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Review: Black Country Communion |
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Album:
| | BLACK COUNTRY COMMUNION, 2010, Mascot |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | M.A., 19.11.2010 |
Review:
| | Glenn Hughes (u.a. Trapeze, Deep Purple, Phenomena), "The Voice of Rock" meldet sich mit einem Urknall zurück. Und er kommt nicht allein. Die übrige Besetzung liest sich wie ein feuchter Musikertraum: Jason Bonham, der Sohn des legendären Zeppelin-Drummers John Bonham, als Taktgeber; Keyboard-Virtuose Derek Sherinian (u.a. Alice Cooper, Dream Theater, Planet X) an den Tasten sowie nicht zuletzt das Blues-Wunderkind Joe Bonamassa an der Gitarre. Wie konnte es dazu kommen?
Nun, Hughes und Bonamassa jammten im November 2009 im House of Blues in L.A.. Sie haben sich daraufhin immer mal wieder getroffen und die Verstärker jedes Mal ein wenig weiter aufgedreht. Produzent Kevin Shirley hatte seinerzeit die Show im House of Blues gesehen und sofort die Idee einer neuen Band entwickelt. Er war es auch, der Jason Bonham und Derek Sherinian vorschlug. Und schon war die Black Country Communion geboren. Mit Black Country ist im übrigen das Ballungsgebiet nördlich und westlich von Birmingham gemeint, aus dessen Region Musiker-Größen wie Robert Plant, John Bonham (beide Led Zeppelin), Carl Palmer (ELP), Roger Taylor (Queen), Ted Turner (Wishbone Ash) etc. stammen.
Ohne Proben und Pre-Production ging es ans Werk. Vier Songs hatte Hughes im Dezember 2009 komponiert. Die übrigen 7 Songs komponierten Hughes und Bonamassa gemeinsam während drei (!) Sessions im Haus von Hughes. Das Album wurde innerhalb von 6 Tagen eingespielt!
Musikalisch wird einem auf BLACK COUNTRY COMMUNION 70'er-Jahre Hardrock der spielerischen und kompositorischen Spitzenklasse serviert. Schon der Opener "Black Country" geht so gnadenlos nach vorne, dass man mit offenem Mund vor den Boxen sitzt und es einfach nicht glauben kann. Soviel Power, Virtuosität und Leidenschaft hat man seit langer Zeit nicht mehr gehört.
Egal ob Uptempo-Knaller allererster Kategorie wie der eben erwähnte Opener, "Beggarman" oder "No Time", bluesige Songs im Stil von Bad Company wie das gänsehauterzeugende "Songs of Yesterday", geniale Riff-Rocker wie "One last Soul" und "Sista Jane" (AC/DC lassen grüßen) oder aber anspruchsvolle, spannende und druckvolle Hardrock-Perlen wie "The Revolution in Me", "Medusa" (ein Trapeze-Cover) und "Too late for the Sun": Hier wird mit jedem Song ein wahres Feuerwerk gezündet, die Hard Rock -Vollbedienung schlechthin! Wenn ich 8 Punkte vergeben könnte, ich würde es tun. Noch Fragen?
Fazit: Die Herren Hughes, Bonamassa, Bonham und Sherinian erzeugen auf ihrem Debüt ein Hard Rock -Gewitter der absoluten Spitzenklasse, dass einem Angst und Bange wird. Das Album sprüht nur so vor musikalischer Finesse aller Beteiligten und vor allem die stimmliche Urgewalt von Glenn Hughes macht BLACK COUNTRY COMMUNION zu einem Genre-Meilenstein. Man kann nur hoffen, dass dies nicht das einzige Album der Communion bleibt. Schon jetzt ein Klassiker und mit Abstand das beste Hard Rock-Album des Jahres!!! |
Anspieltipps:
| | Das komplette Album ist eine Offenbarung! Ein Höhepunkt jagt den nächsten! |
Tipp:
| | Ohne wenn und aber: Wer auf Hard Rock steht kommt an diesem Meisterwerk nicht vorbei. Hot Rotation ist vorprogrammiert! |
Titel-Liste:
| | - Black Country
- One last Soul
- The Great Divide
- Down again
- Beggarman
- Songs of Yesterday
- No Time
- Medusa
- The Revolution in me
- Stand (at the burning Tree)
- Sista Jane
- Too late for he Sun
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.bccommunion.com  |
Probehören und Kaufen:
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Bandinfos |
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