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Review: Breaking Benjmain
 
DEAR AGONY

Album:
 DEAR AGONY, 2009, Hollywood Rec.

Stil:
 Nu Metal, Alternative Rock

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 M.H., 25.09.2009

Review:
 Mit DEAR AGONY legen die Mannen um Mastermind Ben Burnley nun ihren vierten Longplayer. Während die ersten beiden CDs noch extrem rau und hart klangen (trotzdem aber viele eingängige Hooklines an Bord hatten), konnte PHOBIA im Jahre 2006 durch eine geniales Songwriting überzeugen und zum ersten Mal hatte man das Gefühl, dass Breaking Benjamin endlich ihren eigenen Stil gefunden hatten. Die Frage ist nun, ob sich bei DEAR AGONY etwas an dem Rezept "Wir mixen metallische Riffs mit leicht melancholischen Melodien und traurigen Texten und hymnenhaften Refrains" geändert hat?

Um es vorweg zu nehmen: Nein! Die US-Amerikaner klingen sogar noch eine Spur softer als bei PHOBIA, lediglich Sänger und Shouter Ben Burnley grindet ab und an noch etwas um die Ecke, um die Fans des gepflegten Emocores zufrieden zu stellen.

Im Prinzip spricht ja nix dagegen, das gleiche Erfolgsrezept wieder zu nutzen, aber trotzdem müssen die Songs dann durch einen gewissen Spannungsbogen und Abwechslung überzeugen können, aber das tun sie diesmal so ganz und gar nicht. Sicherlich, es gibt ein paar angenehme Werke wie die Single "I will not bow", die religiöse Ballade "Give me a Sign", die etwas härteren "Hopeless" und "Lights out", sowie der geniale Titeltrack "Dear Agony".

Doch wie gesagt - das klingt höchstens angenehm und das war es auch schon. Ansonsten macht sich sehr viel Einheitsbrei breit auf DEAR AGONY, etwas, was ich von Breaking Benjamin nicht gewohnt war und entsprechend enttäuschend ist die CD dann doch im großen und ganzen.

Fazit: Schade, irgendwie scheint den ehemaligen Hoffnungsträgern des Nu Metals die Luft auszugehen, denn die berühmten Abnutzungserscheinungen machen sich auf DEAR AGONY leider sehr breit.

Anspieltipps:
 "I will not bow", "Give me a Sign", "Dear Agony"

Tipp:
 Ich denke, die so genannten "Die Hard-Fans" von Breaking Benjamin könnten hier noch Gefallen dran finden, oder auch nur, um ihre Sammlung zu vervollständigen, ansonsten sollte jeder vorher in die CD rein hören!

Titel-Liste:
 
  1. Fade away
  2. I will not bow
  3. Crawl
  4. Give me a Sign
  5. Hopeless
  6. What lies beneath
  7. Anthem of the Angels
  8. Lights out
  9. Dear Agony
  10. Into the Nothing
  11. Without you

Laufzeit:
 41:50 Min.

Probehören und Kaufen:
Breaking Benjamin: DEAR AGONY

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