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Review: DA Impact |
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Album:
| | MINDSHAKE, 2009, Eigenvertrieb |
Stil:
| | Hard Rock, Hip Hop, Crossover |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.U., 07.04.2008 |
Review:
| | Und wieder einmal eine junge deutsche Newcomerband... Diesmal aus Münster, welches sich wohl im Laufe der Zeit zu einem Geheimtipp mausert. Nach Mort und Depravity ist Da-Impact nun die dritte Band aus der norddeutschen Stadt, die sich bei uns vorstellt. Die fünfköpfige Band wird 2003 als Hardrock-Hip Hop Band gegründet. Die Stilrichtung bezeichnen sie selbst als "Kreuzung" aus Metal/Rock und Hip Hop sowie Rap-Elementen. Schon zu Beginn etablieren sie sich als perfekte Live-Band, die wissen, wie man das Publikum fasziniert, getreu dem Motto: "Es soll richtig krachen und vor allem Spaß machen!". Die ersten Arbeiten zu ihrem Debüt-Album MINDSHAKE beginnen bereits 2006 und 2007 wird die Vorproduktion abgeschlossen. Als Produzent kann man schließlich Gregor Henning (u.a. Philipp Boa) gewinnen. Mitte 2008 geht man ins Studio und Ende August wird das Album fertiggestellt. 2009 erscheint es endlich auf dem Markt und damit auch bei uns zum Review. Wollen wir und mal auf etwas Neues einstellen, denn die Mischung klingt schon ziemlich wild und dürfte einen echten, eingefleischten HHHler (HardHarderHeavy-Fan Anm. d. Red.) mit Sicherheit einige Überraschungen bieten.
Das Album beginnt mit dem Song "Revenge". Die ersten Töne klingen schon recht abgefahren. Danach wird es ziemlich heftig. Der Gesang ist echt Rap und Hip Hop. Man könnte sich an Linkin Park oder Limp Bizkit erinnert fühlen. Das besondere ist die Tatsache, dass der Song ideal för einen Kinofilm fungieren könnte. Aufreizend und einprägsam. Und damit stürzen wir uns in ein Album, das es wirklich in sich hat.
In ähnlicher Manier startet "Trapped". Der Gesang ala Sprechgesang erinnert hört sich schon sehr nach Linkin Park an. Denn fehlt die rockige Note nicht. Es bestehen zum Vorgänger doch sehr viele Parallelen. Also zwei Songs für einen?
Orientalische Klänge leiten "Violent Mirages" ein. Diese mischen sich dann im Verlauf mit sehr rockigen Elementen. Der Gesang tendiert wieder sehr stark in Richtung Rap und Hip Hop. An manchen Passagen erinnert man sich sicherlich an Jay-Z (Jay-Z und Linkin Park in beispielsweise COLLISION COURSE) jedoch wird auch eine melancholische Note nicht ausgelassen, was dem Song eine besondere Note verleiht. Irgendwie hat er das Potential zum Ohrwurm...
"Lost Soul" ist der nächste Song. Wenn man nicht wüsste, was man gerade hört, könnte man den Anfang eher den Guano Apes (PROUD LIKE A GOD) zuschreiben. Allerdings mischen sich dann doch die Stilrichtungen vieler Künstler zusammen. Ein Konglomerat aus Linkin Park, Limp Bizkit, Guano Apes und Jay-Z. Da rappt einem das Herz im Brustkorb mit. Hoffentlich springt es nicht raus.
So richtig funky startet "Jazz & Coolin'" mit einer Note von Elektro-Pop. Der Song strahlt so richtig eine mitreissende Fröhlichkeit aus, das man einfach nicht an sich halten kann und mit grooven muss. Irgendwie erinnert es einen an die ersten Bands, die sich Ende der 80er Jahre mit dem Hip-Hop auseinandergesetzt hatten.
Mit "Bring it Back (feat. Dr. Ring-Ring)" wird wohl der Höhepunkt erreicht. Das ist Hip Hop in Vollendung. Der Sog erinnert stark an Limp Bizkit, sehr groovig mit Anklängen an Reggae.
Leicht futuristisch mit rockigen Anklängen kommt "Shake up your Mind" daher. Wieder einmal so ein Song, mit einer sehr fröhlichen und lockeren Stimmung. Die Grundrichtungen, wie bereits mehrfach genannt, von Linkin Park oder Limp Bizkit sind stets allgegenwärtig.
In gleicher Art und Weise präsentieren sich "Cell Attitude" und "My Life". Leichte Einflüsse aus dem Industrial-Bereich werden erkennbar. Auch sehr rockige Noten sind unverkennbar. Das sind die wohl rockigsten Songs auf dem Album, gepaart mit funkigen Einlagen. Der Gesang klingt sehr aggressiv und dennoch melodisch zugleich.
Wie schon "Shake up your Mind" beginnt auch "Find Love" recht spacig. Gesanglich könnte man sich wieder einmal an Linkin Park erinnert fühlen. Die Melodie ist getragen aber auch mit einen fršhlichen Unterton. So richtig gut zum Entspannen.
Der letzte Song "Take me Away" startet so richtig fetzig. So richtig rockig, wobei man sehr schnell wieder in die Hip Hop Schiene abschweift. Der "Monster-Song" wartet mit knapp über 17 Minuten auf. Stellenweise klingt er sogar wie die guten alten Rockbands aus den 70er und 80er Jahren. Nach drei Minuten 26 Sekunden ist erst einmal Schluss. Nach 13 Minuten 13 Sekunden rührt man sich wieder. Zehn Minuten absolute Stille! Und jetzt rappt die Band, was das Equipment hergibt. Und als "Sahnehäubchen" gibt es noch ein paar funkige Einlagen bis zum Ende.
Fazit: Ein besonderes Album. Die Stilrichtung lässt sich nicht eindeutig festlegen. Auch wenn man von sich selbst behauptet in Richtung Hardrock-Hip Hop und Crossover zu tendieren, so wird man nach dem Anhören doch eher der Meinung sein, das es doch mehr Hip-Hop und Rap ist. Allerdings eine tolle Mischung. So viele Stilelemente von so vielen Bands hat man schon lange nicht mehr gehört. Da geben sich Linkin Park, Limp Bizkit, Guano Apes und Jay-Z ein nahezu perfektes Stell-Dich-Ein. Sicherlich ist das Album nicht unbedingt stilistisch für unsere Stilrichtungen (d.h. von HardHarderHeavy) ausgerichtet, aber das geniale musikalische Potential beeindruckt einfach. Man muss nicht immer Death oder Thrash oder Black Metal hören oder oder oder... Übrigens: Auch die Aufmachung des Albums macht schon einen sehr professionellen Eindruck. Ein gut gestaltetes Cover und ein ausführliches Booklet. Respekt! |
Anspieltipps:
| | Besonders empfehlenswert sind "Revenge", "Trapped", "Lost Soul", "Bring it Back (feat. Dr. Ring-Ring)", "Cell Attitude" und "My Life". |
Titel-Liste:
| | - Revenge
- Trapped
- Violent Mirages
- Lost Soul
- Jazz & Coolin'
- Bring it Back (feat. Dr. Ring-Ring)
- Shake up your Mind
- Cell Attitude
- My Life
- Find Love
- Take me Away
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.da-impact.de  |
Empfehlen:
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