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Review: Daggers |
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Album:
| | ALONG THE ACHERON, 2010, Anchors Aweigh |
Stil:
Wertung:
| |  3,5 von 7 Punkten | | M.U., 28.10.2010 |
Review:
| | Diesmal sind wir zu Gast im Land berühmter alter Maler und dem Land der besten Schokolade. Gemeint ist Belgien. Aus diesem schönen Land kommt die Band Daggers, die sich dem Dark Hardcore verschrieben haben, aber auch Ausflüge in Gefilde wie Black oder Doom Metal sind mit von der Partie sowie einem Spritzer von Punk. Irgendwann kam ihr erstes Album heraus und man tourt mit den Bands At Daggers Dawn, The Legacy oder Lighthouse durch die Lande. Mit ALONG THE RCHERON stellen sie ihr zweites Album Anfang 2010 vor.
Fangen wir mit "Animated Bones" einfach mal an. Wie bereits erwähnt, ist man dem Punk nicht abgeneigt. Und das hier klingt wie Hardcore Punk. Rotzig, frech und rasend schnell. Auch die Gitarrenriffs zeigen eindeutig punkige Einflüsse.
Bei "Dirty Minutes" muss man sich ranhalten um die schmutzigen Minuten mitzubekommen. Denn gerade mal zwei Minuten dauert das Spektakel. Musikalisch kaum ein Unterschied zum Vorgänger.
Und schon geht es mit "I owe you nothing". Wer hier wem was schuldet bleibt offen. Auf jeden Fall schulden Daggers uns bald mal eine Abwechslung. Denn langsam wird er musikalisch gesehen eintönig.
"Kv 77: « Ouverture »": KV = Köchelverzeichnis? Allerdings hat das mit Klassik sehr wenig am Hut. In nur eineinhalb Minuten schaffen sie es, dann doch einem eine Abwechslung zu bieten. Der Song ist jedoch in keine Schublade einzuordnen. Eigentlich fragt man sich, was soll das? Unmotiviertes Gitarrengeschrubbe und ein lustloses Schlagzeug.
Mit "Dragged down" bewegen wir einen Spalt weit in Richtung Funk. Eine ebensolcher Bass leitet den Song ein und man glaubt, das Einerlei hinter sich zu haben. Ätsch... Reingefallen. Abgesehen von einer unterschwellig spürbaren Lustlosigkeit hält man sich mit Variationen stark zurück.
Das geht Schlag auf Schlag. Schon der nächste Song, schon das nächste Einerlei. Mit "Last Debt" und "Mercenary Masses" wird es auch nicht besser.
Ziemlich düster kommt "Charon’s Path" daher. Mit viel Schlagzeugeinsatz und einem hervorstechenden Bass und einem doch mal etwas anderen Rhythmus bekommt man endlich was anderes "auf die Ohren". Das währt allerdings nur eine gute Minute. Und um es kurz zu machen hauen sie mit den nächsten beiden Songs "Introspection" und "Ashes and Dust" in die gleiche Kerbe. Zwar nicht das bisherige Einerlei aber auch nicht der Brüller.
Noch ein KV-Song. Diesmal "Kv 88: « Finale Doloroso »". Eine detaillierte Beschreibung findet weiter oben. Beim ersten KV-Song. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Was man mit "Fuckin filled" aussagen will, wird wohl bloß die Band wissen. Aber in 13 Sekunden kann man auch nicht viel erahnen.
Und zum Schluss noch mal Einerlei aus der Dose. Mit dem Song "Insel der Toten" sind wir am Ende und viele werden sich fragen was das sollte und einige werden der Meinung sein, einmal gehört, das reicht.
Fazit: Das war harter Tobak. Angefangen von der Tatsache, dass Bandinformationen rarer sind, als ein Sechser im Lotto bis hin zum Stil, den man nicht so richtig einordnen kann. Die genannten Stilrichtungen helfen nicht wirklich weiter weiter. Es muss irgendwie dazwischen liegen. Zum Glück gibt es ja auch diesem Sektor genug Variationen. Was wirklich schlimm ist und das konnte man ja lesen, ist die endlose Monotonie, Da klingt fast jeder Song wie sein Vorgänger und spätestens nach der Hälfte spielt man mit dem Gedanken, die CD aus dem Player wieder auszuwerfen. Der Finger zuckt nervös auf der Fernbedienung. Das Tüpfelchen des Verständnislosigkeit sind die beiden "KV-Songs". Mit denen kann man so gar nichts anfangen. Aber es gibt ach etwas Positives. Die Songs sind allesamt sehr kurz (meist zwischen ein und drei Minuten lang) und damit ist man schnell durch. Man kann es sich halt nicht immer aussuchen. |
Titel-Liste:
| | - Animated Bones
- Dirty Minutes
- I owe you nothing
- Kv 77: « ouverture »
- Dragged down
- Last Debt
- Mercenary Masses
- Charon’s Path
- Introspection
- Ashes and Dust
- Kv 88: « finale doloroso »
- Fuckin filled
- Insel der Toten
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/daggersband  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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