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Review: Celtachor |
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Album:
| | IN THE HALLS OF OUR ANCIENT FATHERS, 2010, Eigenvertrieb |
Stil:
| | Folk Black Metal, Celtic Metal |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 24.09.2011 |
Review:
| | Aus Irlands Hauptstadt Dublin stammen Celtachor. Die Band sieht sich von Black, Doom und Folk Metal beeinflusst, vor allen Dingen aber von der Mythologie ihrer Heimat. Dies wollen sie auf IN THE HALLS OF OUR ANCIENT FATHERS musikalisch umsetzen.
Das in der Banddiscography in den Metal-Archives als Demo bezeichnete Werk braucht sich hinter dieser Bezeichung aber nicht zu verstecken. Mit über 36 Minuten Spieldauer kommt IN THE HALLS OF OUR ANCIENT FATHERS einem regulären Album sehr nahe, und auch kompositorisch verstehen die Iren durchaus zu überzeugen.
Die oben genannten Einflüsse kann man gut nachverfolgen. Dynamische Black-Metal-Elemente, die Toughness von mächtig walzendem Doom Metal sowie bezaubernde Folk-Parts werden recht stimmig miteinander kombiniert und zu soliden Stücken zusammengefügt.
Dass Celtachor dabei auf traditionelle Instrumente ihrer Heimat wie Irish Whistle und Bodhran zurückgreifen, hebt die Musik von typischem Pagan-Einerlei ab. Gerade diese Folk-Elemente verschaffen den Songs von Celtachor einen Teil ihres Reizes. Einen kleinen Vergleich kann man vielleicht zu den Landsleuten von Primordial ziehen, die aber insgesamt doomiger zu Werke gehen als Celtachor.
Das Songwriting ist insgesamt okay, ohne jetzt spezielle Highlights zu offenbaren. Aber es gibt auf IN THE HALLS OF OUR ANCIENT FATHERS auch keinen schwachen Song. Die Stücke bauen zum Teil auf die Entwicklung von Atmosphäre, und auch das gelingt den Iren gut.
Der Gesang ist so ein Mittelding zwischen Growls und sehr rauen Vocals. Man empfindet es zwar ausschließlich als harschen Gesang, wenn man sehr genau lauscht, merkt man aber, das dies nicht komplett zutrifft. Variationen mit richtig cleanen Vocals wären aber meines Erachtens auch nicht schlecht. Grundsätzlich passt der Gesang aber zum toughen Sound.
Aufgrund eines gleichbleibend stabilen Songlevels, kann man kaum spezifische Anspieltipps hervorheben. Mir persönlich haben "A Warning to Balor", "Riders of the Fomor" und das mit tollen Flötenparts veredelte "The Sons of Tuireann and the Blood Fine" am meisten zugesagt. Doch machen nur individuelle Vorlieben diese Ansicht aus. Hörenswert sind alle Stücke.
Fazit: Celtachor machen auf IN THE HALLS OF OUR ANCIENT FATHERS bereits vieles richtig und werden sicherlich auch in Zukunft noch von sich hören lassen. Die etwas rau-druckvolle Produktion dieser Demo forciert die Dynamik der Musik, was sehr gut zur Band und ihrem Sound passt. Sie sollten dies meiner Meinung nach auch nicht ändern.
Recht eindrucksvoll finde ich die traditionellen Folk-Elemente mit dem Gebrauch der irischen Instrumente, mit denen sich Celtachor sogar von der Masse abheben. Und aufgrund eines durchweg gelungenen und gut durchdachten Songwritings, ist IN THE HALLS OF OUR ANCIENT FATHERS für mich eine angenehme Überraschung. |
Tipp:
| | Fans von toughem Folk Black Metal mit keltischem Einschlag sollten hier unbedingt mal reinhören. |
Titel-Liste:
| | - Nemed's Wake
- Rise of Lugh
- In the Halls of Nuada
- A Warning to Balor
- Riders of the Fomor
- The Sons of Tuireann and the Blood Fine
- The Wavesweeper
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.facebook.com/pages/Celtachor/120024461380204  |
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