Hehl daraus, wer ihre Vorbilder sind. Aber selbst wenn sie es verschwiegen hätten, so wären Metal-Fans unschwer Einflüsse von den selbst genannten Bands, wie Iron Maiden, Edguy, Gamma Ray oder auch Hammerfall verborgen geblieben. Lustigerweise zählt Armory in ihrer 16 Bands umfassenden Liste sogar Nintendo Music auf - dazu aber später mehr.
Schon 2004 nahmen sie ihr erstes Album THE DAWN OF ENLIGHTENMENT auf, das durchaus gut ankam, aber nur spärlich beworben wurde. Deshalb entschloss man sich, die Sache professioneller aufzuziehen und holte sich Peter Rutcho als Producer. Das Debüt bekam daraufhin eine Generalüberholung. Neben dem Songwriting wurden die Gesangs-Parts vollkommen überarbeitet und Rutcho selbst spendierte noch einige Keyboard-Einlagen, sodass Ende des Jahres 2007, genauer am 28. Dezember das Debüt im neuen Glanz, das Licht der Welt zum zweiten Mal erblicken durfte.
Auch wenn ich den Vorgänger nicht kenne, so ist der Eindruck des "zweiten Debüts" mehr als vielversprechend.

Mit einem standesgemäßen Intrumental-Intro "The Tempest" sorgt die Truppe für richtige Stimmung. Gewitter, Regen, Glocken und ein rhythmisch fordernder Galopp lässt den Insider vermuten, dass das dicke und harte Ende gleich folgen wird. Noch ein Schlag auf die XXL-Trommel, ein Donnerschlag und der Opener kann beginnen...
...und wie zu Helloweens besten Zeiten wird gleich ein melodisches Hochgeschwindigkeits-Riff nach dem anderen weggeschrubbt, dass es ein wahre Freude ist. Mit diesem Auftakt "Faith in Steel" setzen die Amis schon mal eine beeindruckende Duftmarke in der europäisch dominierten Speed Metal-Landschaft.
Aber nicht nur bei schnellen Songs spielen sie ihre Stärken aus. Auch wenn für "Riding the cosmic Winds" immer wieder schnelle Zwischenspurts eingelegt werden, so werden auch die etwas gebremsten Stücke bis auf die letzte Lücke mit maßgeschneiderter Gitarren- und Keyboard-Arbeit gefüllt. Für den Rest der exzellenten Stimmung sorgt Adam Kurlands prima Stimme, die einmal mehr, wie der berühmte Deckel auf den Topf passt.
Etwas True Metal gefällig? Nein, nicht Hammerfall, aber ansonsten glänzt "Warrior Forlorn" mit einem traditionell fliegenden Start wie bei den schwedischen Vorbildern, der mit High-Speed-Fortsetzung in Richtung Helloween abbiegt.
Dass die Sache nicht nur mit deutschem Grundton alá Helloween und Gamma Ray funktioniert, sondern auch mit einem Schuss Iron Maiden, das zeigt das Instrumental "Forged in Dragon Flames". Wer jetzt gleich die Nase rümpft und abfällig über "nur Instrumentals" herziehen will, der sollte erstmal bis zu Ende hören. Da gibt es keine künstlichen Füller. Hier wird Qualität bis zur letzten Rille oder besser Saite geboten.
Der Titelsong und gleichzeitige Abschluss des Albums "The Dawn of Enlightenment" ist dann wirklich noch einmal ein schwergewichtiger Power Metal-Brocken. Nicht zuletzt die Spieldauer von sage und schreibe 13:47 Min. verschafft genügend Möglichkeiten, sich musikalisch so richtig auszutoben. Die Gefahr bei diesen Monstersongs ist jedoch auch, dass man sich leicht im Nirvana verliert, zu viele Nebenschauplätze eröffnet und dadurch nicht mehr eine geschlossene Idee, sondern nur schlimmstenfalls unzusammenhängende Teilstücke abliefert. Das kann man hier getrost vergessen. Armory kehren zielsicher an den Startpunkt zurück und brennen dabei ein Power Metal-Feuerwerk ab, das sich gewaschen hat. Mehrmals hören ist fast Pflicht.
Als Bonus gibt es auf dem Re-Release Debüt zuerst die Iron Maiden Cover-Version "Flight of Icarus". Nach dem bisher gehörten fast nur eine kleine Lockerungsübung am Ende einer guten Show. Ich hätte mir allerdings etwas dominanteren Gesang und Gitarren-Song gewünscht - oder besser ein paar dB weniger Drums.
Nintendo und Metal? Na klar - und so wird's gemacht. Man nehme das Thema des ersten Levels von Nintendo's "Mega Man 2" und packe es in ein kraftvolles Gitarrenkorsett. "Dr. Wily" reiht sich damit nahtlos in die Highspeed-Spur der Vorgängersongs ein. Eine witzige Idee, die hoffentlich bald noch ein paar Nachahmer findet.

Fazit: Musikalisch haben die Amerikaner wirklich alles drauf, was man für gute Power Metal-Songs braucht. Hier werden die Gitarren zum glühen gebracht, der Sänger wildert ohne Megaphon in hohen Tonlagen und auch der Druck von der Basis macht jedem Bohrhammer Konkurrenz. Bemerkenswert ist dabei, dass die Jungs auch noch eine Keyboarder gefunden haben, der sich so perfekt ins Songgefüge eingepasst hat, dass er ohne weiteres den Gitarren Paroli bieten kann ohne soft und synthiehaft zu klingen.
Um aber wirklich bestehen zu können, genügt es nicht, nur etwas amerikanischer zu klingen. Man sollte sich zumindest an markanten Stellen etwas mehr Eigenständigkeit zeigen. Ziel sollte sein, dass Fans schon nach wenigen Riffs sagen zu können, "Hey, das sind Armory". Ich bin da auch durchaus zuversichtlich, dass dies beim nächsten Album gelingen kann, denn viel fehlt ja nicht mehr. Nur noch drei Worte zum Schluss: Megageiles beeindruckendes Debüt!

Tipp:
 Wer sich an europäischem Power Metal nicht satt hören kann, der sollte unbedingt auch diesen Amerikanern eine Chance geben. Der Versuch lohnt sich - bestimmt!

Titel-Liste:
 
  1. The Tempest
  2. Faith in Steel
  3. Riding the cosmic Winds
  4. Forever Triumphant
  5. Heart of Dreams
  6. Warrior Forlorn
  7. Forged in Dragon Flames
  8. The Eyes of Time
  9. Mystic Star
  10. The Dawn of Enlightenment
    - - - Bonus Tracks - - -
  11. Flight of Icarus
  12. Dr. Wily

Laufzeit:
 69:48 Min.

Band-Infos:
 
  • www.faithinsteel.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Armory: Dawn of Enlightenment

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
    Cradle Of Filth - V EMPIRE
    Mind the Gaep - GET READY FOR TONIGHT
    Maersung - DER UNSCHEINBARE RUF DER EWIGKEIT
    Blackburn - SONIC IMAGES
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011