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Review: Crestfa |
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Album:
| | CURSED TO BE FREE, 2011, Empty Grave |
Stil:
| | Alternative Metal, Nu Metal |
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | R.J., 13.01.2012 |
Review:
| | Das vorliegende Album wurde von einer jungen Band aus Ulm eingespielt. Crestfa veröffentlichen das Album über den ebenfalls unbekannten bzw. neuen Label Empty Grave Records.
Die Band selber sieht sich in keinem speziellen Genre, sondern bezeichnen ihre Musik als Metal. Für sie geht es nicht um schneller, härter, extremer, sondern sie möchten ihre Leidenschaft und Energie mit gutem Songwriting vereinen.
Nun zumindest im Punkt Leidenschaft und Energie kann man ihre Vorstellung hundertprozentig unterschreiben. Über den Rest kann man sicher streiten. Die vier Jungs präsentieren einen nicht alltäglichen Mix. Man hört Anleihen aus dem Nu Metal, wie z.B. im Opener "Superiority" aber auch Thrash-Elemente werden eingeflochten.
Äußerst interessant und überraschend finde ich "Endless Rain". Beginn und Ende haben einen mächtig folkloristischen Einschlag. Der Chor, die Melodien – das könnte glatt von einer Viking Metal-Band stammen. Der Zwischenteil dann eher Alternativ/Modern/Nu Metal-artig. Habe ich so noch nie gehört.
Hervorzuheben ist noch der Song "Head Up High". Ich weiß zwar nicht, wer der zweite Sänger ist, aber die Doppel-Vocals sind nicht die schlechteste Wahl für den Song gewesen.
Fazit: Crestfa ist noch recht frisch unterwegs. CURSED TO BE FREE ist das erste Album und ja gewiss sie haben experimentiert in ganz verschiedene Richtungen. Sie haben versucht verschiedene Genre unter einen Hut zu bringen und es ist ihnen über weite Strecken auch recht gut gelungen.
Allerdings kann man sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass sie so richtig den Weg noch nicht gefunden haben. Irgendwie fehlt im Album der berühmte rote Faden. Außerdem täte hier und da ein bisschen mehr Aggressivität und Tempo gut.
Handwerklich gibt es kaum Kritikpunkte. Die Band versteht ihren Job sowohl die Rhythmusfraktion als auch das Gitarren-Resort. Der Gesang ist noch ausbaufähig, denn die Vocals bleiben irgendwie nicht wirklich hängen und wirken spätestens ab dem dritten Song austauschbar.
Alles in allem bin ich mir sicher, bei konsequenter Arbeit, schaffen die Jungs einen großen Schritt nach vorn. |
Tipp:
| | Leute, die Spaß an alternativer und/oder neuer (Nu) Metalmusik haben, sollten sich ihr eigenes Bild machen und die Highs and Downs der Songs herausfinden. |
Titel-Liste:
| | - Superiority
- Getting by (Deeply Broken)
- Endless Rain
- Renegade
- Human Failure
- I am your Saviour
- Head up high
- Thorn in their Flesh
- The Pursuit
- Keeping an Eye on you
- Eclipse of the Sun
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/crestfa  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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