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Review: Bucket & Co.
 
GUITARS, BEERS & TEARS

Album:
 GUITARS, BEERS & TEARS, 2011, AAO Music

Stil:
 Hard Rock, AOR

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.A., 06.05.2011

Review:
 Dave 'Bucket' Colwell ist in der Rock-Szene längst kein Unbekannter mehr. Als langjähriger Gitarrist von Formationen wie Bad Company, Samson oder Humble Pie erspielte er sich einen hervorragenden Ruf als Studio- und Live-Musiker. Aber auch sein Talent als Songwriter konnte er auf Alben von Bad Company sowie als Komponist des Iron Maiden-Hits "Reach out", unter Beweis stellen. Seine zahllosen Projekte und Touren mit Größen wie UFO, Gary Moore, Black Sabbath brachte ihm so zahlreiche Freundschaften zu bekannten und erfolgreichen Musiker-Kollegen ein. Und warum sollte man diese Kontakte nicht für seine eigenen Arbeiten nutzen?! So sind auf GUITARS, BEERS & TEARS auch eine Vielzahl von prominenten Größen wie Adrian Smith (Iron Maiden), Steve Conte (New York Dolls) oder Spike (Quireboys) vertreten, um nur einige zu nennen.

Musikalisch bewegt man sich hier im Bereich des radiotauglichen und melodiösen Hardrock amerikanischer Machart. Ob es nun straighte Riff-Rocker wie "Guitars, Beers & Tears", "Make up your Mind", "Why you call", "Reach Out", "Hey Mr. Nobody" oder aber Mainstream-Pop-Rock à la Foreigner ("If you need me", "I'd lie", "Life",) seien. Hier wird dem geneigten AOR-Fan und Anhänger von radiotauglicher Rockmusik alles geboten, was das Herz begehrt.
Leider auch die genre-üblichen Balladen wie z.B. "Girl of my Dreams" (an Plattheit nicht zu überbieten) oder gar "Somebody to Love". Gerade bei letztgenanntem Song, einer Akustik-Ballade, möchte man Mr. Colwell zurufen: 'Hey Dave, "More than Words", haben Extreme schon gemacht!'
Den Höhepunkt stellt meiner Meinung nach ein Song dar, der so gar nicht in dieses Bild passen möchte, nämlich die überaus gelungene Blues Rock-Nummer "Survive", die aus dem abgesteckten Rahmen von GUITARS, BEERS & TEARS fällt.
Handwerklich und produktionstechnisch wurde hier auf allerhöchstem Niveau agiert. Kein Wunder, bei dieser Besetzung. Der Sound ist frisch, glasklar und druckvoll. Insgesamt betrachtet macht die Platte also durchaus Freude, die mehr als einfallslosen Balladen (vier an der Zahl!) jedoch stehen hier einer höheren Bewertung entgegen.

Fazit: Dem Haudegen und erstklassigen Songwriter Dave Colwell ist mit prominenter Unterstützung ein unterhaltsames und starkes Rock-Album gelungen, das mit tollen Melodien, knackigem Hard- und Blues-Rock und einer tadellosen und druckvollen Produktion überzeugen kann. Sicherlich kann man auf die zahlreichen Balladen vom Reißbrett bedenkenlos verzichten, überwiegend sind auf GUITARS, BEERS & TEARS aber überdurchschnittlich starke Nummern vorhanden, die Fans von Bad Company, Humble Pie, Foreigner etc. begeistern sollten.

Anspieltipps:
 "Guitars, Beers & Tears", "Survive", "Make up your Mind", "Hey Mr. Nobody"

Titel-Liste:
 
  1. Guitars, Beers & Tears
  2. Girl of my Dreams
  3. Make up your Mind
  4. Somebody to love
  5. Why you call
  6. If you need me
  7. Reach Out
  8. I'd lie
  9. Survive
  10. Life
  11. Why can't it be
  12. Hey Mr. Nobody

Laufzeit:
 57:49 Min.

Band-Infos:
 
  • www.bucketandco.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Bucket & Co.: GUITARS, BEERS & TEARS

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