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Review: Black Cherry |
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Album:
| | DEFYING GRAVITY, 2011, Compact Music |
Stil:
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | M.A., 10.06.2011 |
Review:
| | Das amateurhaft aufgemachte Cover von Defying Gravity hätte mir bereits eine Warnung sein sollen. Festzelt-Kapelle aus Kanada verewigt sich auf einem Silberling, du ahnst es nicht!
Die bereits seit dem Jahre 2004 bestehende Band setzt sich neben den zwei Frontfrauen Mandy Freeman und Patt Devine aus Gitarrist Mark DeVries, Bassist Richard Kociszewski und Taktgeber Rob Letourneau zusammen. Und die Beteiligten verstehen ihr Handwerk, da gibt es nix zu meckern. Der Gesang der beiden Frontfrauen, die auch gerne mal im Duett agieren, lässt ebenfalls keinen Raum für negative Kritik. Wohl aber der blutleere und lasche Sound sowie die überwiegend unspektakulären, sich im Spektrum zwischen Blues und Rock bewegenden, Songs, die man auf DEFYING GRAVITY antrifft.
Mit Ausnahme vom sehr laid back gehaltenen Blues-Standard "There’s the Door" mit seinen gefühlvollen Gitarrenlicks und der atmosphärischen Saxofonbegleitung sowie dem trockenen Bluesrocker One way Ticket", bei dem ausnahmsweise mal so etwas wie „Groove“ aufkommt, ist hier keine originelle Songidee auszumachen. Die Nummern ziehen fast sämtlichst am Hörer vorbei ohne auch nur eine Sekunde lang im Ohr hängen zu bleiben. Über Peinlichkeiten wie den Rausschmeisser "Let’s go fat Cats" breitet man lieber den Mantel des Schweigens aus.
Sicherlich nicht durchgehend schlecht, aber gänzlich ohne Höhepunkte plätschert DEFYING GRAVITY vor sich hin, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Da warte ich doch lieber auf die neue Veröffentlichung einer ebenfalls in Kanada beheimateten Band, die auf den wohlklingenden Namen Rush hört. Da dürfte auch soundmäßig die Luzi wesentlich herber abgehen als auf diesem Werk. Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!
Fazit: Die mit gleich zwei Frontfrauen ausgestattete fünfköpfige Combo Black Cherry aus Kanada hat sich dem Blues Rock/Rock verschrieben. So weit so gut. Leider komme ich nicht umhin darauf hinzuweisen, dass dies zwar handwerklich kompetent, jedoch soundmäßig sehr schwachbrüstig umgesetzt worden ist. Hier mieft es vorne und hinten nach Festzelt-Kapelle, zumindest was den Sound und die überwiegend zahnlosen und höchst mittelmäßigen Songs angeht. Das meiner Meinung nach viel zu oft verwendete Saxophon lässt zudem unangenehme Erinnerungen an meine letzte Wurzelbehandlung aufkommen. Und das braucht – glaube ich - kein Mensch! |
Anspieltipps:
| | "There's the Door", "One way Ticket". |
Titel-Liste:
| | - Defying Gravity
- I should be Running
- There’s the Door
- Dans mon Coeur
- One Way Ticket
- Toms for Patt
- Just the other Day
- Is this the Future
- Minuet in the Basement
- More blue Skies
- Let’s go fat Cats
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.blackcherry.ca  |
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