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Review: Bad Habit |
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Album:
| | ABOVE AND BEYOND, 2009, AOR Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 23.01.2009 |
Review:
| | Bad Habit aus Schweden sind nun auch schon mittlerweile über 20 Jahre im Musikgeschäft unterwegs und haben sich bei Fans des klassischen AOR schon längst eine Namen gemacht. Das gute dabei: Die Mannen um Mastermind und Gitarrist Hal Marabel sind soundtechnisch nie stehen geblieben und haben es immer wieder verstanden, den klassischen AOR mit modernen Sound zu verknüpfen. Beim Vorgänger HEAR-SAY aus dem Jahre 2005 war es sogar so, dass die Schweden etwas zu viel des Guten wollten und er Mix etwas unausgegoren klang. Mit dem aktuellen Silberling namens ABOVE AND BEYOND soll sich das nun ändern, da das neue Label AORHEAVEN nun mal für melodischen Rock und AOR steht. Mal hören, was die Schweden aus den Vorgaben gemacht haben.
Der Opener "I don't want you" klingt wirklich sehr klassisch mit dem Pianolauf zum Beginn und den sich zurückhaltenden Gitarren, viel mehr wird hier Wert auf harmonischen Gesang und einem lupenreinen Ohrwurm gelegt, man fühlt sich erinnert an 11 Jahre alte Meisterwerk namens ADULT ORIENTATION von Bad Habit.
Mit dem nachfolgenden "Just a Heartbeat away" wird der Gitarrenriff zwar etwas härter und auch der Sound moderner, trotzdem bleibt der Fokus auf eingängigen Melodien und AOR-typischen Gesang, so dass man auch hierfür beide Daumen nach oben halten darf.
Bei "Don't want to say goodbye" wird es dann endlich etwas rockiger, schließlich erwartet man das von den Skandinaviern auch ab und an mal, leider wirkt aber der all zu süße Refrain dabei etwas deplatziert.
Danach wird es Zeit für die obligatorische Ballade und ich muss sagen, dass "Let me be the one" nicht sofort zündet, was auch an dem sehr poppigen Arrangement liegt, aber nach und nach sich immer mehr zu einem Favoriten bei mir entwickelt hat, da der Song angenehm zurückhaltend ist.
Und dann fällt der Startschuß für die absoluten Highlights auf der CD. "A lot to learn" erinnert dabei sehr an die alten Werke von U2, doch das ist keine Kritik, im Gegenteil - die Iren wären froh, wenn sie mal wieder so einen Hit schreiben würden.
Mit dem harten "I believe" zitieren Bad Habit dann sogar an einigen Stellen den Gothic Rock, was in Verbindung mit dem hymnenhaften Refrain eine sehr interessante Mischung ist.
Der Titelsong "Above and beyond" kommt dann eher als klassischer Melodic Rocker mit Blueselementen daher und weiß erneut zu überzeugen. Ach, was sage ich, das ist eine Wucht, was man da hört.
Zum Glück fallen die nachfolgenden Songs wie das poppige "My Confession" oder die Halbballade "Surrender" nicht wirklich ab, sondern die hohe Qualität wird im Großen und Ganzen gehalten und mit "Never gonna give you up", das zum Glück nix mit Rick Astley zu tun hat, befindet sich am ganz am Schluss der CD sogar noch mal ein echter Hit.
Fazit: Fein, fein. Bad Habit haben es verstanden den modernen Sound vom Vorgänger HEAR-SAY beizubehalten, doch gleichzeitig wurde mehr Wert auf eingängige und ohrwurmtaugliche Melodien gelegt und im Großen und Ganzen ist das sehr gelungen. |
Anspieltipps:
| | "I don't want you", "Above and beyond", "Never gonna give you up" |
Tipp:
| | Fans des klassischen AOR aus Skandinavien kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Freunde von Bon Jovi oder auch Toto. |
Titel-Liste:
| | - I don't want you
- Just a Heartbeat away
- I don't want to say goodbye
- Let me be the One
- A lot to learn
- I believe
- Above and beyond
- My Confession
- Let me tell you
- Surrender
- Calling your Name
- Never gonna give you up
- I need someone
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.badhabitvip.com  |
Probehören und Kaufen:
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