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Review: Black Country Communion |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | M.A., 09.06.2011 |
Review:
| | Knapp acht Monate nach dem Release des Debüts liefern Black Country Communion ihr zweites Werk ab. Und was für eins!
Glenn Hughes, Joe Bonamassa, Jason Bonham und Derek Sherinian sind in dieser kurzen Zeit zu einer echten Einheit zusammengewachsen. Daher ist ihr zweites Meisterwerk auch ein echtes Bandalbum geworden. Wo beim Debüt noch der übermächtige Einfluss von Glenn Hughes und Joe Bonamassa spür- und hörbar war, stehen nunmehr alle vier Protagonisten im Vordergrund, wobei der rein kompositorische Löwenanteil - nach wie vor - auf das Konto von Hughes und Bonamassa geht. Spielerisch jedoch ist vor allem Derek Sherinian auf dem zweiten Album deutlich präsenter als noch auf der ersten Scheibe.
An der musikalischen Klasse aller vier Akteure gibt es nach wie vor nichts zu meckern, lediglich das Songwriting wirkt ein wenig durchdachter und stringenter als noch auf dem Erstling, der sich durch seinen Jam-Session- und Improvisations-Charakter auszeichnete. Dies ist auf dem aktuellen Werk nicht mehr im gleich hohen Maße der Fall, was ich aber keineswegs als Kritik verstanden wissen möchte. Man merkt den durchweg grandiosen Songs zu jeder Sekunde an, dass sie mit viel Freude und Leidenschaft eingespielt wurden. BCC haben ihren Sound und Stil gefunden und brennen zum wiederholten Male ein wahres Hardrock-Feuerwerk ab, wie es vor ihnen lange Zeit niemand mehr getan hat. Die Songs im einzelnen:
Der flinke Opener "The Outsider" steht dem Eröffnungs-Knaller des Debüts ("Black Country") in nichts nach und zeigt von Anfang an, wo der Rock-Hammer hängt. Vor allem das Gitarren-Hammond-Duell im letzten Drittel des Songs haut einen aus den Socken.
Mit dem beinharten und groovigen Riffing von "Man in the Middle" verstehen es die fantastischen Vier sodann, den Hörer zu überraschen und in ihren Bann zu ziehen. Purer Druck!
"The Battle for Hadrian’s Wall" atmet ob seiner folkigen Einflüsse und den gewohnt gefühlvollen Vocals von Joe Bonamassa den Geist von Led Zeppelin.
Dann folgt mit "Save Me" ein aufregender Midtempo-Rocker, der insbesondere durch die grandiosen Gesangslinien Hughes und den orientalisch anmutenden Keyboardlines Sherinians getragen wird.
Der straighte Rocker "Smokestack Woman" und das bluesige "Faithless" (Killer-Solo von Bonamassa) bestechen durch ihre geradliniges Arrangement sowie die gekonnten Melodieführungen und beinhalten alles, was der geneigte Classic-/Blues-Rocker halt so zum Überleben benötigt.
Dann hat Bonamassa seinen Auftritt und schmeißt mit "An ordinary Son" eine weitere Power-Blues-Ballade auf’s Parkett, die sich auch auf seinem letzten Solowerk (DUST BOWL) hervorragend gemacht hätte. Wow!!
Keine Zeit zum Entspannen, denn die Uptempo-Nummer "I can see your Spirit" steht bereits in den Startlöchern und gibt den vier Protagonisten Gelegenheit, sich an ihren Instrumenten auf’s angenehmste gütlich zu tun.
Aber nun endlich hat der Hörer Gelegenheit sich zurückzulehnen und beim langsamen Blues in Form von "Little Secret", bei dem vor allem Bonamassa sich in seinem Element befindet, etwas zu entspannen, bevor "Crossfire" wieder einmal mächtig auf die Riffrock-Tube drückt und wohlige Schauer über den Rücken jagt.
Zum guten Schluss hauen BCC dann mit "Cold" noch eine melodietrunkene Power-Ballade raus, dass es nur so eine Freude ist. Gerade dieser Rausschmeisser beweist mal wieder eindrucksvoll, welch sträflich unterbewerteter Songwriter und Sänger dieser Glenn Hughes doch ist.
Wieder einmal bin ich ein wenig enttäuscht, dass das Bewertungsschema unseres Magazins bereits bei 7 Punkten das Ende der Fahnenstange erreicht hat. Ansonsten wären auch hier 8 Punkte mehr als angebracht. Da ich mich aber leider den redaktionellen Gegebenheiten beugen muss, ist hier etwas anderes als eine ganz dicke 7 (wieder einmal) nicht denkbar. Nennt mich leichtsinnig und übereifrig, aber ich denke, dass Black Country Communion zum zweiten Mal das Hardrock-Album des Jahres rausgehauen haben!
Fazit: Auch beim zweiten Streich der Black Country Communion gibt es aber auch nicht das geringste zu bemängeln. Grandiose Rock-Riffs, gefühlvolle und bluesgetränkte Passagen, gänsehauterzeugender Gesang von Hughes und Bonamassa, spielerische Erstklassigkeit und eine über alle Zweifel erhabene Produktion (Kevin Shirley, wer sonst?!) verstehen es, über eine Stunde auf’s angenehmste zu unterhalten/begeistern. Pflichtkauf, überhaupt keine Diskussion! |
Anspieltipps:
| | Wie beim ersten Album gibt es hier keine einzige schwache Nummer. Daher wird man auch bei diesem Album die Skip-Taste nicht benötigen! |
Titel-Liste:
| | - The Outsider
- Man in the Middle
- The Battle for Hadrian’s Wall
- Save Me
- Smokestack Woman
- Faithless
- An ordinary Son
- I can see your Spirit
- Little Secret
- Crossfire
- Cold
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.bccommunion.com  |
Probehören und Kaufen:
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Bandinfos |
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