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Review: Bullet For My Valentine |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.U., 05.06.2010 |
Review:
| | Nach zwei Jahren ist die walisische Band Bullet For My Valentine wieder zurück. Mit FEVER präsentiert die dreiköpfige Band ihr drittes Studioalbum. Schon nach wenigen Tagen erklimmt das Album Platz #3 in den deutschen Charts (AT: #2, CH: #7, UK: #5, US: #3) und kommt damit auf die gleiche Platzierung wie ihr Vorgängeralbum SCREAM AIM FIRE. Die Aufnahmen zum Album begannen bereits Anfang 2009, im November 2009 waren acht Songs eingespielt und im April 2010 konnte man es schon auf MySpace hören.
Mit "Your Betrayal" legen sie ein furiosen Start hin. Der Song klingt wesentlich härter als man es von ihnen gewohnt ist. Der Song hämmert einen so richtig in den Kopf und macht Lust auf das neue Album. Gut gespielter Heavy Metal mit einer sehr einfühlsamen Stimme, die so was von typisch für Bullet For My Valentine ist.
Noch einen Tick härter erscheint einem "Fever", der Titelsong. Der geht gnadenlos ab, da beben die Lautsprecher. Gitarrist und Schlagzeuger geben ihr Bestes und die Instrumente werden bis an die Grenzen beansprucht. Wohin soll das noch führen?
In die gleiche Kerbe schlägt auch "The last Fight" mit einen beeindruckenden Schlagzeugsolo. Musikalisch eine echter Bullet For My Valentine Song. Schon die Stimme, unverwechselbar!
Nach soviel Heavy Metal kommt "A Place where you belong" gerade recht. Der Song ist ein bisschen ruhiger wenn auch nicht viel leiser. Sehr gefühlvoll und melancholisch gespielt. Eine richtige Entspannungspause.
Denn mit "Pleasure and Pain" ist wieder Heavy Metal angesagt. Eine tolle Gitarre, eine tolle Stimme, die manchmal so gar nicht nach ihnen klingen will sondern eher nach Richtung Death Metal. Aber passt ausgezeichnet zum Gesamtkonzept.
Alleine bleibt man selten. Denn "Alone" schmiegt sich nahtlos an seine Vorgänger an. Die Gitarre erinnert einen eher an die 70er Jahre Rockbands. Sehr klangvoll und klar kommt diese rüber. Ebenso wie der Gesang.
Man muss weder zusammen- noch ausbrechen. Dazu ist "Breaking out, breaking down" einfach zu gut. Ein sehr guter, sehr rhythmischer und sehr harmonischer Song, der in sich total gelungen klingt. Auch wenn es nun nicht mehr so hart zugeht, tut dies dem Album keinerlei Abbruch.
Bei "Bittersweet" muss ich immer an Nevermore's "Bittersweet Feast" denken. Doch "Bittersweet Memories" hat natürlich damit gar nichts zu tun. Dafür ist der Song viel zu viel gefühlvoll und ruhiger. Er tendiert eher in Richtung Rockballade. Aber gerade der Wechsel zwischen den verschiedenen Stilrichtungen sind ihre Stärke.
"Dignity" bringt uns wieder auf den harten Trip zurück. Ein sehr guter, schnell gespielter Song mit einer relativ tiefen Stimme, die schon ein bisschen an härtere Stilrichtungen erinnert. Mit jedem weiteren Song beginnt man, das Album mehr und mehr zu mögen.
"Begging for Mercy" legt die Messlatte noch ein Stückchen höher. Da geht so richtig die Post ab. Der Song dürfte wohl auch der Härteste aus diesem Album sein. Und dennoch bleibt man sich selber treu. Eben Bullet For My Valentine.
Mit "Pretty on the Outside" erreichen wir das Ende eines wirklich hervorragenden Albums. Der Song klingt ein bisschen schwerfälliger als alles zuvor gehörte. Aber keine Angst, er nimmt doch noch Fahrt auf und bildet somit einen gelungenen Abschluss.
Fazit: Knapp 50 Minuten geballte Ladung an exzellenter Musik. FEVER ist wohl das beste Album der Waliser. Ein sehr gut gelungene Mischung aus knallharten Songs und gefühlvollen, weichen Songs. Elf Songs, die unverkennbar Bullet For My Valentine sind. Wer schon die beiden Vorgängeralben gehört und gemocht hat, wird von diesem Album total begeistert sein. Und man darf sicher sein, das wird kein Ladenhüter oder wird irgendwo in dunklen Ecken des CD-Regals verstauben. Das ist ein Album, dass etliche Runden im CD-Player drehen wird. |
Anspieltipps:
| | "Your Betrayal", "Fever", "The last Fight", "Pleasure and Pain", "Breaking out, breaking down" und "Begging for Mercy". |
Titel-Liste:
| | - Your Betrayal
- Fever
- The last Fight
- A Place where you belong
- Pleasure and Pain
- Alone
- Breaking out, breaking down
- Bittersweet Memories
- Dignity
- Begging for Mercy
- Pretty on the Outside
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
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