News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Arrayan Path
 
IRA IMPERIUM

Album:
 IRA IMPERIUM, 2011, Pitch Black

Stil:
 Melodic Metal

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 S.M., 27.11.2011

Review:
 Seitdem ich von der Band das letzte Mal etwas hörte, haben sie ihren Namen geändert. Ein einziger eingefügter Buchstabe entschärft die ständige Diskussion über den Bandnamen. Aus Arryan Path wurde Arrayan Path. Obwohl auch arryan nicht arisch bedeutet, mussten sich die Jungs aus Zypern offenbar ständig erklären, was schließlich zu dieser nachzuvollziehenden Entscheidung führte. Musikalisch hat sich dagegen nichts geändert. Nach wie vor regiert mitreißender Melodic Metal, wie man auf IRA IMPERIUM von der ersten Minute an hört.

Wie auch schon auf dem Vorgänger TERRA INCOGNITA überzeugen die Zyprioten (na ja, eigentlich sagt man zu den Einwohnern des griechischen Teils Zyperns ja richtigerweise Zypren! Doch das klingt so arg nach Zypressen) durch ein sorgfältiges und ideenreiches Songwriting. Man hat es auf IRA IMPERIUM mit vielen klasse Melodic-Metal-Hymnen zu tun, die unentwegt den Gehörgängen schmeicheln.
Bandkopf Nicholas Leptos, der bei Arrayan Path in erster Linie für das Songwriting zuständig ist, hat sich selbst übertroffen. Es findet sich auf IRA IMPERIUM nicht der geringste kompositorische Schwachpunkt. Viel mehr wirkt das gesamte Werk wie eine harmonische Einheit, der auch eine konzeptionelle, fortwährend erzählte Geschichte zugrunde liegen könnte, was ich ohne vorliegende Texte aber nicht mit Gewissheit sagen kann.
Einprägsame Hooks, schöne Melodielinien, ausgeklügelte Arrangements und tolle Höhepunkte, die perfekt über den Songs thronen, bestimmen das Bild. Dabei lässt Leptos nie den leicht exotisch wirkenden, traditionellen Touch seiner Heimat außer Acht, ebenso wenig einen kräftigen Groove, der noch Power-Metal-Aspekte in den Sound einfließen lässt. Leptos spielt außerdem gerne mit Klängen, die den Eindruck des alten Ägypten vermitteln, was eventuell ebenfalls mit der Storyline des Werkes zu tun hat.
Beim Nachdenken über spezifische Anspieltipps ertappe ich mich dabei, wie ich die Trackliste zitiere. Deswegen lasse ich das auch. Ich kann aber versichern, dass wirklich das gesamte Album ein einziger Anspieltipp ist. Zum Teil habe ich den Eindruck, dass auch die Atmosphäre einzelner Songs ineinander übergreift, so dass es gar nicht so praktisch wäre, diese auseinanderzureißen. Man kann IRA IMPERIUM am besten genießen und in dieser harmonischen Stimmung schwelgen und mitschwimmen, wenn man es am Stück hört.
Obwohl alle Musiker eine astreine technische Leistung hinlegen, funktioniert das harmonische Album großteils durch den charismatischen Gesang von Nicholas Leptos. Die Songs scheinen wie auf seine klare, ausdrucksstarke und recht variable Stimme zugeschnitten. Es gibt zwar noch Gastsänger-Beiträge von Tony Martin und Vagelis Maranis, aber an den eigentlichen Leadsänger reichen diese nicht heran.

Fazit: IRA IMPERIUM ist ein technisch und kompositorisch nahezu perfekt inszeniertes Melodic-Metal-Album, das einem kaum Möglichkeit zum Luftholen lässt, bevor man von der nächsten wunderschönen Melodie, der nächsten mitreißenden Hookline oder dem nächsten prunkvollen Höhepunkt vereinnahmt wird. Und es gelingt Arrayan Path, das Werk über eine Stunde lang stets spannend und kurzweilig zu halten, was in meinen Augen eine enorme songwriterische Leistung ist.
Da ich mir im Moment kaum vorstellen kann, dass ein Melodic-Metal-Album tatsächlich noch besser sein kann, vergebe ich heuer die höchste Punktzahl und rate allen, die sich nur ansatzweise für dieses Genre begeistern können, sich dieses eindrucksvolle Album nicht entgehen zu lassen.

Tipp:
 Kaufen! Kaufen! Kaufen! Und somit eine tolle, aufstrebende Melodic-Metal-Band und ein kleines, sehr ambitioniertes Label aus Zypern unterstützen.

Titel-Liste:
 
  1. Dies Irae
  2. Gnosis of Prometheus
  3. Ira Imperium (The Damned)
  4. Kiss of Kali
  5. Katherine of Aragon
  6. 77 Days 'til Doomsday
  7. Emir of the Faithful
  8. Hollow Eyes of Nefertiti
  9. Amenophis
  10. Lost Ithaca
  11. I sail across the Seven Seas
  12. The Fall of Mardonius
    - - - Bonus Track - - -
  13. The Poet Aftermath

Laufzeit:
 63:37 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/arryanpath 

  • Probehören und Kaufen:
    Arrayan Path: IRA IMPERIUM

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
    Cradle Of Filth - V EMPIRE
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011