Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Bullet
 
BITE THE BULLET

Album:
 BITE THE BULLET, 2008, Black Lodge

Stil:
 Hard Rock, Heavy Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 19.08.2008

Review:
 Zwei Jahre mussten seit dem letzten Album HEADING FOR THE TOP ins Land ziehen, bevor die Schweden Bullet zum nächsten Schlag ausholen. Seit damals musste auch eine kleine Korrektur am Line-Up vorgenommen werden, nachdem der Bassist Lenny Blade sein Leben fortan in Thailand verbringen möchte und der Band den Rücken kehrte. Da zahlte es sich aus, mit Adam Hector einen geeigneten Roadie im Team zu haben, der nicht nur ein Freund, sondern auch der Gründer des Bullet-Fan-Clubs ist und sich nun auch noch den Langsaiter umgehängt hat.

Musikalisch blieb alles beim Alten. Fronter Hell Hofer schwelgt immer noch in Udo Dirkschneiders Oktaven und eifert fleissig dem Vermächtnis von Brian Johnson nach. Was beim Vorgänger jedoch noch zu sehr nach AC/DC-Klon geklungen hatte, wurde nun erfreulicherweise mit einigen eigenständigen Trademarks angereichert.

Nein, es handelt sich nicht um die neue (schon vor Urzeiten angekündigte) Scheibe von AC/DC. "Pay the Price" ist der Opener des brandneuen Bullet-Albums, also 'Made in Sweden' anstatt Down Under. Konsequent setzt der Opener den Weg von HEADING FOR THE TOP fort, was man sicherlich auch irgendwie erwartet oder gar erhofft hatte.
Dass sich Bullet nicht nur für Promotion-Aktionen bei Photo-Shootings gerne auf Feuerstühlen ablichten lassen, sondern auch ein großes Biker-Herz haben, beweist "Roadking" eindrucksvoll. Hier wird gehörig der Gasgriff aufgedreht und bis zum Tachoanschlag abgerockt. Dass dabei ein paar passende Bike-Samples nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst.
"Bite the Bullet" ist nicht nur der Titelsong, sondern irgendwie ein Stellvertreter für das gesamte Album. Up-Tempo-Hard Rock mit leichtem Blues-Einschlag, knackigen Riffs, die sofort ins Ohr gehen mitreißenden Gitarren-Riffs und einem Frontmann, dem man es durchaus zutraut, dass er gelegentlich ins Mikro beißt. Genau so wünscht man sich partytaugliche Rockmusik.
"Dusk til Dawn" könnte glatt die Cover-Version eines Songs von Alben wie HIGH VOLTAGE oder HIGHWAY TO HELL sein, ist es aber nicht. Ein simples Gitarren-Riff und dominanter Gesang starten den Song, der spätestens beim Bass-Einsatz so richtig in Fahrt kommt. Hier ist Abrocken angesagt, das die kleinen Live-Fill-Ins zusätzlich unterstützen und nebenbei für gehörig Druck im Kessel sorgen.
Wer schon jetzt nach einer kleinen Verschnaufpause lechzt und mit Entsetzen bereits den Boden des Bierglases sieht, der muss sich noch etwas gedulden. Für "Nailed to the Ground" haben die Schweden noch ein paar Brickets ins Feuer geworfen und düsen im vollen Up-Tempo quer durch die Massen der Zuhörer.
Da kommt es dann ganz gelegen, dass man mit "City of Sins" ein kurzes Instrumental als Verschnaufpause eingebaut hat, bevor, mit "Waste my Time" wieder richtig Fahrt aufgenommen wird und in bester Bullet-meets-AC/DC-Manier der Rock-Nachbrenner gezündet wird. Große Überraschungen, abgesehen vom kurzen Gitarren-Solo bleiben jedoch aus.
Wieder etwas härter zur Sache geht es bei "Rock'n'Roll Remedy" und man schafft es auch ein Stück weit Distanz zum Down Under-Vorbild zu schaffen. Hell Hofer geht dabei einmal mehr an seine Grenzen und schreit, was das Zeug hält. Klar, dass ihm die Gitarrenfront in nichts nachstehen will und ebenfalls kräftig in die Saiten haut. Der Background-Chor, bisher etwas vernachlässigt, sorgt zusätzlich für etwas Abwechslung.
"Rock us Tonight", einer meiner persönlichen Favoriten, setzt sich deutlich vom bisher gehörten ab. In druckvollem Up-Tempo wird hier musikalisch schon fast im Judas Priest-Revier der 80er gewildert, was Bullet jedoch recht gut zu Gesicht steht.
Nach dem kurzen Ausflug in etwas andere musikalische Gefilde, schließen Bullet mit "Wheels keep on turning" und dem abschließenden "The Rebels return" den Kreis und kehren ins bestens bekannte Ausie-Fahrwasser zurück, bei letzterem jedoch mit leichtem Accept-Einschlag. Ein bisschen schade, denn sie könnten auch anders.

Fazit: Auch dieses Album ist wie der Vorgänger HEADING FOR THE TOP mehr zum Abfeiern ausgelegt, als dass es den Anspruch erheben möchte ausschließlich eigenständige Kost zu bieten. Wer also damit leben kann, dass AD/DC zu den unzweifelhaften Vorbildern von Bullet zählen, der wird bestens bedient. Es gibt jede Menge Highspeed-Arschtreter mit Gute-Laune-Garantie, lediglich für den Bölkstoff muss man selbst sorgen. Vielleicht gelingt es Bullet beim nächsten Werk einen weiteren Schritt aus dem Schatten der übermächtigen Australier hervorzutreten. Rhino Bucket & Co. haben es schließlich auch erfolgreich geschafft. Die Tendenz ist spürbar und gibt Hoffnung für die Zukunft, dass Bullet die bisher solide Leistung noch toppen kann.

Anspieltipps:
 "Roadking", "Bite the Bullet", "Rock us Tonight" und das abschließende "The Rebels return".

Tipp:
 Für Bullet-Fans ein weiterer Leckerbissen und alle, die von AC/DC, Rhino Bucket, Airbourne und wie sie alle heißen mögen, nicht genug bekommen, die werden sich hier sofort wohl fühlen.

Titel-Liste:
 
  1. Pay the Price
  2. Roadking
  3. Bite the Bullet
  4. Dusk til Dawn
  5. Nailed to the Ground
  6. City of Sins
  7. Waste my Time
  8. Rock'n'Roll Remedy
  9. Rock us Tonight
  10. Wheels keep on turning
  11. The Rebels return

Laufzeit:
 41:38 Min.

Band-Infos:
 
  • www.bullet.nu 

  • Probehören und Kaufen:
    Bullet: BITE THE BULLET

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Bandinfos
      Bandbiographie
    ¬ Bullet
    Reviews
    ¬ STORM OF BLADES
    ¬ FULL PULL
    ¬ BITE THE BULLET
    ¬ HEADING FOR THE TOP
    Interviews
    ¬ 30.03.2009
    Konzertberichte
    ¬ 22.03.2009
    ¬ 15.08.2012
     
     

    Neue Reviews
     
    JC Crash - ELECTRIFIED
    Toxic Evolution - UNDER TOXIC CONTROL
    Sideburn - EVIL OR DIVINE
    Dead Memory - CINDERELLA
    E-Force - DEMONIKHOL
    Die Wahrheit über Heavy Metal
    Shinedown - THREAT TO SURVIVAL
    Deep Purple - FROM THE SETTING SUN IN WACKEN
     
     

    Enjoy it!
       
    Werbung 
       
     





    © 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 15.11.2013