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Review: Barons Ball |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  3,5 von 7 Punkten | | N.Z., 04.06.2010 |
Review:
| | Barons Ball vergleichen sich selbst mit Nickelback und anderen Größen des Musikgeschäfts, kein Wunder, dass sie sich damit die Sache nicht gerade leichter machen und die Messlatte für ihr Album PUSH ziemlich hoch legen.
Behaftet mit großen Erwartungen erscheint das Album beim ersten Hören dementsprechend lau, jedoch lasse ich mich nicht so leicht entmutigen und versuche es noch ein zweites und drittes Mal. Und wer hätte es gedacht, kommt man erst mal über die ersten 4 Stücke hinaus, die schlecht positioniert gleich am Anfang, durch ihre sterile Überproduktion, durch welche sämtliche Persönlichkeit aus den Stücken herausgebügelt wurde, gebündeltes Missgefallen bei mir auslösen, stößt man auf den ein oder anderen Song, der gar nicht mal so schlecht ist, im Gegenteil, sogar richtig gut gefällt und auch in Zukunft sicher das ein oder andere Mal den Weg in meine Playlist finden wird.
Wer sich nicht gleich demotivieren möchte steigt beim ersten Hören am Besten sofort mit der Nummer #5, "Cold sweat", ein, die knackig, rockig und interessant ist. Zum ersten Mal auf diesem Album klingen die Jungs nicht glatt poliert und als seien sämtliche Ecken und Kanten in der Produktion weggehobelt worden. Sänger Snake Levon lässt die Stimme auch mal rauchig kratzig klingen und kommt ein wenig aus sich heraus, was dem ganzen das richtige Feeling verpasst.
Auch das wenig später folgenden "Bizarre" überzeugt absolut und gefällt mir mit seinen witzigen Country-/Roadmusic-Elementen sogar richtig gut.
Mein dritter Tipp auf PUSH ist "Gasoline". Zwar klingt es etwas nach Bon Jovi, macht aber beim Hören richtig Spaß!
Zum Abschluss gibt es mit "This is God for me" sogar noch eine Ballade, welche mit klassischen Rock-Gitarren zwar keine innovativen Neuheiten bietet, aber trotzdem nicht schlecht klingt.
Fazit: Wie gesagt gibt es hier das ein oder andere Manko. Meiner Meinung nach ist die Positionierung der einzelnen Songs ausgesprochen ungünstig gewählt, denn wenn gleich am Anfang eines Album 4 "Lückenfüller" stehen, hat niemand mehr Lust weiter zu hören. Die richtig guten Stücke gehen zudem leider fast unter. Man hat den Eindruck, dass auf jeden Fall Potential besteht, originelle und interessante Musik zu machen, jedoch sollten für ein richtig gutes Album die mittelmäßigen und schlechten Stücke nicht in der Überzahl sein.
Um jetzt allerdings nicht ganz so negativ zu schließen möchte ich noch anbringen, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass es Freunde des sauberen Mainstream-Rocks, wie etwa Nickelback oder anderen populären US-Rockbands, geben mag, die selbst den eher farblosen Openern etwas abgewinnen können. |
Anspieltipps:
| | "Cold sweat", "Bizarre" und "Gasoline" |
Titel-Liste:
| | - When push comes to shove
- Give me all your Love
- Rising higher
- Fall to Pieces
- Cold Sweat
- Do you wanna run
- Give me a Sign
- Bizarre
- You make a Fool out of me
- Gasoline
- Put on mine
- This is God for me
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.baronsball.de  |
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