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Review: Asphyx |
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Album:
| | DEATH...THE BRUTAL WAY, 2009, Century Media |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.S., 18.01.2010 |
Review:
| | Ich hätte vor einigen Jahren nie im Leben dran gedacht, noch einmal eine neue Scheibe der Doom-Death-Größe Asphyx in den Händen halten zu können, nachdem die Holländer 2001 ihre Auflösung bekanntgegeben hatten. Um so erfreulicher ist es daher, dass das Quartett mit DEATH…THE BRUTAL WAY einen echten Kracher auf den Markt geworfen haben und auch auf der Live-Front wieder recht aktiv sind.
Ermöglicht wurde dieser Sinneswandel durch eine Anfrage der Party.San-Veranstalter, die Asphyx 2007 gerne auf ihrem Festival spielen lassen wollten. Nachdem sich die Band auf dieses Angebot eingelassen hatte wurde der Auftritt zu einem wahren Triumphzug. Den Rest kann man sich denken: Der Gig in Bad Berkaer blieb kein Einzelfall und im Laufe der Zeit bekam die Band doch wieder die Lust auf neues Material, das nun wieder die Trommelfelle malträtieren kann.
Dreh- und Angelpunkt von Asphyx ist und bleibt Martin von Drunen, der auch schon bei den Kollegen von Bolt Thrower und Pestilence aktiv war, und dessen geradezu krankhaftes aber gleichzeitig auch einmaliges Organ ebenfalls bei den Senkrechtstartern von Hail of Bullets zu hören ist.
Ohne großes Vorgeplänkel findet man sich gleichzeitig mit dem Betätigen der Play-Taste mitten im Opener "Scorbutics", der auch gleich die Marschrichtung für die nächste gut dreiviertel Stunde vorgibt, die da wäre: Old-school Death Metal, der vorwiegend im unteren bis mittleren Geschwindigkeitsbereich angesiedelt ist, aber auch mit Ausflüchten in flottere Gefilde zu gefallen weiß.
Ihre Genialität stellen Asphyx dann beim folgenden "The Herald" zur Schau, da hier erstmals richtig doomige Passagen eingebaut sind.
Beim Titeltrack "Death the brutal Way" ist der Name Programm, wobei sowohl Song- als auch Albumtitel die Musik recht genau charakterisiert, da Asphyx kein Weichspüler-Death Metal fabrizieren, sondern wirklich brutal und authentisch klingen.
Ein echtes Highlight folgt mit "Asphyx II (Thay die das they marched)": Fast sechs Minuten lang beschreibt der Song das langsame Erfrieren einer Gruppe Kriegsgefangener, die durch die Eiseskälte marschieren müssen… Eindringlich, bedrohlich, düster...
Fazit: Asphyx walzen mit diesem Album sämtliche Konkurrenz in Grund und Boden! Genau SO muss Death Metal klingen! Jeder Freund von Bolt Thrower und Konsorten muss hier zugreifen! |
Anspieltipps:
| | "The Herald", "Asphyx II (They die das they marched)", "Cape Horn" |
Titel-Liste:
| | - Scorbutics
- The Herald
- Bloodswamp
- Death the brutal Way
- Asphyx II (They died as they marched)
- Eisenbahnmörser
- Black Hole Storm
- Riflegun Redeemer
- Cape Horn
- The Saw, the Torture, the Pain
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Laufzeit:
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