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Review: As Memory Dies
 
TRANSMUTE

Album:
 TRANSMUTE, 2009, Independent

Stil:
 Thrash Metal, Melodic Death Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 S.K., 20.03.2010

Review:
 Als ich diese Scheibe in den CD-Player geschoben habe, war ich voller Spannung. Der Name klingt interessant und das Cover kam mir irgendwie bekannt vor. Ich dachte erst, es wäre die neueste Scheibe von Mercenary. Dem war aber nicht so. Was die beiden Bands vereint ist der Cover - Artworker. Niklas Sundin.
Ins Leben gerufen wurde As Memory Dies im Jahre 2005, bestehend aus den fünf Mitgliedern Fabio Caruso (Vocals), Christian Barocco (Gitarre), Valerio Beninati (Gitarre), Diego Polato (Bass) und Nicola Constantini (Schlagzeug).
Die Namen hören sich irgendwie italienisch an, oder!? Richtig! Es sind auch alles waschechte Italiener. Aber Italien und Heavy Metal? Vermutet man da nicht eher Romantik gepaart mit viel Amore? In diesem Fall ist das komplett anders. Hier gibt es was auf die Ohren und das mit der gesamten Bandbreite an Musik, die einem Musiker zur Verfügung steht. Es ist ein sehr druckvolles und auch schnelles Album entstanden, welches aber auch sehr langsame Passagen beinhaltet. Zahlreiche Tempowechsel sorgen dafür, dass dem Hörer nicht langweilig wird und die gesamte Kreativität der Band zum Ausdruck bringt. Es ist melodiöses thrashlastiges Death Metal Album entstanden, das Seinesgleichen sucht. Fabio Carusos Stimme ist schon sehr charakteristisch. Sie ist sehr aggressiv und erinnert mich auch ein wenig an Kreator. Ich habe mir zwischendurch die Frage gestellt, wie Herr Caruso klingt, wenn der mal richtig böse ist?

Der Opener "Eyeway to Identity" klingt erst sehr ungeschliffen. Steigert sich aber zu einem großartigen Song. Aber das macht gerade den Charme aus, wenn man weiß, was mit dem weiteren Album da noch auf einen drauf zukommt.
"Fifth Day, Leviathan", der zweite Song des Albums, lässt es noch mehr krachen. Es macht einfach nur Spaß zuzuhören, da die Jungs einem wirklich mit Ihrer Musik Freude bereiten. Ihr Handwerk scheinen sie zu verstehen.

Fazit: Ein fantastisches und facettenreiches Debüt. Die Songs sind allesamt sehr lang und haben eine Durchschnittslänge von sieben Minuten. Doch wer glaubt, dass einem dabei langweilig wird, der irrt. Ich persönlich finde lange Songs toll, wenn sie denn auch das entsprechende Fundament aufweisen. Dieses beweist uns seit Jahren unter anderem Dragonforce. Transmute ist ein Muss und hat es in keinem Fall verdient ein Ladenhüter zu sein. Eine tolle Produktion. Diese Scheibe sollte in keinem CD Regal fehlen. Daher bekommt sie von mir auch satte 6 Punkte.

Anspieltipps:
 CD rein und die ersten drei Songs "Eyeway To Identity", "Fifth Day, Leviathan" und "A Season of Failures" gespielt. Power pur.

Tipp:
 Wer nach TRANSMUTE von As Memory Dies immer noch nicht genug hat und ebenfalls was Gutes aus Italien hören möchte, dem lege ich Secret Sphere wärmstens ans Herz. Einfach mal reinhören.

Titel-Liste:
 
  1. Eyeway To Identity
  2. Fifth Day, Leviathan
  3. A Season of Failures
  4. Distress in a Velvet Room
  5. The Tragical History of Doctor Faustus - Act I
  6. The Tragical History of Doctor Faustus - Act II
  7. The Tragical History of Doctor Faustus - Act III

Laufzeit:
 49:28 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/asmemorydies 


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