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Review: Robin Brock |
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Album:
| | MONSTERS, 2010, The Rock Empire |
Stil:
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | M.A., 29.09.2010 |
Review:
| | Bei MONSTERS handelt es sich bereits um das 3. Album der kanadischen Sängerin/Songwriterin Robin Brock nach den Alben BLAME IT ON ROCK AND ROLL (2002) und HIDDEN POWER (2003), letzteres von Keith Olsen produziert. Brocks Stil ist durchaus mit Interpreten wie Pat Benatar, Shania Twain oder Heart vergleichbar. Hier wird einem ein abwechslungsreicher Mix aus Mainstream-Rock und ansprechenden Popsongs mit kommerziellem Anstrich geboten.
Die Produktion ist durchaus professionell, die beteiligten Musiker (welche das im einzelnen sind, ließ sich leider nicht recherchieren) machen einen guten Job und pushen die überwiegend rockigen Songs recht ordentlich nach vorn. Die Stimme von Robin Brock ist sicherlich keine Ausnahme-Röhre, bringt die Musik aber ganz gut rüber. Die Songs sind allesamt sehr straff arrangiert und durchkomponiert. Das liegt vermutlich zum überwiegenden Teil an ihrem Co-Songwriter John Capek, in Kanada offenbar eine echte Größe in diesem Bereich. Das Album wirkt dadurch aber auch wie am Reißbrett entworfen, irgendwie starr. Dieser Eindruck wird durch die Verwendung eines Drumcomputers noch verstärkt. Der Sound wirkt dadurch noch steriler und kälter, als die durchaus gelungenen Kompositionen es verdient hätten. Auch im heutigen High-Tech-Zeitalter kann man Musiker nicht einfach durch Maschinen ersetzen. Dies wird dem Musik-Liebhaber bei einer Platte wie MONSTERS auf nüchterne Art und Weise verdeutlicht. Ein echtes Schlagzeug hätte die Platte sicherlich direkter und organischer klingen lassen...
Die Songs bewegen sich überwiegend im Midtempo-Bereich, mal mehr, mal weniger rockig, aber immer stark kommerziell ausgerichtet. Ausnahmen sind hier der Opener "Monsters", ein Metal-Kracher im Industrial-Gewand und "Power it through", einem treibenden Hardrock-Song mit eingängigem Refrain.
Aus dem Potential der Songs hätte man mehr machen können/müssen. Es fehlt der Druck, die Power, die echte Leidenschaft, die man von Profimusikern einfach erwartet. Bleibt nur zu wünschen, dass bei der nächsten Platte genug Etat vorhanden ist, um einen echten Drummer zu engagieren.
Fazit: Robin Brock ist eine talentierte Songwriterin/Sängerin die auf MONSTERS abwechslungsreichen und professionell produzierten und eingespielten Rock serviert. Einiges bleibt hängen, ein echter Ausfall ist hier nicht zu verzeichnen. Die Verwendung eines Drumcomputers anstelle eines Schlagwerkers aus Fleisch und Blut muß hier jedoch Abzüge in der B-Note nach sich ziehen. Dadurch wirkt der Sound steril und kalt. Die durchweg guten Songs hätten durch echte Drums auf jeden Fall eine Aufwertung erfahren. Schade! |
Anspieltipps:
| | "Two Words", "7 Pieces", "Solitary Girl", "The Witching Hour". |
Tipp:
| | MONSTERS bietet radio-kompatiblen Mainstream-Rock aus Kanada, der aufgrund seines Abwechslungsreichtums und seiner einprägsamen Melodien dem durchschnittlichen Rock-Fan gefallen sollte. Kein Meilenstein, aber solide Rock-Kost. |
Titel-Liste:
| | - Monsters
- New Addiction
- Two Words
- Master and Slave
- 7 Pieces
- Solitary Girl
- Fuel
- Power it through
- Warrior
- The Witching Hour
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.robinbrock.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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