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Review: Boltdown |
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Album:
| | OMNICIDE, 2008, Dark Balance |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | M.S., 24.03.2008 |
Review:
| | Ihr seid der Meinung das 2007er Machine Head Album THE BLACKENING ist ein Meilenstein im modernen Thrash? Dann solltet ihr hier ganz schnell weiter lesen und euch eines Besseren belehren lassen, denn hier kommt eine Band, die diesen angeblichen "Meilenstein" locker in der Pfeife raucht: Boltdown nennen sich die vier Briten, die hier mit ihrem Debüt-Album OMNICIDE gleich einen echten Kracher präsentieren, der sich vor Konkurrenz alles andere als zu verstecken braucht. Aber gehen wir doch einmal etwas ins Detail:
Der Opener "Deadlock" gibt schon einmal die Marschrichtung vor: Moderner Thrash mit (glücklicherweise nur) leichter Metalcore-Schlagseite, hart aber dennoch melodievoll. So muss das klingen! Wen schon weiter oben vom letzten Machine Head-Output die Rede war, so kann man hier schon die Parallelen erkennen, nur das Boltdown noch ein Stück weit entschlossener zu Werke gehen. Der Song bleibt die ganze Zeit über im mittleren Tempo, weiß aber durch die ein oder andere Doublebeat-Passage zu überzeugen. Das macht Lust auf mehr!
Beim folgenden "Act… and the Mind will follow" wird anfangs schon etwas mehr aufs Gaspedal getreten, im hinteren Teil gibt es aber einige nette Breaks und Tempowechsel, so dass die Nummer, die mich irgendwie an neuere Trivium-Songs erinnert, zu keinem Zeitpunkt langweilig wird.
"Blind Faith" besitzt ein absolut geiles Riff, das sich sofort in sämtliche Hirnwindungen frisst und dort wohl für immer hängen bleiben wird. Für mich eines der Highlights des Albums.
"Beyond all Reason" hätte wieder aus der Feder von Robb Flynn stammen können. Noch dazu ähnelt der Gesang von Leigh Final dem des MH-Kopfes auch noch stark. Reicht das als Qualitätsbeweis?
"Less than Nothing" besitzt starke Metalcore-Anteile, allerdings auch einige wirklich tolle Breaks und ein Mörder-Riff, sodass dieser Song live echt echter Kracher sein muss.
"Solitude" gibt dem Zuhörer die Möglichkeit kurz nach Luft zu schnappen, da es ein ruhiges Instrumentalstück ist, bei dem die Herren Final und Wilson ihre Qualitäten an der Gitarre beweisen können.
"Days long dead" folgt dem Schema der bisherigen Songs, ist aber nicht weniger eindrucksvoll als das übrige Material.
Zu den übrigen Songs "Stigmartyr", "Forced to submit" und "The last Chapter" bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer das gerade der Erstgenannte ein echtes Thrash-Ungeheuer ist und auch allen Traditionalisten gefallen wird.
Fazit: Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass Boltdown mit diesem Debut ein echter Knüller gelungen ist, der Lust auf mehr macht. Die Welle der neuen Thrash-Bewegung hat eine neue junge Hoffnung in ihren Reihen, von der man bestimmt noch eine Menge hören wird. |
Titel-Liste:
| | - Deadlock
- Act… and the Mind will follow
- Blind Faith
- Beyond all Reason
- Less than Nothing
- Solitude
- Days long dead
- Stigmartyr
- Forced to submit
- The last Chapter
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/boltdown  |
Probehören und Kaufen:
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