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Review: Crashdiet |
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Album:
| | GENERATION WILD, 2010, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.M., 17.06.2010 |
Review:
| | Neben Hardcore Superstar sind für mich Crashdiet die ganz große Zukunft des Hard- und Sleaze-Rock. Diese Vertreter der "New Wave of Swedish Hard Rock", wie ich es gerne bezeichne, haben in den letzten Jahren die Genre-Vertreter anderer Staaten oft in die Grenzen gewiesen und die Fans mit qualitativ hochklassigen Releases überzeugt.
Mit GENERATION WILD haben Crashdiet nun ihren dritten Longplayer am Start. Es ist das erste Werk von ihnen, das über Frontiers Records erscheint, wo sonst zumeist melodischere Klänge anzutreffen sind.
Einen Line-Up-Wechsel gab es seit dem letzten Album ebenfalls. Der Finne Olliver Twisted ist nicht mehr an Bord. Er hat das Mikro an Simon Cruz weitergegeben. Doch nun schauen wir mal, ob die Schweden mit ihrem neuen Shouter weiterhin zur Krone des Sleaze Rock zählen.
Und Crashdiet enttäuschen mich auch mit dem dritten Auftritt nicht. Eigentlich eher im Gegenteil: dass sie nach THE UNATTRACTIVE REVOLUTION nochmal so ein Hammerteil rauswerfen würden, hätte ich kaum zu glauben gewagt. Vom ersten Moment an jagt ein Ohrwurm den anderen. Das Songwritingtalent scheint den Skandinaviern mit in die Wiege gelegt worden zu sein, und die technische Leistung ist ebenfalls einwandfrei. Der neue Sänger Simon Cruz fügt sich mit seiner ausdrucksstarken Stimme und dem leicht angerauhten Timbre hervorragend in den kräftigen Sound der Schweden ein.
Ich könnte jetzt hier praktisch einen Lobgesang über alle elf Tracks loslassen, denn einen Schwachpunkt finde ich auf dem Album nicht. Alle Stücke haben ihre Reize, bauen auf klasse Hooklines auf und reißen durch die Energie, die Melodien, Refrains und Choräle einfach nur mit.
Ich beschränke mich deswegen darauf, die ganz großen Highlights des Albums zu nennen. Und diese sind in meiner Ansicht der knackige Groover "Armageddon", der auch ein wenig in die Tiefe geht, der fetzige Sleazer "So alive", die einwandfreie Metal-Hymne "Generation wild", der wuchtige Stampfer "Rebel", der wilde Riffrocker "Down in the Dust" und das intensiv-emotionale "Beautiful Pain".
Doch stehen die anderen Songs diesen in kaum etwas nach. Ich glaube subjektiv findet hier jeder seine eigenen Favoriten. Doch entscheidend ist, dass das ganze Werk eigentlich ausschließlich aus Killersongs besteht.
Fazit: Auch wenn die Konkurrenz im Sleaze-Bereich wieder deutlich angestiegen ist, verteidigen Crashdiet die Spitze des Genres und verweisen mit GENERATION WILD vorerst sogar die Landsleute Hardcore Superstar auf den zweiten Platz.
Neuzugang Simon Cruz erscheint bereits bei den ersten Klängen des Albums so vertraut, als wäre er schon immer dabeigewesen. Er fügt sich bestens in die Band und ihren dynamischen Sound ein und harmonisiert hervorragend mit den Instrumentalisten. Da haben Crashdiet einen prima Fang gemacht. Ich hoffe sehr, dass dieser Sänger diesmal länger bleibt als nur für ein Album.
Auf jeden Fall lässt GENERATION WILD keine Sleaze- und Hardrockwünsche offen. Es ist ein durch und durch gelungenes, kurzweiliges und zudem auch noch abwechlungsreiches Werk. |
Tipp:
| | Album-Highlight des Sleaze/Hard Rock. Gehört in die Sammlung jedes Genre-Anhängers! |
Titel-Liste:
| | - 442 (Intro)
- Armageddon
- So alive
- Generation wild
- Rebel
- Save her
- Down with the Dust
- Native Nature
- Chemical
- Bound to fall
- Beautiful Pain
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.crashdiet.org  |
Probehören und Kaufen:
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