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Review: Black Majesty |
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Album:
| | IN YOUR HONOUR, 2010, Limb Music |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | V.R., 29.07.2010 |
Review:
| | Dass man auch in Australien gerne der härteren Musik frönt, ist spätestens seit AC/DC kein Geheimnis mehr. Auch Black Majesty kommen aus Down Under und spielen von der Grundsubstanz her typischen Power Metal, bei dem ab und an aber auch Elemente anderer Richtungen aus dem Metal-Bereich ihren Platz finden. Drei Platten hat die Band schon erfolgreich unters Volk gebracht. 2010 wird es Zeit für Album Nummer Vier. Die Band mit dem Löwen ist also zurück. Nein, Narnia ist damit nicht gemeint, denn auch die Black Majesty-Plattencover ziert zumeist ein Löwe. Bei SILENT COMPANY und TOMORROWLAND hielt sich das königliche Tier noch brav im Hintergrund, doch dieses Mal darf er sogar eine vordergründige Rolle spielen. Über die Qualität der Musik sagt das freilich nichts aus, aber darauf werden die folgenden Zeilen umso mehr eingehen.
Mit der fetzigen Melodic Speed-Nummer "Far beyond" legen Black Majesty gleich fulminant los. Die Band stammt zwar aus Australien, doch musikalisch bekommen wir hier europäisch geprägten Power Metal mit deutlichen Iron Maiden-Einsprengseln geboten. Nicht nur dank das hochmelodischen Refrains ist dieser Auftakt mehr als gelungen. Auch John Cavaliere legt hier eine absolut überzeugende Gesangsleistung ab.
Wie oben schon erwähnt, haben Black Majesty keine Berührungsängste mit anderen Metalrichtungen und so verwundern die fast schon progressiv anmutenden Tempiwechsel bei "God of War" kaum. Davon abgesehen bietet auch dieses Stück melodischen, durchweg eingängigen Power Metal.
"Millenium" - bei diesem Songnamen werden Erinnerungen an den furchtbaren Jahr 2000-Wahn wach. Musikalisch ist die Nummer aber alles andere als furchtbar, sondern kann mit verspielten Melodien und einem fetzigen Gitarrensolo voll und ganz überzeugen.
Fans besinnlicher Momente kommen auch zum Zug. Mit "Break these Chains" ist auf dem Album nämlich eine waschechte Halbballade vertreten, die alles andere als kitschig daherkommt und im weiteren Verlauf an Kraft gewinnt. Bisher also jeder Song ein Volltreffer, mal sehen ob Black Majesty das auch auf kompletter Albumlänge schaffen.
Der nächste Titel namens "Further than insane" macht die Statistik jedenfalls nicht kaputt, denn hier haben wir es mit einer exzellenten Speed-Nummer zu tun, die im rockigen Break und im folgenden Gitarrensolo interessante Akzente setzen kann.
Auch bei "End of Time" lassen Black Majesty nicht nach und treten das Gaspedal wieder voll durch. Dabei werden die melodischen Aspekte nie vergessen und so ist auch dieser Song von hoher Qualität.
Gleiches gilt auch für "Wish you well". Wieder eine gelungene Abgeh-Nummer, die zur Abwechslung mal nicht durchgehend auf Vollgas setzt und stark an Hammerfall erinnert.
Black Majesty haben ihr Pulver aber noch immer nicht verschossen, denn es geht noch besser. "Follow" stellt eine gelungene Melange aus Power Metal und dem guten alten Hard Rock dar. Die Band lässt hier gar nichts anbrennen und spielt sich mit erdigen Riffs und einem Ohrwurmrefrain in die Herzen der melodiebewussten Metaller.
Und weiter geht es im Text mit dem neunten Song, doch leider ist danach -oh Schreck- auch schon Schluss. Wenigstens stellt "Witching Hour" einen würdigen Abschluss dar, bei dem Black Majesty ihre Stärken noch mal voll ausspielen können. Mit dieser Perle geht es ein sehr gutes, aber zu kurz geratenes Power Metal-Album zu Ende.
Fazit: Australien hat mehr zu bieten als AC/DC oder Rüpelrock der Marke Rose Tattoo. Auch mit erstklassigen Power Metal hat man dort keine Berührungsängste und Black Majesty gehört zur ersten Garde der Melodic-Bands aus Down Under. Die vierte Platte IN YOUR HONOUR ist die bisher beste der Bandkarriere. Ohne Lückenfüller oder schwache Songs ziehen Black Majesty ihr Konzept auf Albumlänge durch und empfehlen sich damit für höhere Weihen. Ein großes Manko muss aber doch zur Sprache kommen: Neun Songs sind einfach ein bisschen wenig. Ein bis zwei Titel mehr hätten es schon noch sein dürfen. Das führt dazu, dass die Platte von der Höchstwertung leider doch noch ein Stückchen entfernt ist. Aber das ist Mäkeln auf hohem Niveau und Power Metal-Fans können mit dem Kauf dieses Albums auf jeden Fall nichts falsch machen. |
Anspieltipps:
| | "Far beyond", "God of War", "Break these Chains", "Follow", "Witching Hour" |
Tipp:
| | Fans von Hammerfall, Helloween aber auch Iron Maiden sollten dringend mal reinhören. |
Titel-Liste:
| | - Far beyond
- God of War
- Millenium
- Break these Chains
- Further than insane
- End of Time
- Wish you well
- Follow
- Witching Hour
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.blackmajesty.com  |
Probehören und Kaufen:
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Bandinfos |
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