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Review: Chickenfoot |
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Album:
| | CHICKENFOOT, 2009, Ear Music |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.A., 23.01.2012 |
Review:
| | In der ersten Hälfte des Jahres 2009 grassierten in den einschlägigen Musikmagazinen vermehrt Ankündigungen über die bevorstehende Veröffentlichung des Debüt-Albums einer neuen Supergroup namens Chickenfoot. Hinter diesem - zugegebenermaßen ziemlich bescheuerten - Namen sollten sich neben Meistergitarrist Joe Satriani und ex-Van Halen-Großmaul Sammy Hagar, auch Bassist Michael Anthony (ebenfalls ex-Van Halen) und Chad Smith, seines Zeichens Drummer der Red Hot Chili Peppers, verbergen. Diese Konstellation sorgte daher bereits im Vorfeld der Veröffentlichung für einigen Wirbel und ließ Rockfans auf der ganzen Welt der Veröffentlichung entgegen fiebern.
Als die in innovativer Thermo-Verpackung (wenn man das Digipack beispielsweise Reibungswärme aussetzt, gibt das dunkelbraune Cover die Konterfeis der vier Protagonisten preis!) daherkommende Scheibe dann endlich erschien, waren die Reaktionen zweigeteilt. Die Kritiker hielten sich überwiegend mit Lob zurück, wohingegen die Platte von den Rockmusik-Fans weltweit überschwänglich aufgenommen wurde. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich - wie so oft - irgendwo in der Mitte.
Was uns die vier Könner an ihren Instrumenten hier vorlegen, ist natürlich nichts anderes als äußerst solider und abwechslungsreicher Hardrock mit Mitpfeif-Refrains. Perfekt eingespielt und in ein druckvolles Soundgewand gekleidet. Powerriffs wie z.B. im Opener "Avenida Revolution", in "Get it up" oder "Down the Drain" sind genau das, was der Hardrocker erwartet und dankend entgegennimmt.
Groovende Midtempo-Kracher wie "My kinda Girl" und "Turnin' left" (meines Erachtens das Highlight des Albums) lassen den Fan mit der Zunge schnalzen und geben den Musikern Gelegenheit, ihre handwerkliche Meisterschaft zur Schau zu stellen. Der Rest aber kann nicht restlos überzeugen.
Zu einfallslos, zu schablonenhaft, zu zaghaft kommen Songs wie "Sexy little Thing", "Oh Yeah" oder "Runnin' out" mit tausendmal gehörten Harmonien und Gesangslinien daher. Auch Mr. Satriani hält sich bei vorgenannten Songs ungewohnt stark zurück.
Die Anzahl an Killer-Nummern und eher durchschnittlichen Hard Rock-Songs halten sich beim Debüt von Chickenfoot also die Waage. Hand aufs Herz: Von der Scheibe hatte man sich etwas mehr versprochen.
Fazit: Etwas anderes als "Solid Rock" konnte man bei den sich hinter dem Bandnamen Chickenfoot verbergenden Personen nicht wirklich erwarten. Hochklassigen und kraftvollen Mainstream-Hard Rock, überwiegend gelungene Power-Riffs und Refrains zum Mitpfeifen gibt es daher auch zuhauf auf dem Debüt dieser All-Star-Kapelle. Wenn man sich die Platte jedoch einige Male - auch mal etwas genauer - zu Gemüte führt, merkt man, dass die Vorschusslorbeeren nur bedingt angebracht waren. Wirklich neues hört man hier nicht. In Ordnung, solide Songs sind vorhanden, sehr guter Sound ebenfalls, aber wirklich überzeugen können nur knapp die Hälfte der Songs, der Rest setzt sich aus altbackenen Songideen und Van Halen-Rip-Offs zusammen. Von einer derartigen Ansammlung musikalischer Ausnahmetalente hätte man durchaus mehr erwarten können. So bleibt insgesamt ein etwas fader Nachgeschmack zurück, verbunden mit der Hoffnung, dass beim - mittlerweile ebenfalls erschienenen - zweiten Werk etwas einfallsreicheres Songmaterial den Weg zum Endverbraucher findet. |
Anspieltipps:
| | "Avenida Revolucion", "Get it up", "Turnin' left", "Soap on a Rope". |
Titel-Liste:
| | - Avenida Revolucion
- Soap on a Rope
- Sexy little Thing
- Oh Yeah
- Runnin' out
- Get it up
- Down the Drain
- My kinda Girl
- Learning to fall
- Turnin' left
- Future in the Past
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.chickenfoot.us  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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