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Review: Chaos Theory |
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Album:
| | WHISPERS OF DOOM, 2011, Hand Of Blue Records |
Stil:
| | Epic Heavy Metal, Epic Power Metal |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 09.04.2011 |
Review:
| | Vor einigen Jahren rezensierte Frank Jaeger, ein Kollege der schreibenden Zunft, für ein Internetradio das Album WHISPERS OF DOOM der australischen Band Chaos Theory. Dieses Werk gefiel ihm so gut, dass er sich schließlich die Rechte an einer wiederveröffentlichung sicherte. Inzwischen betreibt Frank sein eigenes Label Hand Of Blue Records, und dieses Re-Release von WHISPERS OF DOOM ist das erste Album, das von seiner Plattenfirma veröffentlicht wird.
Chaos Theory spielen epischen Power Metal, der eine Verbindung zwischen den 80ern und neuzeitlichem Sound zieht. Der Aufbau der Stücke ist mehr oldschoolig angehaucht, die Epik, die die Stücke zum Teil beinhalten, erinnert dagegen mehr an akutelle Bands wie Battleroar oder Crescent Shield.
Bei den Old-School-Einflüssen kann man mal Iron Maiden oder auch frühe Manilla Road ausmachen. Aber letztendlich sind all diese Vergleiche nur Ansatzwerte, denn Chaos Theory agieren durchaus selbstständig und markieren mit ihrer Power-Epik-Mixtur auch eigenes Terrain.
Das Songwriting fällt auf WHISPERS OF DOOM durch ein ziemlich gleichbleibend gutes Niveau auf. Daraus resultiert zwar, dass individuelle Anspieltipps nur schwierig zu benennen sind, doch gibt es auf der anderen Seite auch keine Stücke, die man als Filler oder Ausfälle bezeichnen könnte.
Ohne es in Unterschieden zu anderen Songs erklären zu können, gefallen mir "Whispers of Doom", "Chemical Wraith", "Paradise lost", "All-seeing Eye", "Order of the Dragon" und "Shadow Hymn" am Besten. Es sind eben nur Kleinigkeiten, die diese subjektiven Eindrücke ausmachen und liegen wahrscheinlich in den Melodien begründet. Ich kann aber sagen, dass mich das Album in seiner Gesamtheit anspricht, auch wenn gegen Ende der guten Stunde Spielzeit manchmal ein Gefühl von Ähnlichkeit bei den Strukturen aufkommt.
Der Gesang von David Ban mag mit seinem etwas mononton-sonor klingenden Organ und den gelegentlichen schrill-hohen Ausflügen etwas gewöhnungsbedürftig sein, er passt aber eigentlich sehr gut zum Stil der Band. Sehr inspirierend finde ich die vielseitige Gitarrenarbeit.
Fazit: WHISPERS OF DOOM ist ein Werk, das den Freunden des epischer ausgelegten Heavy Metal gefallen dürfte. Es ist schade, dass die Band sich inzwischen aufgelöst hat, denn das Songwriting dieses Genre-Unterbereichs hatten sie wirklich drauf. Aber dank des Einsatzes von Frank Jaeger, verschwindet wenigstens WHISPERS OF DOOM nicht gänzlich in der Versenkung. |
Titel-Liste:
| | - The Beginning of the End
- Whispers of Doom
- Atomic Lullaby
- Chemical Wraith
- Paradise lost
- Children of the Nightmare
- All-seeing Eye
- Order of the Dragon
- Voices from the Holocaust
- Horsemen on the Horizon
- The Beast of Gaudevan
- Shadow Hymn
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