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Review: Jane Bogaert |
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Album:
| | 5TH DIMENSION, 2010, NL Distribution |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 27.06.2010 |
Review:
| | Bis zu ihrem Solo-Album 5TH DIMENSION kann die Wahl-Münchnerin Jane Bogaert bereits auf eine beachtliche Erfahrung zurück blicken wovon die musikalische Ausbildung der ehemaligen Miss Schweiz in Biel und München nur zwei Stationen sind. Auch wenn ihre Jobs als Background-Sängerin u. a. für David Hasselhoff, DJ Bobo, Roland Kaiser, Uwe Ochsenknecht und Claudia Jung sie nicht gerade gleich zur rockin' Bitch qualifizieren, so kommen die Engagements für Backup-Gastspiele von Thin Lizzy und Ah-a oder ihr Auftritt als Vertreterin der Schweiz beim Eurosong Festival der Sache schon ein Stück weit näher. Letztlich bestimmt jedoch einer ihrer aktuellen Haputtätigkeiten als Co-Leadsängerin bei den wiedererstarkten Dominoe eine wesentliche Rolle. Deshalb wird es auch nicht weiter verwundern, dass sie ihr Bandkollege Robert Papst und auch Günther Skitschack bei ihren Solo-Aktivitäten tatkräfig unterstützt haben.
Nach kurzem "Intro" geht es mit dem Titelsong "Fifth Dimension" recht flott in die erste Rund. Wohlklingend, gefällig, aber eine Spur zu weich gespült bewegt sich alles im Bereich des modern geprägten AOR.
Noch eine Tick mehr Schwung und intensive Leidenschaft bringt das folgende "Keep us strong" mit, bevor Jeff Scott Soto bei Still there for me zum Duett bereit steht. Die Beiden harmonieren prächtig und verleihen der Ballade stellenweise richtigen Gänsehaut-Charakter. Im direkten Vergleich mit dem späteren "Give it up", das diesmal von Joe Lynn Turner unterstützt wird, fällt es schwer einen klaren Favoriten zu ermitteln, jedoch tendiere ich zu dem etwas schwungvollerem Turner-Duett. Das mag aber auch wirklich Geschmacksache sein.
Zwischen beiden Songs lauert das recht griffig geratene "Matters", das ebenso wie "I'm a Rockstar" mit seinen ZZ Top-Anleihen sofort zündet und mit rockiger Härte etwas aus dem AOR-Schema hervorblitzen, was kein Schaden sein soll.
Es stampft, es rockt und es groovt, dass man am liebsten gleich aufspringen und abtanzen möchte. "Superman Cape"zeigt mir die Jane's Seite als rockin' Bitch, die mir einfach besser gefällt, als ihre gefühlvolle, nicht weniger überzeugende Seite bei Balladen wie "Crazy".
Abwechslung ist Trumpf und so bleibt auch Gitarrenlastiger Southern Rock mit kräftigem Hammond-Orgel-Retro-Einschlag wie bei "The Lady deeds an Upgrade" nicht verschont und wird ebenso mit Bravour gemeistert.
Für Freunde der ruhigeren balladesken Kost lauern im letzten Drittel mit "Locked and tatooed" und dem Schlusstrack "Open your Heart" noch einmal zwei Kuschelsongs, die vor allem durch ihre Akustik-Gitarren an Intensität gewinnen und mit ehrlicher Bodenständigkeit überzeugen. Dass beide Songs im weiteren Verlauf immer wieder an Dynamik zulegen, lässt auch hier keine Langeweile aufkommen.
Blitzsaubere Leistung ohne Ausfälle, wenn das auch bei Dominoe auch der Fall gewesen wäre, hätten wir schon seit zwei Jahren einen neuen Übersong, Marke "Here I am".
Fazit: Die Schweizerin lässt nichts anbrennen und bietet 13 astreine AOR-Songs, die voll im Trend der Zeit liegen. Nicht zuletzt mit ihren beiden männlichen Weltklasse-Duett-Partnern zeigt sie, dass etwas mehr als nur eine "Co-Rolle" in ihr steckt. Temporeich, gefühlvoll, bodenständig und doch modern, gepaart mit einem wirklichen Eyecatcher, da macht AOR sogar live Spaß. Mit diesem Niveau, hoffe ich, dass dies nicht der erste und letzte Solo-Ausritt von Jane Bogaert gewesen ist. |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Fifth Dimension
- Keep us strong
- Still there for me (feat. Jeff Scott Soto)
- Matters
- Give it up (feat. Joe Lynn Turner)
- Was it the Moonlight
- I'm a Rockstar
- Superman Cape
- Crazy
- The Lady deeds an Upgrade
- Locked and tatooed
- Spaceship
- Open your Heart
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.janebogaert.com  |
Probehören und Kaufen:
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