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Review: Bounded by Blood
 
FEED THE BEAST

Album:
 FEED THE BEAST, 2008, Earache

Stil:
 Thrash Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 M.S., 17.07.2008

Review:
 Wenn sich eine Band nach einer der einflussreichsten Platten der Metal-Geschichte benennt, ist wohl schon dem Hören klar, was man zu erwarten hat: Thrash von der allerfeinsten Sorte. Allerdings setzt man sich als Band mit einem solchen Namen auch unter großen Erfolgsdruck. Dass dies für die fünf Jungs aus Los Angeles jedoch kein Problem ist, hört man bereits nach wenigen Takten ihres ersten Albums FEED THE BEAST. Ebenso wenig ist zu hören, dass zum Zeitpunkt des Releases des Exodus-Klassikers im Jahre 1985 noch keines der Bandmitglieder geboren war. Das Durchschnittsalter der Band liegt nämlich bei 19 Jahren!
Hören wir uns doch einfach mal an, was die hoffnungsvollen Jungspunde so fabriziert haben…

Mit "Immortel Life" steigt man ohne langes Vorspiel direkt ins Geschehen ein und sieht sich als Hörer etwa 20 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Bounded by Blood sind nicht nur namentlich an die alten Bay Area-Heroen angelehnt, sondern auch musikalisch sind die Parallelen nicht zu verleugnen. Hier wird Thrash vom Allerfeinsten geboten: Tolles Riff, tolle Soli, Old-School Sound,… Der Gesang von Aladdin erinnert sogar stimmlich stark an den verstorbenen Exodus-Frontmann Paul Baloff. Starker Opener!

Noch stärker ist der folgende Titeltrack "Feed the Beast", der enorm dreckig daherkommt und ein klasse Refrain besitzt. Das macht Lust auf mehr!

Und das gibt es auch, nämlich in Form von "Psychotic Pulse". Die Gitarrenarbeit ist auf einem beeindruckend hohem Niveau und das Tempo wird im Vergleich zu den beiden Vorgängern noch einmal deutlich erhöht. Wer jetzt noch nicht in der heimischen Wohnstube sitzt und den Kopf schüttelt ist entweder taub oder hat keine Ahnung von Musik. SO muss das klingen!!!

"Necropsy" bietet immer noch keine Pause, sondern knüppelt weiter munter drauf los. Betonen sollte man hier die eindrucksvolle Drumarbeit von Juan Juarez, der den Songs den nötigen Schub gibt.

"The Evil within" erinnert mit seinem Riff stark an Slayer. Die mehrstimmigen Refrain-Teile kommen hingegen wieder stark nach den Namensgebern Exodus.

Fazit: Es ist bei diesem Album völlig unnötig jeden einzelnen Song zu besprechen. Ausfälle gibt es keine, das Niveau ist die komplette Spielzeit über sehr hoch und wird jedem Fan der alten Klassiker von Exodus, Slayer, Testament und Konsorten gefallen. Für all diejenigen kann man FEED THE BEAST als Blindkauf empfehlen, Ihr werdet garantiert nicht enttäuscht sein!!!

Titel-Liste:
 
  1. Immortal Life
  2. Feed the Beast
  3. Psychotic Pulse
  4. Necropsy
  5. Mind Pollution
  6. Another Disease
  7. The Evil within
  8. Tormenting Voices
  9. Civil Servant
  10. Self Immolation
  11. Vengeance
    - - - Bonus Track - - -
  12. Theme from Teenage Mutant Ninja Turtles

Laufzeit:
 41:53 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/bondedbyblood 


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