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Review: Cosmic Tribe |
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Album:
| | THE ULTIMATE TRUTH ABOUT LOVE, PASSION AND OBSESSION, 2010, Fastball |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 13.10.2010 |
Review:
| | Manchmal ist es recht ernüchternd die hundertste Variante kalten Kaffees vorgesetzt zu bekommen. Klar hat man zwischenzeitlich Schwierigkeiten das Rock- und Metal-Rad neu zu erfinden, denn die Anzahl vernünftiger Harmonien, die sowohl spiel- als auch hörbar sind, wachsen nicht auf den Bäumen.
Aber es gibt auch immer wieder Lichtblicke, also Bands, die wohl auf bekannte Retro-Gitarrenklänge und gefällige Melodielinien zurückgreifen, dabei aber noch frisch und unverbraucht klingen. Die Mischung macht's, also das genaue Rezept mit allen Zutaten, denn die Zutaten alleine machen noch lange kein schmackhaftes Gericht, würde der Meisterkoch erklären.
Die Hannoveraner haben mit dieser Art ihrer Songzubereitung schon etwas Übung, denn ihren exklusiven Mix aus Sound der guten 70er mit Leidenschaft des Hard Rocks der 80er und das alles gewürzt mit Alternative, Grunge und Stoner zocken sie bereits seit 1999.
Was darf man erwarten? Zumindest einen Megaeinstieg nach Maß mit dem Opener und Mega-Buster "All I want", der einfach nur nach vorne marschiert und dabei alles mitreißt, was sich in den Weg stellt. Das jedoch mit Stil, denn hier wird nicht nur geprügelt, sondern vor allem beim Gesang emotional agiert.
Mid-Tempo-Rocker getarnt als Liebeslied gefällig? "Love is" wird es richten und apropos Rocker, in diese Kerbe schlägt auch noch einmal der Finisher "Black & White".
Echte Balladen sucht man nicht vergebens. Wer es gefühlvoll wünscht, wird mit "Cold as a Stone" und "Sad Songs" recht gut bedient. Und wer noch mehr Druck beim Schmachten liebt, sollte es mit dem alternativ angehauchten "20 Times to Mars" probieren.
Mächtig gezerrt klingen die Gitarren bei einem weiteren Highlight namens "Sick & Soulness", das es für alle, die noch nicht genug davon haben als Uncut Solo Edit am Ende des Albums.
Wer jetzt stilistisch immer noch etwas Neues vertragen kann, der sollte bei "On the Radio" mit seinem Mix aus Grunge und Nu Rock fündig werden.
Mehr Abwechslung in Stil oder Tempo und doch aus einem Guss mit bestens aufgelegten Akteuren findet man nur selten.
Fazit: Ein gelungenes Album, mit allem was das Musikliebhaberherz begehrt, so kann man es kurz und bündig formulieren. Cosmic Tribe haben es geschafft, mit THE ULTIMATE TRUTH ABOUT LOVE, PASSION AND OBSESSION ein abwechslungsreiches Album abzuliefern, das sich einerseits durchaus intrumentell in der Vergangenheit bedient, jedoch ansonsten ziemlich eigenständig zu Werke geht. So ganz nebenbei haben sie mit 2-3 Überhits bewiesen, dass sie durchaus das Händchen für Melodien besitzen und wissen, was auch länger im Gehör bleibt. Aber egal ob druckvoll nach vorne oder verspielt nachdenklich, hier wurde nichts dem Zufall überlassen und viel Zeit auf Feinarbeit und Ausgestaltung verwendet, was man auch erst bei mehreren Durchläufen richtig wahr nimmt. |
Anspieltipps:
| | Der Mega-Buster "All I want", das gefühlvolle "Cold as a Stone", Groovemonster "Love is", das herrlich verzerrte "On the Radio" und der flotte Abrocker "Sick & Soulness". |
Tipp:
| | Hier kommen vor allem die Rock-Fans mit Retro-Klang-Vorliebe voll auf ihre Kosten. |
Titel-Liste:
| | - All I want
- Coming down
- Cold as a Stone
- Love is
- Sick & Soulness
- 20 Times to Mars
- On the Radio
- Bye, bye Love
- Thanx!
- Sad Songs
- Black & White
- Sick & Soulness (Uncut Solo Edit)
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.cosmictribe.de  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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