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Review: Brunorock |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 14.12.2009 |
Review:
| | Da gab es doch in grauer Rock-Frühgeschichte eine Deutsche Band namens Dark Sky wo schon einmal der Name Bruno Kraler aufgetaucht war. Nun meldet sich der Sänger und Gitarrist erneut mit einem weiteren Solo-Album zu Wort und hat dazu einige illustre Musiker aus Italien und dem eigenen Land um sich geschart. Neben den beiden bewährten Mitstreitern, Gitarrist Bobby Altvater und Bassist John Billings ist auch wieder der Bonfire-Drummer Dominik Hülshorst mit an Bord. Neu hinzugestoßen ist der Gitarrist Alessandro del Vecchio. Das Ergebnis lässt sich durchaus hören, denn einmal mehr beweist Bruno sein feines Händchen für hochmelodische Hard Rock-Songs. Dass es dabei auch mit massivem Einsatz von Synthesizern arbeitet, ist vielleicht nicht jedermann Sache, erscheint jedoch während des ersten Durchlaufs weniger störend, als erwartet.
Und so zeigt bereits der Opener "Breakthrough" recht eindrucksvoll, was den geneigten Zuhörer in der nächsten Dreiviertel Stunde erwarten wird, ein gekonnter Mix aus melodischem AOR mit etwas härterem Grundtonus und jede menge Synthieklänge, die jedoch blitzsauber eingebettet wurden.
Deutlich rockiger in recht klassischem Strickmuster geht es im Mid-Tempo mit "Liar" weiter. Retro-Orgel und ein melodischer Refrain, der sofort zum Mitsingen einlädt, krönt den Wohlfühlsong. In die gleiche Kerbe schlägt das spätere "Last Ride".
Etwas mehr Gas gibt Bruno bei Song Nummer 3, "Julia", hält sich jedoch bei der härteren Ausgestaltung etwas zurück. Geboten wird gepflegter AOR mit Hit-Potenzial, der nicht zuletzt durch den mit weiblichem Chor unterstützten Refrain punkten kann.
Etwas verfahren wirkt mir "In Search of Faith", das mich weder von der Melodie noch von den leicht funky-wirkenden Instrumenten überzeugen kann.
"Forever Free" gönnt sich ein recht üppiges Synthie-Vorspiel, bevor der Rocker Ausgang bekommt und mit recht flotten Rhythmen aus den Boxen galoppieren darf.
Einen Tick langsamer gespielt als "Julia" hält sich Bruno auch bei "Time to run" nicht lange mit Vorgeplänkel auf und schafft sofort melodische Rock-Tatsachen, die einfach nur Laune machen.
Für den recht abwechslungsreichen Titeltrack "War Maniacs" setzt Bruno sogar noch eins drauf und überrascht mit Double-Base-Drumming und üppigem Gitarren-Solo.
Etwas altbacken verabschiedet Herr Kraler sein Solo-Album mit dem ruhigen balladesken Song "Painless Skies", der durchaus solide performt wird, jedoch dem Album einen softigen Schlusspunkt verpasst, was dem Gesamtwerk nicht ganz gerecht wird.
Einziger Ausfall ist der Versuch - "wohlgemerkt Versuch" - AC/DCs "Touch too much" zu covern. Hier zeigt sich jedoch die Grenze von AOR-lastiger Ausrichtung, denn dieser Song wirkt nur, wenn er kompromisslos rotzig frech gespielt wird. Hier hätte man unbedingt die Härte- und Handbremse lösen müssen, aber vielleicht ist es echten AOR-Fans ganz recht, eine etwas softere Version hören zu dürfen.
Fazit: Auch wenn die Songs mit unterschiedlichen Line-Ups eingespielt wurden, so klingt das Gesamtergebnis überzeugend geschlossen und unterstreicht einmal mehr Brunos Liebe zu melodischem Hard Rock. Auch wenn mich die bereits "überstrapaziert zitierten" Synthies manchmal etwas gestört haben, so tut dies dem überzeugenden und gefälligen Gesamteindruck keinen Abbruch. Warum Bruno allerdings gerade den am wenigsten repräsentativen Song "War Maniacs" als Album-Titel auserkoren hat, wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben. |
Tipp:
| | AOR-Freunde und Liebhaber melodiscen Hard Rocks bekommen hier solide und abwechslungsreichen Nachschub. |
Titel-Liste:
| | - Breakthrough
- Liar
- Julia
- Last Ride
- In Search of Faith
- Forever Free
- Time to run
- War Maniacs
- Touch too much
- Temptations
- Painless Skies
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.brunorock.com  |
Probehören und Kaufen:
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