 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Bloodpit |
 |
| |
Album:
Stil:
| | Gothic Rock, Alternative Rock |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | U.C., 04.07.2007 |
Review:
| | Das zweite Album der finnischen Band Bloodpit ist recht unterschiedlich zu dem ersten, jedoch keinerlei Art von Stilbruch oder Stilveränderung. Einen leicht anderen Weg einzuschlagen galt es, um nicht eintönig zu erscheinen- und dieser klingt recht vielversprechend!
Der Album-Opener "Play your Role" wird seiner Rolle als Appetitmacher durchaus gerecht- denn schon allein dieses Lied bringt einen dazu, mehr hören zu wollen. Im großrahmig gefassten Stil eigentlich des ganzen Albums - rhythmisch und gesanglich gut gemacht, mit einem interessanten Text garniert- die perfekte Ausschau auf das, was noch folgen wird.
Mit "Rotten to the Core" folgt ein Lied, welches zu der Kategorie "ich schreie/singe das jetzt mal mit" gehören könnte. Hier zeigt sich der Stil der Band recht auffällig, denn ein System ist nicht direkt zu erkennen, was jedoch bei diesem Lied das sehr Positive ist. Ein Song, der mitreißen und schon so zum Mitsingen animiert.
Ein streckenweise ruhiges Lied findet man auch: "Blue in the Face". Anfangs nur leicht musikalisch untermalt, gewinnt der Song schlagartig an Volumen und an Tempo. Der Klang der Strophen wird durch den Gesang geleitet, während im Refrain Stimme sowie Gitarren- und Drumsound harmonieren. Auch hier wäre für meinen Geschmack ein Minuspunkt, dass die Übergänge oft recht ruckartig eintreten und somit die Stimmung in wenig leidet.
"Born a Whore" beginnt mit einem kurzen instrumentalen Stück, bevor es ein wenig rockiger mitsamt Gesang weitergeht. Ein Refrain, der zum Mitsingen einlädt und eine meist durchgehende Melodie machen das Lied zu einem der Anspieltipps des Albums (auch Live sehr zu empfehlen!).
"Leave me dead" ist recht eingängig, eignet sich jedoch gar nicht zum mitsingen, denn besonders live wird dieses Stück viele Möglichkeiten für Veränderungen bieten. Aber auch so ist es ein Stück, was man sich gerne anhört.
Darauf folgt "Only your Name" - ein Lied der Frustration über die Unterdrückung von Gefühlen. Ein Lied, dass durch Musik und Stimme einfach perfekt das herüberbringt, was die Zeilen des Liedtextes schon aussagen.
"Wise men donīt cry" ist die ersten Single des Albums und ist durchaus gut gewählt. Rockig und ganz und gar nicht langweilig präsentiert sich das Lied mit guten Lyrics und einer soliden Stimme. Auf jeden Fall ein Lied, was den Fans der Musik zwischen den beiden extremen gefallen könnte.
Mit "Hurts like Hell" folgt ein Lied ruhigerer Gattung. Die Strophen werden nur leicht musikalisch untermalt, Lautstärke und Tempo steigern sich und bleiben instrumental, bis wieder Matthau Mikojanīs Gesang einsetzt. Zur Mitte hin wird es leicht unharmonisch, da die Instrumente den Gesang sehr übertönen, nur um dann wieder in einer rein instrumentaler Passage zu enden. Dieses Schema könnte zieht sich wie ein toter Faden durch diesen Song.
"Off the Hooks" beginnt ohne Gesang, doch schon nach kurzer Zeit setzt Frontmann Matthau stimmlich passend ein. Rhythmus und Gesang ergänzen sich das ganze Stück lang. Einziger Minuspunkt könnten vielleicht die recht harten Übergänge zwischen reinem Gitarrenklang und allen Instrumenten gesehen werden, doch auch dies fügt sich recht gut in das Gesamtgefüge ein.
Weiter geht es mit "One Life", welches deutlich zeigt, dass sich auch eine Mischung aus ruhigeren und etwas schnelleren Klängen in einem Lied sehr gut vertragen können. Dazu die Stimme von Frontmann Matthau Mikojan- diesem Lied könnte man den Stempel "sehr gut gelungen" aufdrücken.
"Balls" ist ein Lied, an das man sich rhythmisch und gesangstechnisch erst einmal gewöhnen muss. Wenn dies aber geschehen ist, ist es ein Lied, was durch die mitreißende musikalische Untermalung durchaus ein Gewinn für das Album darstellt. Jedoch Sind besonders hier die Stellen von ruhig nach schnell sehr deutlich erkennbar, was dem Lied durchgehend fließend zu sein.
Den Schluss macht "I remember", welches ich auch zu den brandheißen Anspieltipps zählen würde, da es eine sehr gute Mischung zwischen rockigen aber auch ruhigen Teilen beinhaltet. Auch der Gesamtklang des Liedes scheint mir sehr rund und in sich schlüssig- ein guter Erfolg.
Anspieltipps: "I remember", "Balls", "Born a Whore", "Only your Name"
Kritik: Bei einer Rockband dürfte man keine pinken Booklet-Seiten erwarten, aber hier springen sie einem in die Augen. Geschmackssache, durchaus. Aber abschreckend für mich.
Und wenn man Lyrics abdruckt, dann bitte doch in der Reihenfolge, in der auch die Songs sind. Man hat besseres zu tun, als erst mal das ganze Booklet durchzublättern und verzweifelt nach den Lyrics zu suchen- und wenn man sie dann gefunden hat, braucht man sie nicht mehr, weil das Lied schon vorbei ist. Und die Sucherei darf von Neuem beginnen.
Musikalisch stören bei vielen Liedern die harten Übergänge von langsameren zu schnelleren Passagen, doch darüber kann man sicherlich hinwegschauen.
Fazit: Alles in Allem ist das Album vielleicht schwächer ausgefallen das Debütalbum, jedoch ist es größtenteils hörenswürdig.
Wer Alben mag, in denen es nicht nur um Liebesgeschnulze geht, sonder wo Dinge direkt auf den Punkt gebracht werden, ist hier richtig! |
Titel-Liste:
| | - Play your Role
- Rotten to the Core
- Blue in the Face
- Born a Whore
- Leave me dead
- Only your name
- Wise men donīt cry
- Hurts like Hell
- Off the Hooks
- One Life
- Balls
- I remember
|
Laufzeit:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Bandinfos |
 |
 |
Neue Reviews |
 |
|