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Review: Burden of Life
 
ASHES OF EXISTENCE

Album:
 ASHES OF EXISTENCE, 2008, Eigenvertrieb

Stil:
 Melodic Death Metal, Power Metal

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 R.J., 07.04.2009

Review:
 Die Regensburger Burden of Life gründeten sich zwar bereits 2003, richtig los ging es aber eigentlich erst gegen Ende 2005. Mit ASHES OF EXISTENCE erscheint das zweite Werk des bayrischen Metal-Quintetts.

Die Scheibe beginnt mit "Defaced Deity" einem Keyboard-Intro, das dann in "Veracity" dem eigentlichen Opener übergeht. Mit Gitarrengefrickel und Tempo wird begonnen. Eine grimmige raubauzige Gesangsstimme begleitet die teilweise episch daherkommenden Gitarren. Das Ende wird vom Keyboard eingeleitet und vollendet. Nun ja.
"Grey the Fire that still burns in our Eyes" beginnt mit tempobolzenden Drums und ebenso rasenden Gitarren. Bevor Sänger Kötti sein grobes Organ erhebt und dem Song damit ein düstereres Gewand verleiht, der durch das fortwährend präsente Keyboard wieder abgemildert wird.
"Dynasty without a Future" beginnt mit nach Spieluhr klingendem Keyboard und wird fortan auch fast dauerhaft damit begleitet. Mit Breaks und Gitarrensoli wird versucht dem Song eine Eigenständigkeit zu verleihen.
"I, my Demon, his Wrath" startet gleich voll durch. Wiederkehrende Gitarrenmelodien und zwischenzeitliche Soli sowie wiederum die deftigen Growls sind federführend.
Na endlich wieder Keyboards! "Bleeding forevermore" zieht im Tempo wieder mächtig an. Der Song hat den folkigen Charakter einer Hymne für eine zur Schlacht ziehende Horde, aber nur dann, wenn das Keyboard in den Hintergrund tritt.
Bei "Beloved Sanctuary" wird der Zuhörer durch stetes Tempo und abwechslungsreiche treibende Gitarren, mal als Hooks mal als Soli, sowie mal wieder durch das barbarische Gegrowle in den Bann gezogen.
"Of Father and Son" gehört wieder zur temporeichen Art. Jäh unterbrochen durch eine Klaviereinlage. Episches Gitarrenspiel endet mit kreischenden Gitarren, knatternden Gewehren und Granatenexplosionen.
"The endless March" beginnt an einem fließenden Bächlein und einem Klavier- Keyboard-Intro. In diesem Song wird erstmals nicht durchweg gegrowlt, sondern auch cleane Vocals kommen zum Vorschein. Neben Infanterie-Trommeln aus der Napoleon-Zeit sind erneut schwere Maschinengewehrgefechte zum Ende zu hören.
Mit dem instrumentalem "Ashes of Existence" endet das Album.

Fazit: Die Band hat es sich sicher nicht einfach gemacht und einfach eine Platte so dahin produziert. Da gab es schon andere Kandidaten. Sie haben probiert und experimentiert, was man ihnen einfach zu Gute halten muss. Harmonisch, melodisch, auch mal episch kommen die Songs rüber.
Die letzten drei Songs strahlen eine gewisse Tragik aus, die auch nachvollziehbar rüberkommt und für mich das Highlight dieses Albums ist.
Ach ja, nun kommen wir zu einem sicher streitbaren Thema - die Keyboards. Phasenweise erinnern sie mich an Crematory in ihren nicht so erfolgreichen Tagen. Irgendwie ein wenig kitschig. Für meinen Geschmack verweichlichen sie überwiegend jegliche Härte und Düsternis die in den Songs zu finden sind. Weniger wäre in dem Fall mehr gewesen.
Die Scheibe ist alles in allem okay, zumal die Gitarren und die Vocals überzeugen können. Produktionstechnisch ist aber noch reichlich Luft nach oben.
Ihren Weg werden sie gehen, wenn auch eventuell der genaue Pfad noch gefunden werden muss.

Anspieltipps:
 "Grey the Fire that still burns in our Eyes" der härteste Song, "Bleeding forevermore" schnelle folkige Hymne, insgesamt der beste Song, "The endless March" übermittelt zusammen mit dem Outro eine gewisse Tragik

Tipp:
 Melodic Death aber auch Power Metal Freunde sollten das Album mal antesten.

Titel-Liste:
 
  1. Defaced Deity
  2. Veracity
  3. Grey the Fire that still burns in our Eyes
  4. Dynasty without a Future
  5. I, my Demon, his Wrath
  6. Bleeding forevermore
  7. Beloved Sanctuary
  8. Of Father and Son
  9. The endless March
  10. Ashes of Existence

Laufzeit:
 39:57 Min.

Band-Infos:
 
  • www.burdenoflife.de 


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