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Review: Charge of the Light Brigade |
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Album:
| | THE DEFIANT ONES, 2011, Mannequin Phono |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 27.07.2011 |
Review:
| | Die Attacke der Leichten Brigade, die auch als Todesritt der leichten Brigade oder Schlacht von Balaklawa in die Geschichte eingegangen ist, beschreibt eine militärische Auseinandersetzung die sich am 25. Oktober 1854 zwischen britischen Kavalleristen und dem russischen Zarenreich ereignete und u.a. aufgrund der zahlreichen Verluste traurige Berühmtheit erlangte.
Was die nach diesem historischen Ereignis benannte Band aus Canada auf ihrem ersten vollwertigen Album präsentiert, dürfte im Gegensatz dazu nicht zu allzu hohen Verlusten führen, ganz im Gegenteil. Es sollte mit THE DEFIANT ONES gelingen, zahlreiche Anhänger zu „rekrutieren“.
Der Kern der Band setzt sich aus Songwriter Luke Sneyd und Produzent Marc Koecher zusammen. Unterstützt werden die beiden Protagonisten von Bassist Jason Eagan und den beiden Schlagwerkern Zack Mykula und Owen Tennyson. Die Band besteht seit 2010. Im Sommer 2010 veröffentlichte man eine EP namens WE HAVEN’T BEEN PROPERLY INTRODUCED. Mit THE DEFIANT ONES liegt nun das Debüt-Album vor.
Musikalisch bewegt man sich im Bereich des charttauglichen Indie-Rocks, mit zahlreichen Verweisen auf alte Bekannte der Indie- und Alternative-Szene. So kommen gleich beim Eröffnungstitel "Last Door down" Erinnerungen an Madness auf. Aber auch auf die guten alten Pixies wird in Songs wie "Young Love" oder "Desdemona" Bezug genommen. Ebenso lassen sich Einflüsse von Muse bei "Temptation Lies", "Wheels come off" oder "The real Heart", Cake bei "The Visible Man", "The defiant Ones" und Chumbawamba bei "Charge!!" nicht verleugnen. Was jedoch alle Songs gemeinsam haben sind die erstklassigen Melodien und Refrains, die sich direkt in den Gehörgängen festsetzen sowie die abwechslungsreiche Instrumentierung und die spannenden Arrangements. Produktionstechnisch ist hier ebenfalls geklotzt und nicht gekleckert worden.
Die Beurteilung, ob dies noch Indie-Rock oder bereits Indie-Pop ist, möchte ich an dieser Stelle dem Konsumenten überlassen. In jedem Fall aber ist THE DEFIANT ONES eine Ansammlung höchst gelungener und erinnerungswürdiger Melodien, die die Indie-Charts ohne größere Hindernisse erklimmen sollte.
Fazit: COTLB servieren uns auf THE DEFIANT ONES eine bunte Indie-Rock Mischung mit Pop-Elementen, Ska-Versatzstücken und alternativen Sounds mit kommerziellem Anstrich. Hört sich erst einmal nach einem ziemlichen Durcheinander an. Ist es glücklicherweise nicht geworden, da es der Band gelungen ist, sämtliche Einflüsse in eine eingängige Form zu gießen. Einflüsse der Pixies, Muse und Chumbawamba sind im Ansatz erkennbar. Wer sich also mit poppigem Indie-Rock, zusammengesetzt aus eingängigen Songs und tollen Melodien, anfreunden kann, wird sicherlich nicht enttäuscht, wenn er in THE DEFIANT ONES einmal reinhören würde. Ich sehe hier reichlich Hitpotenzial! |
Anspieltipps:
| | "Last Door down", "Temptation Lies", "Wheels come off", "Desdemona", "I will not be saved". |
Titel-Liste:
| | - Last Door down
- All you are to me
- Young Love
- Fastest of the Losers
- Temptation Lies
- Wheels come off
- Desdemona
- The visible Man
- Charge!!
- The real Heart
- I will not be saved
- The defiant Ones
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.cotlb.com  |
Probehören und Kaufen:
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