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Review: Bon Jovi |
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Album:
| | SLIPPERY WHEN WET, 1986, Mercury Records |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.B., 20.04.2011 |
Review:
| | Es ist vielleicht das härteste und kommerziell erfolgreichste Album von Bon Jovi. Manche die Bon Jovi hauptsächlich von ihrer Phase von 1995 bis heute kennen, werden mit diesem Meilenstein von 1986 diese Band von einer harten, energie geladenen Art neu Entdecken. Schon allein die Gitarren- virtuosität von Richie Sambora und das Keyboard-/Orgelspiel von David Brian ziehen den Zuhörer in seinen Bann. Und manch einer der Bon Jovi seit ihrer Gründung 1983 kennt, und sich seit dem Jahr 2000 über jedes Album ärgert oder enttäuscht wird weil sie ihre musikalische Neuorientierung des Mainstream und familientauglichen "Rock" konsequent fortsetzen weiß: Sie könnten es noch immer!
"Let it Rock": Was für ein Titel, was für ein Intro!! Jedem Musikfan der harten Klänge, wird es da sicherlich warm ums Herz. Wie schon bei der Einleitung wird hier deutlich wie David Brian sein Spiel beherrscht und als Kind in seiner Kirchgemeinde sicherlich gut aufgepasst hat, wie man eine Orgel spielt und diese Klänge dann gekonnt mit hartem Gitarrenrock vereint. Danach geht es richtig los, mit einer perfekt platzierten Chor- Einlage. Die kraftvolle Stimme von Jon Bon Jovi, der eingängige Refrain, und das geniale Gitarrensolo verleihen diesem Song Hitpotenzial!
"You give love a bad Name": "An Angel’s smile is what you sell, you promise me Heaven, then put me trough Hell". Enttäuschte Zeilen eines jungen Mannes, der seine Erlebnisse aber in einem perfekt arrangiertem Song verarbeitet, und jedem Hair-Metal Fan, ein lächeln auf sein Gesicht zaubert. So sieht’s aus!
"Livin’ on a Prayer": Sanfte Keyboardklänge entführt hier die Zuhörer in die Welt von Thomy und Gina. (Die Hauptfiguren dieses Songs). Hier kommen erstmals die WAH-WAH Effekte der Gitarre zum Einsatz. Dieser Song ist und bleibt ein Hit und wird auch noch heute an jedem Konzert der Band gespielt. Nur den Refrain am Schluss, ist Jon Bon Jovi nach all den Jahren nicht mehr in der Lage zu Singen. Dafür gibt es Background-Sänger.
"Social Disease": Ein Song den Aerosmith gerne gehabt hätte, der aber das Bon Jovi-Plagiat besitzt und auch verdient. Auch er glänzt wieder durch perfekte Gitarrenarbeit.
"Dead or Alive": Auch ein Song, der sich bis heute im Live-Repertoire der Band gehalten hat. Hier hört man traumhaft gespielte Akustikgitarren, und man verspürt sofort ein gewisses Western-Feeling.
"Raise your Hands": Eine Aufforderung der man gerne Folge leistet, wenn man diesen Song hört! Was für ein Song, was für ein Gitarrensolo! Wunderbar. Ab und zu wird dieser Song auch Live gespielt, wie zum Beispiel im Mai 2006 in Bern.
"Without Love": Ein Song zum Träumen in einem sanften Metal-Gewand. Mit so was lies sich zu dieser Zeit viel Geld verdienen.
"I’d die for you": Wer den Song "Runaway" vom Debüt-Album von 1983 kennt, wird sich wundern wie ähnlich das Intro dieses Songs ist. Ein gut gelungener Song, der hauptsächlich durch Johns kraftvolle Stimme glänzt.
"Never say Goodbye": Ein versprechen das bis heute Eingehalten wird, wie auch die Botschaft: "Tonight we break their Hearts, together, forever. Never say Goodbye, you and me and my old Friends, hoping it would never end". Ein perfekter Abschluss-Song sollte man meinen, doch damit nicht genug.
"Wild in the Streets": In diesem Song wird nochmals aufs Gas gedrückt. Hier verschmelzen die Gitarren und die Keyboards ineinander, was extrem gut rüberkommt und dieses klassische Hard Rock/Metal-Album aus den glorreichen 80er perfekt abrundet und beendet.
Fazit: Nachdem Bon Jovi 1983 mit ihrem selbstbetitelten Album ein musikalisch solides Debüt geschaffen hatten, und es danach mit dem Album 7800 FAHRENHEIT nicht mehr so gut lief, lieferten sie mit diesem Album ein fantastisches Meisterwerk ab, dass die ganze Ära des Hair Metal prägte. Packende Intros, solide Strophen, mitreißende Mitsing-Refrains, und eine geniale Lead Vocals! Eben alles was so dazugehört. |
Tipp:
| | Wer nur die heutigen Bon Jovi kennt, oder nur vom hören sagen, der sollte sich ihre Frühwerke der 80er mal genauer anhören. Und auch wenn sie heute nicht mehr rockig und wild sind: Eine gute Liveband sind sie all die Jahre geblieben. |
Titel-Liste:
| | - Let it Rock
- You give Love a bad Name
- Livin’ on a Prayer
- Social Disease
- Dead or Alive
- Raise your Hands
- Without Love
- I’d die for you
- Never say Goodbye
- Wild in the Streets
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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