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Review: Charred Walls Of The Damned
 
CHARRED WALLS OF THE DAMNED

Album:
 CHARRED WALLS OF THE DAMNED, 2010, Metal Blade

Stil:
 Power Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 C.U., 10.05.2010

Review:
 Richard Christy gründete diese Band und ist den meisten sicherlich noch bekannt durch seine Schlagzeugarbeit bei Iced Earth und Death. In den letzten Jahren machte er aber nicht durch Musik auf sich aufmerksam, sondern trat als komödiantischer Radiomoderator in Erscheinung und dies soll er gar nicht mal so schlecht machen.
Nun hat es ihn wohl aber wieder gereizt Musik zu machen und hob deshalb diese Truppe aus der Taufe. Als Mitstreiter konnte er Jason Suecof an der Lead Gitarre gewinnen. Unter anderem Produzent von Trivium und Ex-Mitglied bei den The Black Dahlia Murder
Am Bass kein geringerer als Steve DiGiorgio bekannt als Ex-Basser von Iced Earth,Death und Testament und aktuell noch bei Sadus tätig.
Mit Tim "Ripper" Owens (ex Judas Priest und Iced Earth) konnte er auch noch einen erstklassigen Sänger verpflichten.
Also große Namen die viel versprechen, aber wir wissen, dass das nicht immer so ist!
Trotzdem kann euch beruhigen, hier gibt es keinen wild zusammen gewürfelten Haufen großartiger, uninspirierter Musiker, die mal nebenbei ein paar Münzen verdienen wollen, sondern die hier machen ernst und lassen uns großartige Musik auf diesem Album hören.

Der Opener "Ghost Town" zeigt uns gleich wo der Hammer hängt, denn dieser Song bläst am Anfang gleich die Ohren frei. Ein wirklich brutaler Start, aber hier wird nicht nur gebolzt. Nein, den der Ripper verleiht mit seinem melodischen, aber auch druckvollen markanten Gesang seine Duftmarke und im Mittelteil wird es ein hymnischer geiler Song! Melodie und Härte perfekt vereint!
"From the Abyss" wirkt etwas ruhiger und progressiver und lebt von Tims melodischer Stimme.
Bei " "Creating our Machine" denkt man sofort an Iced Earth. Was ja nicht schlecht ist, denn ich finde diesen Song viel besser als das was uns Herr Schaffer zuletzt an Liedgut mit seiner Band vorgesetzt hat.
Es folgt mit "Blood on Wood" gleich mein Lieblingssong dieses Albums. Warum?? Kann ich gar nicht so beschreiben. Der Song hat was und ist mir sofort in den Gehörgängen stecken geblieben. Hier stimmt einfach alles. Melodie, Gesang und Härte machen dieses Lied zu etwas Besonderem.
Getragener geht es dann mit"In a World so Cruel" weiter, um dann gleich mit "Manifestations" wieder Gas zu geben. Hier klingt die Musik schon eher nach Melodic Death und auch der Ripper gibt alles.
Melodischer wird es nun mit "Voices within the Walls". Der zum Ende hin richtig an Geschwindigkeit zunimmt und uns auf den nächsten Song vorbereitet.
Der kommt mit "The darkest Eyes" wieder gewaltig. Hier wechseln langsame und schnelle Parts gekonnt miteinander ab.
Den Schluss macht mit "Fear in the Sky" ein richtiger Rausschmeißer. Er vereint die Stärken der vorangegangen Lieder zu einer Einheit und zwingt einem nach Ende der Platte wieder die Play Taste zu drücken um mehr davon zu bekommen.

Fazit: Ja, was soll ich noch groß sagen?
Ripper Owens in Höchstform. Dass er singen kann, wussten wir ja schon von Judas Priest und Iced Earth, aber hier zeigt er was er wirklich drauf hat. Aber auch die anderen Musiker verstehen ihr Handwerk. Songs, die von Melodie und Härte leben und so ist eine tolle Platte entstanden, die in keiner Metalsammlung fehlen sollte.
Hier passt einfach alles! Also kann es eigentlich nur die Höchstnote geben, aber ich habe auch noch einen Kritikpunkt und das ist die doch etwas magere Spielzeit des Albums. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht!
Man kann sich also noch steigern und wenn beim Nachfolger die Songs weiterhin so stark bleiben und dann auch die Spielzeit stimmt, bleibt mir nichts anderes mehr übrig als eine Sieben zu zücken. So kommt es zu einem halben Punkt Abzug für dieses bärenstarke Debüt.

Anspieltipps:
 Ich nenne mal vorsichtig meinen Favoriten "Blood On Wood". Ihr könnt aber alle Songs anspielen, die sind alle gleich stark! Geschmacksache eben!

Tipp:
 Kaufen und genießen!

Titel-Liste:
 
  1. Ghost Town
  2. From the Abyss
  3. Creating our Machine
  4. Blood on Wood
  5. In a World so Cruel
  6. Manifestations
  7. Voices within the Walls
  8. The darkest Eyes
  9. Fear in the Sky

Laufzeit:
 35:25 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/charredwallsofthedamned 

  • Probehören und Kaufen:
    Charred Walls Of The Damned: s/t

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