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Review: Axenstar |
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Album:
| | THE FINAL REQUIEM, 2006, Locomotive |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | U.B., 04.02.2008 |
Review:
| | Wer sich für Axxis interessiert wird beim Stöbern im CD Laden zwangsläufig über die Schweden von Axenstar stolpern, der Ähnlichkeit beim Namen sei Dank, stehen die Silberlinge beider Bands meist direkt nebeneinander. Aber auch stilistisch liegt man nicht weit auseinander. THE FINAL REQUIEM ist das vierte Album der Nordländer. Gegenüber den Vorgängern THE INQUISITION ist die Musik deutlich stärker auf die Gitarren ausgerichtet. Das liegt sicher auch an einem Besetzungswechsel bei den Saiteninstrumenten. Die Keyboards dienen eher der Untermalung. Wie schon in der Vergangenheit setzt das Quartett auf eingängige Melodien mit flotten Twin Gitarren und treibenden Drums. Balladen sucht man vergebens hier gibt es Power Metal pur, vom ersten bis zum letzten Song.
Ohne lange zu fackeln legt das Titelstück "Final Requiem" direkt Uptempo los. Die Drums treiben den Song flott an, die Gitarren und Keyboards erklingen im Wechsel. Die Melodie ist eingängig mit sehr melodischem Refrain. So kennt man Axenstar. Die Vocals sind nicht von der Marke Eunuchengesang und bleiben immer im mittleren Spektrum. Die Stimmlage ist auf der einen Seite durchaus angenehm aber, und hier liegt einer meiner Kritikpunkte, auf die Dauer fehlt mir die Dynamik, es ist mir einfach ein wenig zu eintönig.
Auf "Condemnation" lässt man auch nichts anbrennen. Drums und Gitarren attackieren munter. Gitarren und Keys steigern sich in der Intensität zum Ende hin.
"The Divine" hat eine gefällige Melodie und die harten Riffs sind auch nicht ohne, ansonsten bietet der Song nicht viel Neues.
Bei "Edge of the World" sind die Vocals teils elektronisch verfremdet was für eine düstere Stimmung sorgt. Der Chorus ist im Gegensatz eher heiter.
"Thirteen" ist erneut eine flotte Nummer, die beiden Gitarren riffen eifrig und die Drums heizen ordentlich ein. Die Lead Gitarre gibt einige kurze Solos zum Besten bevor eine ruhige Phase endlich für etwas Abwechslung sorgt. Danach geht es gewohnt druckvoll weiter.
"The Hide" startet mit einem schönen Basssolo. Die Drums blasen Angriff für Angriff auf die Trommelfelle. Zur Mitte wird das Tempo reduziert um dann wieder hochgefahren zu werden.
Als schneller Stampfer entpuppt sich "Underworld". Besonders das Zusammenspiel von Gitarren und Keyboards gefällt mir gut.
Gallopierende Riffs prägen "Spirit". Durch einige Variationen beim Tempo gerät der Song abwechslungsreicher als die meisten Nummern auf dieser Scheibe. Ein kleines Highlight ist der schnelle Lauf der Leadgitarre.
"Pagan Ritual" walzt mit vollem Sound und jeder Menge Power aus den Boxen. Ansonsten ein eher unscheinbarer Song.
Anders als der Titel "Seeds of Evil" vermuten lässt, handelt es sich hier nicht um ein finsteres Lied mit dunkler Atmosphäre. Drums und Gitarren fetzen mächtig durch die Gehörgänge. Zur Mitte hin lässt man dem Hörer kurz eine Verschnaufpause, sonst alles wie gehabt.
"End of the Line" besticht mit einigen gekonnten Gitarrensoli und guter Melodie aber besonders viel bleibt bei dem Song nicht hängen.
"Beyond the Lies" wird durch Meeresrauschen eingeleitet. Der Klang ist voll und von der technischen Seite gibt es nichts zu mäkeln. Melodie und Refrain sind ohnehin wie immer von guter Qualität. Nur das gewisse Etwas vermisse ich. Ähnliche Songs kenne ich von Axenstar und anderen Power Metal Bands schon genügend.
Fazit: Axenstar bieten zwar nichts Neues an der Power Metal Front, doch die eingängigen Songs mit gehörigem Dampf auf dem Kessel wissen durchaus zu gefallen. Etwas mehr Abwechselung wäre aber nicht schlecht. Und vielleicht sollte man sich auch überlegen ob nicht ein neuer Sänger für frischen Wind sorgen sollte, da Magnus Winterwild als Gitarrist und Keyboarder ohnehin genügend Beschäftigung hat. Die meisten Songs schreibt er übrigens auch. Seine Stimme ist nur durchschnittlich und wenig variabel, auch wenn er Bruce Dickinson und Michael Kiske als seine Vorbilder nennt. Aber ein Vorbild haben heißt ja nicht es auch zu erreichen. |
Anspieltipps:
| | "Final Requiem", "Spirit" |
Tipp:
| | Für Freunde von Nocturnal Rites und Gamma Ray dürfte auch Axenstar interessant sein. Wer auf die fast Namensvettern Axxis steht liegt bei den Schweden garantiert auch nicht daneben, zumal die Vocals von Bernhard Weiß, der Stimme von Axxis, auch etwas gewöhnungsbedürftig sind. |
Titel-Liste:
| | - Final Requiem
- Condemnation
- The Divine
- Edge of the World
- Thirteen
- The Hide
- Underworld
- Spirit
- Pagan Ritual
- Seeds of Evil
- End of the Line
- Beyond the Lies
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.axenstar.com  |
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