 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Contracrash |
 |
| |
Album:
| | GODDAMN PLANET, 2009, Fastball |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 13.12.2009 |
Review:
| | Mit GODDAMN PLANET ist wieder einmal ein Debüt-Album aus dem Süden der Republik auf dem Schreibtisch gelandet. Obwohl Contracrash aus Balingen bereits einige Jährchen auf dem Buckel hat, dauerte es bis 2008 bevor man von dem Konzertchef des Bang Your Head, Horst Franz, als quasi lokale Band eingeladen wurde. Das heißt aber auch, dass er in den Jungs das Potenzial erkannte, auf solch einem Großereignis zu bestehen. Es musste nun noch einmal ein Jahr vergehen, bevor der Erstling pressreif war - und der erste Eindruck zeigt, dass sich das Warten offensichtlich gelohnt hat.
Will man das Quartett bestehend aus Sänger Walter Schneider, Gitarrist Matt Carviero, Bassist Andreas Bachmann und dem Drummer Peter Blicke stilistisch festnageln, so hat man seine liebe Mühe. Da wechseln klassische Rock-Parts mit aggressiven Shouts oder gefühlvollen Refrains sodass die selbst gewählte Modern Heavy Rock-Richtung den Nagel am besten auf den Kopf trifft.
Nach kurzem anschwellenden Gitarren-Gejaule "4018" geht es mit druckvollem Riffing nahtlos in den Opener und gleichzeitigen Titeltrack "Goddamn Planet" über. Schon hier zeigt sich, wenn auch noch etwas verhalten, die Vielfalt und Stiloffenheit der Jungs immer dann, wenn der recht flotte Rocker mit ein paar aggressiveren Shouts und Drummings härter getrimmt wird, als erwartet.
So richtig "Modern" zeigt sich "Where the Wind blows", der mit harschen, düsteren Klängen startet, jedoch punktgenau zum Refrain in eine gefällige und melodische Richtung abbiegt. Auch leicht orientalische Klänge sind beim Gitarrensolo zu vernehmen und damit bewegen sich die Balinger schon einmal in Regionen, die so manche Bands nie erreichen, nämlich die Unberechenbarkeit.
Das haben sie sich auch ganz oben auf den Marschplan geschrieben und versuchen das Konzept bis zur letzten Rille beizubehalten.
Ausnahme ist vielleicht die Ballade "Open your Eyes", die im Vergleich zu den anderen Songs lediglich solide Standardkost bietet und außer einen Schuss Herz-Schmerz kaum Wirkung zeigt.
Da geht es dann bei "Dead Fish Motherfucker" schon etwas konkreter zur Sache, wobei ich mir die normale Gesangsstimme noch etwas fetter gewünscht hätte. Ansonsten ist der Song eines der Highlights des Albums und macht genauso wie seine Nachfolger, das balladeske "Trust", das groovig schmirgelnde "Why don't you die" (eine Frage, die ich auch nicht beantworten kann) oder das abwechslungsreiche "The Way I am" mit seinen teils schrägen Klängen einfach nur Laune und Lust auf mehr.
Den eigentlichen Glücksgriff haben die Jungs mit "Gone" gelandet, der mit seinem eingängigen Refrain recht solide Ohrwurmqualitäten mitbringt und einen kleinen Glanzpunkt passend ans Ende des Albums setzt.
Fazit: Bedenkt man, dass es sich hier noch um ein Debüt handelt, kann man wirklich nicht meckern. Schon jetzt zeigen Contracrash eindrucksvoll, dass man mit ihnen zukünftig rechnen muss, wenn es auch die Songs geschickt verstehen, den Weg zum Ohr der Fans überraschend zu gestalten.
Auf Dauer ist das ständige Wechselbad der Gefühle für den Zuhörer vielleicht etwas anstrengend, sodass ich mir die eine oder andere Nummer etwas flüssiger gewünscht hätte. Damit bleibt noch etwas Luft für den Nachfolger ohne dass ich die Leistung des Erstlings damit schmälern möchte. |
Titel-Liste:
| | - 4018
- Goddamn Planet
- Where the Wind blows
- Never found
- Open your Eyes
- Cause of you
- Dead Fish Motherfucker
- Trust
- Why don't you die
- The Way I am
- Blinded Love
- Every fuckin' Day
- Gone
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.contracrash.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|