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Review: Comadose |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | R.E., 25.04.2008 |
Review:
| | Comadose, ein sechs-Mann-Team voller Aggressionen ist die Verkörperung des puren New England Metalcore, durchtränkt mit schweren, beeindruckenden groovigen Gitarren und tobenden, kompromisslosen Körper zerschmetternden Vocals. So lautet die Übersetzung, des ersten Satzes, des beigelegten Schreibens zur CD. Und da ich solche extremen Übertreibungen liebe kommt das gleich mal mit hier rein.
Die Band existiert schon länger im amerikanischen Untergrund und liefert hier mit RE-UP ihr erstes Album ab. Von Metalcore kann hier aber keine Rede sein, denn geboten wird straighter Crossover. Wobei ich grad feststellen muss, straight und Crossover in einem Satz ist ein bisschen widersprüchlich. Na egal. Crossover ist angesagt und der besticht wirklich durch die oben genannten groovigen fetten Gitarren. Die oben beschriebenen Vocals vermisse ich allerdings. Aggressiv kommen diese aber in jedem Fall aus den Boxen. Hauptsächlich wird der, in der Szene, übliche Sprechgesang zum Besten gegeben und das auch ziemlich schnell. Es gibt diesen Part in 2 Versionen: relativ klar und etwas geshoutet und beides kann überzeugen. Da kenne ich keine Crossover-Band die das so schnell im Angebot hat. Respekt. Das ganze wird unterstützt von gelegentlichen klaren Gesangseinlagen und häufigeren Growls und Shouts, die auch überzeugen.
Musikalisch wird hier eher Hardcore geboten und von Scratches untersützt. Unüberhörbar ist auch ein großer Hauch Nu-Metal, aber so ist das nun mal bei Crossover. Gitarren und Bass werden eher einfach gehalten, spielen aber gut zusammen und auch die Gitarrensoli sind gut hörbar. Einzig den Drums fehlt es meiner Meinung nach an Druck. Die Double-Bass hört man kaum raus und nimmt somit viel Kraft aus den Songs raus.
Song Nr. 1 bis Nr. 7 sind prinzipiell ziemlich ähnlich aufgebaut. Sprechgesang, Growls, Shouts, Gesang, Ruhige Parts, schnelle Parts, Soli, Scratches und bestimmen die Songs in untershciedlicher Reihenfolge. Wer jetzt befürchtet, dass alles zu gleich klingen könnte liegt falsch. Abwechslung ist auf jeden Fall vorhanden.
"Take Away" ist der einzige Song, der aus der obigen Aufzählung etwas rausfällt. Wie? Ganz einfach, es wird nicht ein einziges Mal zum Sprechgesang gegriffen. Die ganze Zeit über wird klar gesungen und gelegentlich geshoutet oder zu Growls gegriffen. Dennoch hat der Song, trotz des sehr unterschiedlichen Vocals das gewisse Etwas, was für mich aber eher an der musikalischen Untermalung liegt. Mir persönlich gefällt der klare Gesang auf Dauer zwar nicht, aber man gut damit leben.
Mit "Take Away" ist das Album nach 33:17 Minuten allerdings auch schon vorbei.
Fazit: RE-UP ist durchaus ein gutes Album, hat aber noch kleine Mängel. Dazu gehört unter anderem das etwas drucklose Schlagzeug, da geht sicher mehr. Ansonsten hab ich nicht mehr dazu zu sagen. 5,5 Punkte und 'ne Kaufempfehlung. |
Tipp:
| | Nur für Crossover-Fans oder Metalheads/HC-Freaks die auch mit Hip Hop was anfangen können. |
Titel-Liste:
| | - Buzzkill
- Junkie
- Velcro
- Slam Pig
- Numb Skull
- Cushion
- Pain For Pleasure
- Take Away
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