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Review: Big Life |
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Album:
| | BIG LIFE, 2011, AOR Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  3 von 7 Punkten | | P.D., 16.03.2011 |
Review:
| | Big Life wird vielen hier wohl noch unbekannt sein, da das britische Trio mit der gleichnamigen Platte ihr Debüt-Album veröffentlicht. Die Band besteht aus Frontmann Mark Thompson-Smith (Vocals), dem Allrounder Steve Newman (Gitarre, Keyboards, Vocals) und dem Drummer Rob McEwen. An musikalischer Erfahrung mangelt es den Musikern sicherlich nicht. Wir haben knapp eine Stunde Mucke vor uns, die sich auf 12 Tracks verteilt.
Das ist üppig und so hören wir uns die neue Scheibe mal ganz unbefangen an: sie beginnt mit "Dying Day", das mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen Intro startet. Der Übergang zum eigentlichen Song klingt abrupt und dadurch nach einem Cut-Unfall. Der Song ist dann aber ein gelungenes Beispiel dafür, dass die Jungs das Potenzial haben, Hits zu landen. Es geht also munter melodisch-rockig los und das lässt die Erwartungen steigen. Alle drei Akteure kommen sauber rüber und nutzen jeweils bestens ihre Gelegenheiten sich vorzustellen.
Mit Track Nummer 2 "Close to you" folgt dann ein Song, der nahtlos an den Opener anknüpft. Steve’s Solo-Part hört sich gut an, seine Gitarre erreicht schnell Betriebstemperatur.
"Better Man" kann leider das hohe Anfangsniveau nicht mehr halten. Irgendwie wirken die Refrains nun immer unspektakulärer. An dieser Stelle macht sich in mir erstmals das Gefühl breit, dass hier eine eher kommerzielle Ausrichtung den Eindruck vermittelt, als würde mit angezogener Handbremse weitergerockt. Musikalische Highlights bleiben Fehlanzeige. Ok, die melodische Grundeinstellung ist solide, aber leider wenig kreativ.
Auch wenn mit "Calling" nun noch eines der besseren Stücke folgt. Bei dem Track legen sich die Jungs nochmal ordentlich ins Zeug und präsentieren sich von ihrer besseren Seite.
Leider folgt dann mit "I'll still be here" eine wenig überzeugende Ballade.
"Feel Alive" ist wieder rockiger, aber ähnlich unspektakulär.
Und auch der nächste, ruhige Song "Deep Water" überzeugt mich nicht. Vielseitigkeit ist Mangelware und die individuellen Fähigkeiten der Musiker kommen einfach nicht mehr richtig zur Geltung.
Im nächsten Lied wird wenigstens gesangstechnisch mal was Neues ausprobiert: Mark’s Stimme ertönt verzerrt. Das war’s aber auch schon. Der Rest ist bereits bekannte BIG LIFE-Kost. "Leaves" und "Stop in Time" reißen es auch nicht rum und sind weitere, ruhige Durchhänger, die es nicht schaffen, das melodische Herz in Wallung zu bringen.
Bevor wir dann in ein Nickerchen verfallen, folgt mit "Takin' me down" noch ein rockigerer Vertreter, dem es aber leider auch am Rock-Fever fehlt.
"Nothing without you" ist dann der letzte Durchhänger der Scheibe. Insgesamt überwiegen damit leider die unspektakulären Big Life Songs. Das vermittelt in der Summe einen melodisch-rockigen Hausmannskost-Geschmack.
Auf meiner Demo-Scheibe befindet sich ein 13ter Song, der aber offensichtlich nicht mit veröffentlicht wird und daher auch keine weitere Aufmerksamkeit verdient hat.
Fazit: Mit BIG LIFE kommt hier eine Scheibe auf den Markt, die zwar den Melodic Rock Mainstream abdecken mag, aber leider arm ist, an wirklich überzeugenden „Ohren-Highlights“. Es beginnt ordentlich und verflacht dann zunehmend. |
Anspieltipps:
| | Die eins: "Dying Day" und die vier: "Calling" sind die besseren Repräsentanten der Platte. |
Tipp:
| | Melodic Rocker könnten Gefallen an dieser Scheibe finden, sofern sie nicht mit zu hohen Erwartungen an BIG LIFE treten. |
Titel-Liste:
| | - Dying Day
- Close to you
- Better Man
- Calling
- I'll still be here
- Feel Alive
- Deep Water
- At the End of my Rainbow
- Leaves
- Stop in Time
- Takin' me down
- Nothing without you
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.big-life.co.uk  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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