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Review: Cardiac Casper |
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Album:
| | RELATED TO THE HEART, 2011, Transhumanz |
Stil:
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | D.R., 03.12.2011 |
Review:
| | Einen Stil für die Jungs von Cardiac Casper zu finden ist gar nicht zu einfach. Sie selbst sagen über sich, dass es ein Mix aus Alternative, Metalcore und elektronischen Klängen ist. Findet es am besten einfach selbst raus, was zutrifft und was vielleicht nicht.
Der Opener - schlicht "Intro" genannt - beginnt mit einem Drumbeat bis dann immer weitere Melodien hinzukommen; bleibt aber doch einfach gestrickt.
Die Überleitung zum zweiten Track ist gut gelungen. Begonnen wird mit einem Growl-Part bis dann der clean Gesang einsetzt, Im weiteren Verlauf bleibt dann der cleane Part im Vordergrund, jedoch werden die Shouts als Unterstützung und Auflockerung genutzt. Im Chorus wird die Band sodann von einem Klavier begleitet.
Track Nummer 3 klingt im Wesentlichen härter und in den Strophen werden die Growls als hauptsächlicher Gesang benutzt.
Bei "Things have changed" ist die Komposition sehr gelungen. Zunächst setzen die Gitarren vereinzelt ein und gipfeln dann in einen Solo. Im Refrain ist das Klavier die treibende Kraft.
Beim folgenden "A Touch of Ray" ist das herausragende Merkmal das in der Bridge Keyboard und Growls den Song bestimmen.
"Country Sides" ist eine reine Instrumentalnummer, was sehr schade ist, da man hier viel Potenzial verschenkt hat.
Der folgende Song nimmt die Stimmung dann gut mit, zumindest bis die Growls einsetzen. Der clean Part steht hierzu im Kontrast, da dieser eher nachdenklich ist, während die Shout-Parts ziemliche Wut verbreiten.
Bei "Still with you" weist zunächst vieles auf einen ruhigeren Song hin, bis die Shouts den Schein trügen lassen. Doch in den Passagen, wo sie nicht auftauchen, merkt man dem Song die traurige Grundstimmung an.
Sodann folgt mit "Radio! Radio!" eine weitere Instrumentalnummer. Leider wurde auch hier Potenzial verschenkt.
Der zehnte Track hat eine ganz eigene Dynamik. Auf der einen Seite möchte man abrocken, auf der anderen hingegen fühlt man mit.
"Unwinged to the Ground" will zunächst dass man abgeht. Bei den cleanen Parts wird die Pace dann aber gedrosselt, sodass man Zeit zum Luft holen hat.
Song Nummer 12 "Canīt hear you sing" beginnt sehr viel versprechend. Das Intro hat einen treibenden Takt und die ersten Gesangsabschnitte stimmen auch. Doch im Refrain wird wieder das Tempo zurückgenommen, was dem Song nicht gut bekommt.
Weiter geht es mit "Fade away". Hier werden zunächst das Drum und das Keyboard in den Vordergrund gestellt. Das Tasteninstrument bleibt dann auch dort, nur das Drum rückt etwas weiter in den Hintergrund. Der richtige letzte Song klingt zunächst wie ein weiteres Instrumentalstück. Doch dann setzt der Gesang ein. Der clean Gesang stört jedoch in der Strophe. Hier hätte diese auch nur aus Shouts bestehen können. Der Chorus ist dann jedoch gelungen. Das Outro wird dann durch ein Klavier getragen, Unterstützung erfährt es hierbei durch einen elektronischen Drum-Beat. Schöne Melodie, aber zu kurz geraten.
Fazit: Im Großen und Ganzen ist das Album gut gelungen. Das Problem besteht bei Cardiac Casper, dass die Songs teilweise viel zu ähnlich klingen. Bei künftigen Songs und Alben sollte daher darauf geachtet werden, dass die Abwechslung stimmt, denn das Talent ist da und es wäre schade, wenn Cardiac Casper keine Musik machen würden. |
Anspieltipps:
| | "Country Sides" und "Wonīt let this die" |
Titel-Liste:
| | - Intro
- About withered Love Confessions
- Believe in me
- Things have changed
- A Touch of Ray
- Red Skies
- Country Sides
- Still with you
- Radio! Radio!
- Wonīt let this die
- Unwinged to the Ground
- Canīt hear you sing
- Fade away
- Running in Circles
- Outro
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Laufzeit:
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