News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Baltimoore
 
QUICK FIX

Album:
 QUICK FIX, 2009, BLP Publishing

Stil:
 Rock, Blues Rock

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 S.M., 05.07.2009

Review:
 Hm, offensichtlich sollte man Baltimoore wohl kennen, wie mein Kollege Jochen G, der 2005 das Album FANATICAL testete, denn wie mir der Promo-Flyer verrät, ist QUICK FIX bereits das elfte Album der Schweden. Nun, gut. Lieber spät als nie, sage ich mir und knöpfe mir nun das neue Werk der 1987 gegründeten Formation vor.

Der Reigen beginnt mit dem knackigen "I´m all about me", das kräftigen Groove mit melodischer Lead verbindet. Der Höhepunkt ist gut erarbeitet und geht flott ins Ohr.
"Haze of Wonder" ist ein Blues-Rocker mit deutlichen Jazz-Anleihen, die immer wieder von der Hammond-Orgel ins Spiel gebracht werden. Der Hookline kann man aber folgen und auch die Mainmelodie kann punkten.
Bei "I am who I am when I am alone" wird auch gelegentlich der Jazz tangiert, aber auch Stoner-Ausflüge gibt es. Zwischendurch blitzert in emotionaleren Phasen mal ein bluesiger Whitesnake-Touch durch, insgesamt wirkt der Song durch die vielen Einsprenksel aber konfus und ohne eine wirkliche Linie.
Als emotionale Gratwanderung zwischen etwas trägem Southern Rock und teilbaladeskem Blues Rock entpuppt sich "Make good". Zum Höhepunkt hin steigert sich die Intensität des Songs, was ihm dann auch viel mehr Energie verleiht. Der Refrain mit der nostalgischen Orgel-Untermalung ist recht gelungen.
Ganz gefühlvoll wird es bei der Ballade "How can you undo what's become undone", die mit schöner Melodie und einem warmen Chorus glänzt.
"The Shame lingers on" packt dann wieder etwas rockigere Klänge aus und erinnert an die Frühzeiten von Whitesnake. Sänger und Bandgründer Björn Lodin zeigt hier die volle Bandbreite seines eindrucksvollens Organs, das sehr ausdrucksstark ist und locker zwischen rauchiger Räudigkeit und melodisch-emotionalem Touch wechseln kann.
Es folgt schon wieder ein Track mit solch einem lästig langen Titel. Nehmen die Schweden denn gar keine Rücksicht darauf, dass man die auch abtippen muss? "Tell me who you wanna be today" ist im Großen und Ganzen ein geradliniger Groover, der aber wieder durch die nostalgische Untermalung von Orgler Örjan Fernkvist und auch Lodins emotionalen Gesang die bluesige Seite nicht ganz verleugnen kann. Ich fände es aber wesentlich besser, Baltimoore würden der Geradlinigkeit auch mal freien Raum lassen und insgesamt etwas mehr Druck entwickeln.
Auch "Somebody look at me" kann keinerlei wirklichen Akzente setzen. Ebenso wie "Shoot the Dark", das durch reichliche Einflüsse erneut ohne eindeutige Linie ist und des Rezensenten Finger fast in Richtung Skip-Taste zwingt.
Das abschließende "The Bet" vereint noch einmal Blues Rock, Stoner Rock, Southern-Einflüsse und sogar etwas Folk zu einer recht interessanten Nummer, die ihren Reiz gerade aus den progressiv angehauchten Wechseln zieht.

Fazit: QUICK FIX ist ein nettes Rock-Album, dass man durchaus anhören kann, wenn man mal ebenso rockige wie emotionalere Momente in sich aufnehmen möchte. Wirkliche Highlights werden von Baltimoore nicht serviert. Das erklärt auch irgendwie den fehlenden Bekanntheitsgrad, wenn die zehn Vorgängerwerke ähnlich ausfielen, denn man vergisst die Musik fast genauso schnell wie man sie gehört hat.
Die Musiker machen ihre Sache schon gut und Lodin hat eine bemerkenswerte Stimme. Aber kompositorisch können sie mit dem Material wohl keinen Hund hinter dem Ofen vorlocken. Die Platte ist zudem mit knapp 38 Minuten wieder mal etwas kurz geraten.
Man darf sich soundmäßig ungefähr frühere Whitesnake-Alben mit Anleihen von Jazz, Southern und Stoner Rock vorstellen. Für wen dies interessant klingt, sollte QUICK FIX antesten. Freunde von Heavy-Klängen werden an dem Album dagegen keinen großen Spaß haben.

Titel-Liste:
 
  1. I'm all about me
  2. Haze of Wonder
  3. I am who I am when I am alone
  4. Make good
  5. How can you undo what's become undone
  6. The Shame lingers on
  7. Tell me who you wanna be today
  8. Somebody look at me
  9. Shoot the Dark
  10. The Bet

Laufzeit:
 37:59 Min.

Band-Infos:
 
  • www.baltimoore.net 

  • Probehören und Kaufen:
    Baltimoore: QUICK FIX

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
    Cradle Of Filth - V EMPIRE
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011