News
  Newsflash  
  08.2010 | Archiv
 
  Neuzugänge (Alben)  
  2010 | 2009 | 2008
mehr
 
  Termine  
  Gigs/Touren | Festivals
 
  Umfrage/Gewinnspiel  
  Ergebnisse/Gewinner
 
  Zum Schmunzeln  
  Dümmer gehts n/immer
Zitate und Sprüche
 
 

Redaktion
  Reviews  
  LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
  Tipps des Monats  
  2010 | 2009 | 2008
mehr
 
  Interviews  
  Interviews
 
  Konzerte  
  Konzertberichte
Vorberichte
 
  Gegen den Strom  
  Was uns nervt...  
 

Kontakt
  Kontakt zu uns  
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
  Antworten  
  auf eure Fragen  
 

Glossar
  Stilrichtungen  
  Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
  Allgemein  
  Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  Über uns  
  Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
  In eigener Sache  
  Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
  Was Recht ist  
  Impressum
Copyright
 
 

Links
  Noch mehr Infos  
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
  Shopping  
  Merchandising
 
  Unsere Partner  
  Label-Partner  
 
Review: Crematory
 
INFINITY

Album:
 INFINITY, 2010, Massacre

Stil:
 Gothic Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 J.G., 23.01.2010

Review:
 Die Urgesteine der Deutschen Gothic Metal-Szene melden sich auch im neuen Jahrzehnt mit einem neuen Album zu Wort. Nach nun mehr 19 Jahren brachten es die Mannen um Gerhard "Felix" Stass auf immerhin elf Alben und konnten bereits bei ihrem Zweitling ...JUST DREAMING von 1994 die ersten großen Erfolge verbuchen. Seit damals hat sich einiges getan, nicht nur, dass sich die Combo auch außerhalb der Heimat einen Ruf erspielt hat. Die Texte wurden wieder englischer und der Gothic deutlich härter, gedankt sei dem Thrash.

"Infinity" ist wahrlich ein Auftakt nach Maß. Mit gesundem Tempo und einer gehörige Portion Groove, pflügt der Opener schon einmal melancholisch düstere Furchen in den Gothic Acker. Hier ist es vor allem das Gesangsduo mit dem tief-growlenden Felix und seinem cleanen Gegenpart Matthias Hechler, welches Akzente setzt.
Glücklicherweise wird das verspielt klingende poplastige Keyboard-Intro bei "Sense of Time" bald durch härtere Klänge ersetzt, so dass sich der Song zu einem rundum gelungenen Gothicer entwickelt, der mit dichter Atmosphäre und Eingängigkeit überzeugt.
Deutlich flotter und geradliniger agiert die Band bei "Out of Mind", das einmal mehr vom Zwiegesang und klarer Gitarrenarbeit lebt.
Auch wenn sich Crematory im Klaren darüber sind, dass Cover-Versionen nie das Original erreichen, so konnten sie mit Metallica's "One" und "Temple of Love" von Sisters of Mercy bereits in der Vergangenheit zeigen, dass Sie zu durchaus interessanten Interpretationen fähig sind. Diesmal ist es "Black Celebration", ein Song von Depeche Mode, der seinen ganz eigenen Schliff verpasst bekommt. Angesichts der Tatsache, dass die britische Legende vor Kurzem wieder von den Toten auferstanden ist, werte ich das Cover auch als "politische" Überlegung.
Es folgt mit "Never look back" eine volle Ladung "Neue Deutsche Härte". Damit meine ich nicht nur die Rammstein-typischen Industrial-Riffs, sondern auch die teilweise deutschen Texte.
Nach dem bisher gebotenen Düstermetall bildet die Ballade "Broken Halo" einen klaren Bruch. Sie lebt von dezenten orchestralen Samples und einer überzeugenden Gesangsarbeit, die für so manche Gänsehaut sorgen sollte. Auch wenn der Gesamteindruck einen leicht depressiven Beigeschmack zurück lässt, so ist die Ballade doch eines der besten Stücke des Albums.
Hätte ich die erste Hälfte von INFINITY noch nicht gehört, so würde ich vermutlich anders denken. Aber dem ist eben nicht so und deshalb muss ich das tierisch nach vorne stürmende "Where are you now" und auch die Schlussrunde mit dem warnend wedelnden Zeigefinger agierende "Auf der Flucht" mit den Kritikpunkten "nichts neues" bzw. "nur nervig" belegen. Den Rest erspare ich mir.

Fazit: Die Anspieltipps verraten es, denn sie stammen samt und sonders aus Hälfte 1 des Albums, was eindeutig die Stärkere ist. Bedenkt man, dass ich davon mit "Broken Halo" noch eine Ballade genannt habe, so bleibt von dem eingangs erwähnten Vorsatz "...mehr Härte, mehr Thrash...", wenig übrig. Klar muss man für eine gewisse Gefälligkeit auch melodische Elemente einbringen. Jedoch besteht dabei auch immer die Gefahr in Richtung Kommerz oder noch schlimmer Kitsch abzurutschen. Das mag jeder halten, wie er/sie mag, jedoch wurde mir auf diesem Album doch zu oft grenzwertig gearbeitet.
Man kann wahrlich nicht behaupten, Crematory hätten es nicht mehr drauf. Doch diesmal wäre etwas Mut zu Neuem innerhalb des Gothic Dunstkreises durchaus hilfreich gewesen. Erinnert man sich an KLAGEBILDER und PRAY, so klingt manches doch recht vertraut. Zuviel des Guten mag aber ebenso stören, wie verwirren, bedenke ich den Rundumschlag von Gothic über NdH bis Thrash.
Was bleibt ist eine starke "INFINITY-EP" und als Füller ein paar durchschnittliche "Bonus-Nummern". Das mag für manche Bands immer noch unerreichbar sein, Crematory hätte ich mehr zugetraut.

Anspieltipps:
 "Infinity", "Out of Mind" und "Broken Halo".

Titel-Liste:
 
  1. Infinity
  2. Sense of Time
  3. Out of Mind
  4. Black Celebration (Depeche Mode)
  5. Never look back
  6. Broken Halo
  7. Where are you now
  8. A Story about
  9. No one knows
  10. Auf der Flucht

Laufzeit:
 46:24 Min.

Band-Infos:
 
  • www.crematory.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Crematory: Infinity (Ltd.Digi)

     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Juvaliant - INHUMAN NATURE
    Slave Called Shiver - SUPERLATERAL
    The Prophecy23 - ...TO THE PIT
    Accept - BLOOD OF THE NATIONS
    Magnus - ACCEPTANCE OF DEATH
    Spiraldogma - BACTERIA STIGMA
    Moon - LUCIFER'S HORN
    Sweet Sybil - SWEET SYBIL
    Ravenryde - IN THE SPIRIT OF DARKNESS
     
     

    Werbung
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2010 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:03.06.2010