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Review: Crown Of Glory |
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Album:
| | A DEEP BREATH OF LIFE, 2008, Metal Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.M., 23.01.2008 |
Review:
| | Crown Of Glory wurden 1998 gegründet. Einen Namen machten sie sich bisher als Vorgruppe von Acts wie Doro, Axel Rudi Pell oder Shakra und durch ihre beiden Mini-CDs DESTINY und SPIRITS, die gute Kritiken erhielten.
Als Einflüsse geben sie - neben ihrer eigenen Inspiration - eine recht gemischte Reihe von Bands mit teilweise unterschiedlichen Stilarten an. Z.B. wird hier eine Melodic Hard Rock-Band wie Europe in einem Atemzug mit Metal-Ikonen wie Stratovarius, Edguy oder Pretty Maids erwähnt. Dies lässt beim jetzt erscheinenden Debüt-Album A DEEP BREATH OF LIFE einen gewissen Abwechslungsreichtum erwarten.
Die Schweizer Formation besteht aus Heinz Muther (Vocals), Markus Muther (Lead Guitar), Philipp Meier (Keyboards), Hans Berglas (Rythm Guitar), Thomas Merz (Drums) und Jonas Lüscher am Vier-Saiter.
Zuerst fällt mir auf, dass Crown Of Glory gelegentlich einige progressive Einflüsse in ihre Songs einbringen, die sich durch Tempo- und Rhythmuswechsel darstellen. Allerdings wird diese Maßnahme klug eingesetzt, ohne dass die Stücke hektisch oder frickelig wirken. Das Hauptaugenmerk der sechs Eidgenossen liegt aber auf einem melodischem Grundgerüst und eingängigen Hooklines.
An der Leistung der Musiker gibt es nichts zu meckern. Bass und Drums sorgen für ein rhythmisches Fundament, das Keyboard bildet die melodische Basis und die Gitarren unterstützen entweder die Melodie, führen die Hookline oder überzeugen durch klare Riffs und gelungene Soli.
Heinz Muthers Stimme liegt im mittleren, gemäßigten Tonbereich und hat einen leicht rauchigen Klang. Er vergreift sich niemals an zu hohen Tönen, was mir sehr gut gefällt. An der ein oder anderen Stelle klingt der Gesang vielleicht etwas zu verhalten, aber in den Refrains, in die ordentlich Ausdruck gelegt wird, kann er absolut glänzen. Sogar an Shouts und Grunts versucht er sich bei zwei Stücken, was aber eher ein bisschen halbgar rüberkommt.
Auch das erwartete Abwechslungsreichtum wird eingehalten. Da wären zum einmal die Songs mit progressiven Strukturen, die mir besonders bei den ersten beiden Stücken "The Calling" und "Pathfinder" auffielen. Trotzdem werden beide durch eingängige Lines bestimmt. Bei "Pathfinder" sind außerdem ein starkes Riff, dass sich wie ein roter Faden durch den Song zieht , und ein Keyboard-Intermezzo sehr interessant.
Dann gibt es Stücke, die einfach Melodic Metal in Reinkultur repräsentieren. Besonders ragen hier das epische "Inspiration" und "See you rise" mit seiner dezenten Retro-Orgel-Untermalung hervor.
Mit "Save me" und "The Lament of the Wind" sind zwei Balladen, bzw. Halbballaden vertreten. Besonderes Letzteres ist mit seinen teilweise symphonischen Arrangements und der gefühlvollen Stimmung ein Highlight des Albums.
Etwas schleppender und mit düsterer und schwerfälliger Gesamtatmosphäre hat "Ikarus" dagegen etwas von ähnlich strukturierten Iron Maiden-Stücken.
Der Übersong der Scheibe ist jedoch meines Erachtens der Power Metal-Track "The Prophecy". Seine Akzente setzt dieses Stück mit der genialen Orgel-Begleitung und einem unheimlich intensiven und energetischen Hammer-Refrain, wie ich ihn vermutlich seit Manowars "Battle Hymns" nicht mehr gehört habe.
Fazit: Das Jahr 2008 hat gerade erst begonnen und schon liegt mir ein Highlight vor, dass wahrscheinlich nur schwierig zu toppen ist. Crown Of Glory machen auf A DEEP BREATH OF LIFE alles richtig und liefern uns ein Melodic Metal-Album der Spitzenklasse. Sie schöpfen aus, was die Stilrichtung zu bieten hat, ohne dabei die Grenzen zu überschreiten. Die CD ist abwechslungsreich, das Songwriting 1A und die Stücke sind fast durchweg kleine kompositorische Meisterwerke. Und an einer Spielzeit von über einer Stunde könnten sich andere auch mal ein Scheibchen abschneiden.
Darüberhinaus muss man sich im Klaren sein, dass es sich um das Debut der Schweizer handelt. Sie starten praktisch aus dem Nichts und stürmen mal so en passant in die oberen Ränge des Melodic Metal. Ich denke, die Zeiten als Opener-Act werden für Crown Of Glory bald vorüber sein. |
Anspieltipps:
| | "Inspiration", "The Prophecy", "See you rise" und "The Lament of the Wind". |
Tipp:
| | Melodic Metal-Fans! Kaufen, kaufen, kaufen....! |
Titel-Liste:
| | - The Calling
- Pathfinder
- The Raven's Flight
- Inspiration
- The Prophecy
- Save me
- Anthem of the End
- Mirror, Mirror
- Ikarus
- See you rise
- The Lament of the Wind
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.crown-of-glory.ch  |
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Bandinfos |
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