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Review: Children of Bodom |
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Album:
| | HOLIDAY AT LAKE BODOM (15 YEARS OF WASTED YOUTH), 2012, Spinefarm |
Stil:
Wertung:
| |  ohne Wertung | | S.M., 16.06.2012 |
Review:
| | Ist schon eine Weile her, dass die Bodom-Kinder eine Best-Of veröffentlicht haben. HOLIDAY AT LAKE BODOM (15 YEARS OF WASTED YOUTH) heißt die aktuelle Compilation, die zugleich das 15-jährige Jubiläum der finnischen Melo-Deather feiert. Entgegen des Klammertitels glaube ich aber nicht, dass jemand Zeit verschwendet hat, wenn er der Band seit Anbeginn die Treue hielt. Ich würde vielmehr behaupten, Children Of Bodom haben den Stil mitgeprägt, weiterentwickelt, saloonfähig gemacht und unzähligen Menschen nähergebracht.
Auf dieser mit 20 Tracks randvoll gefüllten CD tummeln sich viele Songs, die Children Of Bodom bekannt gemacht haben. Man trifft hier die coolen Stücke aus der starken Anfangszeit (damit meine ich die ersten vier Alben) wie "Hate me!", "Hate Crew Deathroll", "Everytime I die", "Needled 24/7", "Deadnight Warrior", "Silent Night, Bodom Night" und "Follow the Reaper".
Die drei späteren Werke fand ich persönlich nicht ganz so stark (wobei allerdings zuletzt mit RELENTLESS RECKLESS FOREVER die Qualitätskurve wieder nach oben zeigt), aber im Genre-Vergleich waren Children Of Bodom auch mit diesen immer vorne mit dabei. "Shovel Knockout", "Blooddrunk" oder "Roundtrip to Hell and Back" sind gute Stücke aus der Zeit ab 2005.
Man kann es mit Compilations wahrscheinlich nie allen Recht machen. Es fehlen immer mal persönliche Favoriten, während auch Songs vertreten sind, die man so gar nicht mag. Da macht auch HOLIDAY AT LAKE BODOM (15 YEARS OF WASTED YOUTH) keine Ausnahme.
Ich finde z.B., dass SOMETHING WILD zu kurz kommt, während das bisher schwächste Werk ARE YOU DEAD YET? mit zu vielen Stücken vertreten ist. Aber letztendlich versuchen die Label immer einen Kompromissweg zu gehen, und der ist zugegebenermaßen auch hier im Großen und Ganzen gelungen.
Damit die Compilation auch für Leute, die schon manches COB-Album im Regal stehen haben, interessant wird, gibt es auch noch zwei brandneue Songs. Es handelt sich dabei aber um Coverversionen. Einmal nehmen sich CHILDREN OF BODOM "I'm shipping up to Boston" von Dropkick Murphys vor. Der typische Folk-Punk des Originals wird von den Finnen noch einmal schön dynamisiert. "Jessie's Girl", im Original von Rick Springfield, kann man sich von COB kaum vorstellen. Sie interpretieren den Song aber mit einer interessanten Mischung aus Rockigkeit und Emotionalität.
Fazit: Es versammeln sich auf HOLIDAY AT LAKE BODOM (15 YEARS OF WASTED YOUTH) viele gute Songs einer der besten Melodic-Death-Metal-Bands der Welt. Besonders wer die erste Kontaktaufnahme zur Musik von Children Of Bodom sucht, ist mit dem fast 80 Minuten langen Werk bestens bedient. |
Titel-Liste:
| | - Hate Crew Deathroll
- Shovel Knockout
- Hate Me
- Everytime I Die
- Needled 24/7
- I'm Shipping Up To Boston
- Sixpounder
- Warheart
- Roundtrip To Hell And Back
- Trashed, Lost & Strungout
- Living Dead Beat
- Deadnight Warrior
- Blooddrunk
- Follow The Reaper
- Are You Dead Yet?
- Silent Night, Bodom Night
- Jessie's Girl
- In Your Face
- Angels Don't Kill
- Downfall
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