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Review: Crises
 
CORAL DREAMS

Album:
 CORAL DREAMS, 2009, 7hard

Stil:
 Progressiv Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 C.U., 12.01.2010

Review:
 Crises sind mir von ihrer 5-Track CD aus dem Jahre 1995 noch ein Begriff. Hier frönte man noch Dream Theater und Fates Warning und das gar nicht mal so schlecht für ein Debüt einer jungen deutschen Band. Leider habe ich die Band dann aber aus den Augen verloren, bis mir jetzt ihre neue CD auf meinem Schreibtisch landete.

Laut Infoblatt hat die Band seit 1995 bis 2006 so etliche Besetzungswechsel hinter sich gebracht und fand dann 2006 mit Dominik Eckert wieder einen neuen Sänger. Erstmals war es wieder eine komplette Band und man machte sich an die Arbeit um Crises am Leben zu erhalten. Dieses erste Lebenszeichen heißt nun CORAL DREAMS.

Was hat sich seit dem Debüt getan? Spielen sie immer noch progressiven Metal?
Ihre Musik nennen sie nun "Alternativ-Hightech-Metal-Rock".
Puh, bei dieser Bezeichnung bleibt mir erstmals die Spucke weck. Auf welche Einfälle die Bands doch immer kommen? Vorstellen kann ich mir darunter eigentlich nichts, aber was soll's, hören wir einfach mal rein und lassen uns überraschen.

Nach dem Genuss der ersten Tracks komme ich dann schnell zu dem Schluss, dass es immer noch Prog und Metal ist, mit Einsprengseln aus anderen Genres wie Alternativ, Rock oder Nu Metal. Was ja auch gar nicht mal so schlecht ist und vor allem Mal was Neues bringt und so für Abwechslung sorgt.

So klingt jeder Song frisch, nicht vorhersehbar und macht Spaß beim hören und es kommt keine Langeweile auf.
Mit Dominik haben sie einen klasse Sänger gefunden, der zur Band passt wie die Faust aufs Auge. Er hat eine klare melodische Stimme, die ausdrucksstark und warm klingt. Musikalisch kann den Jungs Keiner was vormachen, das haben sie drauf. Spielen können sie! Die Lieder kommen mal hart, aber auch ruhig rüber und auch hier hat man die richtige Mischung gefunden. Klasse!

Fazit: Erst war ich verwundert, als ich den neuen Stil von Crises gelesen habe. Habe mich dann aber schnell beruhigt als ich die ersten Songs gehört hatte.
Möchte aber noch mal gerne näher auf die Stilbezeichnung eingehen. Alternativ und Rock, ja hier bezieht ihr einige Einflüsse raus. Hightech, damit konnte ich erst gar nichts anfangen, bis mir dann klar wurde, dass sie damit ihre progressiven Elemente meinen. Metal, denn bekommt man zum Glück auch zu hören.
Liebe Band warum erfindet ihr denn eine so tolle Bezeichnung für euren Musikstil?
Meiner Meinung habt ihr das gar nicht nötig, damit Beachtung zu finden, denn eure Musik sagt doch alles und die ist einfach nur klasse.
Hier zeigt ihr alten Prog Metal Bands was eine Harke ist und wie man interessante einfühlsame Mucke mit neuen Elementen machen kann.

Anspieltipps:
 "Faker", "Stormy Weather", "Hopeless", "Fighting With Myself".

Tipp:
 Für Prog Metal Anhänger ein gefundenes Fressen. Ihr müsst nur offen für einige neue Elemente sein.

Titel-Liste:
 
  1. Joan
  2. Faker
  3. The Chase
  4. Stormy Weather
  5. Horizon
  6. Coral Dreams
  7. Hopeless
  8. Indifference
  9. All against me
  10. Fighting with myself
  11. When you were mine
  12. The Blame

Laufzeit:
 50:46 Min.

Band-Infos:
 
  • www.crises.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Crises: Coral Dreams

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