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Review: Cradle Of Filth |
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Album:
| | MIDNIGHT IN THE LABYRINTH, 2012, Nuclear Blast |
Stil:
| | Extreme Metal, Orchestral Soundtrack |
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | A.K., 24.06.2012 |
Review:
| | Von der Grundidee her, orchestrale Elemente mit bretthartem Metalsound zu kombinieren können die Briten bereits ein Liedchen singen. Bereits mit DAMNATION AND A DAY warfen Dani und seine Jungs seine gehörige Prise Orchester in den Topf und erschufen damit ein einmaliges Sound-Menu welches hervorragend gut ankam.
"Weshalb also nicht mal etwas weg lassen!" müssen sich die Suffolker gedacht haben, als sie sich ran machten ein Album mal komplett ohne treibende Beats und kreischenden Gitarren aufzuzeichnen.
Laut Dani Filth war der Grundgedanke eine Art Soundtrack zu erschaffen, wie man Ihn aus klassischen Horrorstreifen kannte, basierend auf Tracks der ersten vier Studioalben der Band. Also nahm man als Hauptzutat eine gelungene Mischung aus "alten" Cradle-Songs und setzte Mark Newby-Robson daran, diese für ein komplettes Orchester zu arrangieren.
Ein vielversprechendes Konzept, doch bedurfte es mir anfänglich etwas Gewöhnung, da man von einem Cradle of Filth-Album nun doch einen Hagelsturm aus Blast Beats erwartet, welchen man auf MIDNIGHT IN THE LABYRINTH jedoch vergeblich sucht.
Da half nur "sich drauf einlassen". Nichts desto trotz überzeugen die Tracks durch ihre Vielschichtigkeit und das gelungene Arrangement. So hat man bei treibenden Songs wie "The Forrest whispers my Name" hingegen dem Original das Tempo drastisch gedrosselt was dem Track selbst dennoch sehr gut steht.
Ein weiteres Highlight ist die Rückkehr der wohl bekanntesten weiblichen Stimmen welche bei Cradle of Filth mitgewirkt haben: Sarah Jezebel Deva. Da man zumindest nicht auf stimmliche Untermalung verzichten wollte, konnte Deva überzeugt werden als Sprecherin für das Album zu fungieren und neben Dani für die entsprechende Atmosphäre auf dem Longplayer zu sorgen.
Fazit: Es ist nicht zu leugnen, dass einem die gewohnte Soundkulisse eines Cradle of Filth Albums fehlt. Der Grundgedanke, einen unheimlichen Soundtrack basierend auf Cradle-Songs zu erschaffen ist den Briten durchaus gelungen, aber man schwenkt dann doch lieber wieder auf das Original zurück.
Wie Paul in einem Interview erwähnte:[...] "One thing I want to do the next time we gig, is play some of these old songs live but have the whole new orchestrations on backing track."[...], wäre mir persönlich ein Remake mit Orchestrierung und gewohnter Instrumentierung vermutlich auch lieber gewesen. – Da fragt man sich, ob man “Funny-Dubbing” Style nicht mal einen Track aus Midnight sowie dem Originalsong übereinander legen und abspielen sollte. Na ja, könnte wegen der unterschiedlichen Tempi schwierig werden.
Alles in allem, bietet das Album eine schon fast entspannende Soundkulisse. Bei der Special Edition Doppel-CD bekommt man noch eine Bonus-CD dazu, auf welcher alle Tracks ohne Sprecher enthalten sind. |
Anspieltipps:
| | "The Forest whispers my Name", "Funeral in Carpathia". |
Titel-Liste:
| | CD 1
- A Gothic Romance (Red Roses for the Devil's Whore)
- The Forest whispers my Name
- The twisted Nails of Faith
- The Rape and Ruin of Angels (Hosannas in Extremis)
- Funeral in Carpathia
- Summer dying fast
- Thirteen Autumns and a Widow
- Dusk and her Embrace
- Cruelty brought thee Orchids
- Goetia (Invoking the unclean)
Bonus CD
- The Rape and Ruin of Angels (Hosannas in Extremis)
- Dusk and her Embrace
- Summer dying fast
- The Twisted Nails of Faith
- Funeral in Carpathia
- The Forest whispers my Name
- Cruelty brought thee Orchids
- A Gothic Romance (Red Roses for the Devil's Whore)
- Thirteen Autumns and a Widow
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