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Review: Chiodos |
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Album:
| | BONE PALACE BALLETT: GRAND CODA, 2009, Warner |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | D.R., 15.08.2010 |
Review:
| | Als ich das erste Mal in die Platte von Chiodos reinhörte, war ich schon fasziniert. Die Musik zu beschreiben, fällt nicht leicht. Denn letzten Endes bedienen sich die Herren mit Sänger Craigery Owens, den Gitarristen Jason Hale und Patrick Mc Manaman, Bassist Matthew Goddard, Keyboarder/Sänger Bradley Bell und Drummer Derrick Frost in fast sämtlichen Bereichen der Rockmusik. Egal ob im Metal, Hardcore oder Post-Punk….beim Hören fühlt man sich in eine andere Welt versetzt.
Denn nicht nur der eigentümliche Mix, sondern auch die Untermalung ist mal etwas ganz anderes. Viele Piano-Linien und Keyboard-Flächen sorgen für eine angenehme Stimmung. Auch hört man in einige Liedern sogar Blasinstrumente, so zum Beispiel in "Lexington (Joey Pea-Pot with a Monkey Face)". Und auch der eine oder andere Streicher darf nicht fehlen. Also eine durchaus spannende Komposition.
Bei dem Gesang gibt es auch viele Möglichkeiten. Und dieser bedient sich die Band auch. Oftmals kann man zwar einen cleanen Gesang hören, doch auch aggressive Growl-Parts wurden eingebaut. Da darf ich doch auf einen weiteren Song verweisen: "Bulls make Money, Bears make Money, Pigs get slaughtered".
Doch nicht nur die Musik allein ist außergewöhnlich. Auch die Texte sind es. Diese zitieren zum Beispiel Bukowski und Nietzsche. Passt. Zu ungewöhnlicher Musik gehören auch die dazugehörigen Texte.
Allem Anschein nach haben die Jungs noch einen weiten Weg vor sich. Denn noch kennen nur die wenigsten diese Combo. Dabei waren sie schon mit Linkin Park auf Tour. Der Grundstein ist zumindest gelegt. Und das sie es schaffen könnten, dass beweisen Chiodos mit dieser Scheibe.
Fazit: Eine wirklich abwechslungsreiches Werk der sechs Amerikaner. Die Platte kann von der ersten bis zu letzen Sekunde überzeugen. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob der Sprung über den Teich auch erfolgreich verläuft. Verdient haben sie es jedenfalls. |
Anspieltipps:
| | Der Opener "Two Birds stoned at once" geht schon wirklich gut los. Da hört man schon eine Menge was diese Band ausmacht und wo die Reise hingehen soll. Aber auch "A Letter from Janelle" ist genial. Am Anfang sehr ruhig und man könnte denken, dass es ein richtiger Schnulzen-Song ist. Aber die Jungs packen auch hier ihre Instrumente raus, sodass man es höchstens als Power-Ballade bezeichnen kann. |
Titel-Liste:
| | - Two Birds stoned at once
- Is it Progression if a Cannibal uses a Fork?
- Lexington (Joey Pea-Pot with a Monkey Face)
- Bulls make Money, Bears make Money, Pigs get slaughtered
- A Letter from Janelle
- I didn't say I was powerful, I said I was a Wizard
- ...and then the Liver screamed "HELP"
- We swam from Albatross, the Day we lost Kailey Cost
- Life is a Preception of your own Reality
- If I cut my Hair Hawaii will sink
- Smitten for the Mitten
- Intensity in ten Cities
- The Undertaker's Thirst for Revenge is unquenchable
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Laufzeit:
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