 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Barcelona |
 |
| |
Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.H., 21.09.2007 |
Review:
| | Barcelona kommen NICHT aus Spanien, um das gleich mal zu klären. Im Gegenteil, hier hört man ein Quartett aus Seattle. Seattle? Nein, nein, man hört hier auch keinen Grunge.
Die Musik von Barcelona klingt eher wie eine Mischung aus Coldplay und Dashboard Confessional, der Sänger und Songwriter Brian Fennell klingt dabei wirklich wie ein junger Bruder vom Coldplayfrontmann Chris Martin. Tja, und bei den ganz ruhigen Songs könnte man sogar meinen, dass man Radiohead hört.
Es ist also auch nicht wirklich überraschend, dass der Opener "Falling out of Trees" sehr gediegen und ruhig daher kommt, aber schon beim ersten Hören eröffnet sich die Magie, die diesen besonderen Reiz der Musik von Barcelona ausmacht. Da ist dieses leicht sphärische Arrangement, das sich durch die ganze CD wie der berühmte rote Faden zieht auf der einen Seite und dann dieses Songwriting von Brian Fennell, der ein sehr gutes Gespür für große Melodien hat.
Das hört man auch sofort bei "It's about Time", das sich als erfrischende Up-Tempo Nummer entpuppt - und als lupenreiner Ohrwurm.
Das nachfolgende "Stars" wirkt anfangs etwas sperrig, aber so nach und nach entwickelt sich hier erneut ein kleines Juwel. Was ich besonders gut finde ist die Tatsache, dass auch die etwas schnelleren Nummern hier voll und ganz auf die CD passen und genauso überzeugen können.
Man nehme mal "Lesser Things" - so könnte es klingen, wenn My Chemical Romance mal einen Popsong aufnehmen würden.
Es gibt aber auch wirklich sehr ruhige Nummern, die man nur dann genießen kann, wenn man sich Zeit für diese Songs nimmt. Da ist zum einen "First Floor People" und das düstere "Get up, get up, get up".
Sehr stark ist auch "Response", das vom Arrangement her mich irgendwie an einen Soundtrack für eine TV-Serie oder einen Film erinnert. Vor allem der Gitarrenriff in der Bridge hat es mir unheimlich angetan.
Das poppige gehaltene "Colors" ist dann mal eine angenehme Gute-Laune-Nummer und kann mich auch überzeugen.
Leider finde ich aber keinen Zugang bei dem viel zu langen "You will pull trough", und ich glaube, dass liegt nicht an mir, sondern an dem Stück.
Bei "Numb" zitieren Barcelona dann die guten Beatles - vor allem die Cellos und Geigen am Ende erinnern mich irgendwie an de Klassiker "Hey Jude!". Trotzdem ist "Numb" nicht wirklich ein schlechter Song.
Leider ist der Rausschmeißer "Please don't go" mir dann doch nochmal etwas zu abgehoben geraten und trotz des massiven Einsatzes von Streichinstrumenten will sich hier nichts mehr großes ergeben.
Fazit: Und trotzdem, mit ABSOLUTES legen Barcelona ein sehr gutes Debütalbum vor, dass vor allem durch Abwechslung glänzen kann. Es ist spannend zu hören, wieviele verschiedene Stilrichtungen der Rockmusik hier zusammenkommen und was die vier Mannen um Songwriter und Sänger Brian Fennell daraus machen.
Ich denke, es ist auf jeden Fall mal wieder was anderes und hebt sich vom Einheitspop/rock ab. |
Tipp:
| | Für wen ist die CD also nun empfehlenswert? Auf jeden Fall für Fans von Coldplay, aber auch tolerante Fans vom etwas ruhigeren Melodic Rock können hier auf ihre Kosten kommen. |
Titel-Liste:
| | - Falling out of Trees
- It's about Time
- Stars
- Lesser Things
- First Floor People
- Get up, get up, get up
- Response
- Colors
- You will pull through
- Numb
- Please don't go
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.wearebarcelona.com  |
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|